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Zusatzuntersuchungen und die Konsequenzen..

Hallo ihr lieben..
In 4 Wochen muß ich wieder zum gyn. Da wäre auch ein guter Zeitpunkt für die Nackenfaltenmessung. Wie handhabt ihr das? Laßt ihr sie machen? Was hätte das für euch für Konsequenzen, wenn sie auffällig wäre?
Also ich für meinen Teil werde sie mit machen lassen.. Sollte sie auffällig sein würde ich wohl eine fruchtwasseruntersuchung folgen lassen.. Und ich hoffe, ich muß eine solche Entscheidung über leben und Tod nie Treffen müssen.. Auch wenn ich glaube, nicht die Kraft für ein behindertes Kind zu habe. Ich kenne einige aus meiner Arbeit bei einer Sozialstation. Eines ist inzwischen mit 8 Jahren gestorben, sie sind goldig und einfach lieb gewesen, aber ich habe auch die Eltern gesehen, die oft am verzweifeln waren und psychisch und physisch am Nullpunkt angelangt waren..
Wie steht ihr dazu?

von carmen-1978 / 02.09.2010 15:14

Antwort


Hallo
Ich habe meinen nächsten Kontrolltermin am 14.September und bin dann 11.Woche ca. Also habe bald den Zeitpunkt erreicht, wo ich mich entscheiden muss ob ich diese Untersuchung wieder machen lasse! Ich habe sie in der letzten Schwangerschaft machen lassen und ich muss sagen es war sehr sehr nervenaufreibend für mich und meinen Mann!
Wir hatten damals gesagt das wir uns das nicht nochmal antun!
Aber nun habe ich gerade meinen 35.Geburtstag hinter mir und bin nun doch am zweifeln.
Ich bin mir sehr sicher das ich nicht die Kraft für ein behindertes Kind hätte....
Sollte es nun das Schicksal so wollen das evtl unter der Geburt etwas passiert, so müsste ich damit leben,aber wenn man in der Schwangerschaft gewissermaßen drauf Einfluss nehmen kann,denke ich das ich mich gegen ein krankes Kind entscheiden würde. Ich hoffe das ich das nicht muss,weil wir uns so sehr über unseren Bauchbewohner freuen! Ich bewunder die Menschen die sich dieser Herausforderung stellen tagtäglich mit einem behinderten Kind zu leben!!!

von kike1975 / 02.09.2010 17:03

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mein Mann und ich haben uns gegen die Screenings entschieden, bin jetzt nur am überlegen,ob ich jedesmal US und Blut-/Urinuntersuchung, sowie Blutzuckertest machen lassen soll. Die ganzen anderen Untersuchungen würden mich nur verrückt machen. da ich nicht zur Risikogruppe vom alter her gehöre und auch keine vorblastungen habe (erbkrankheiten etc.) gehen wir einfach mal davon aus, dass alles okay ist.

von Mutterschaf / 03.09.2010 09:46

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Bin fast 37 Jahre, da wird dir eine Fruchtwasseruntersuchung nahegelegt. Werde aber wie bei meinem letzten Kind (Geburt Mai 2009) vorerst das Screening auf offenen Rücken machen. Hierbei wird nur ein US gemacht und Blutabgenommen (risikofrei). Wie gesagt, hier schrumpfte bei meiner Letzten SS das Risiko von 1:300 auf Faktor 1:1000. Desweiteren teilte mein FA mir mit das meine Plazenta direkt unterm Bauchnabel bzw. oben an der Bauchdecke liegt, d.h. die Ärzte müssten um Fruchtwasser abzunehmen durch die Plazenta stechen und dies würden Sie ungern tun. Damit hatte sich damals diese Untersuchung für mich erledigt. Und ich vertraute meinem Bauchgefühl das alles gut wird.
Bei der jetzigen SS lasse ich auch erst Nackenfalten-Screening machen, dazu kommen dann noch Blutuntersuchungen auf Toxoplasmose und Zytomegalie Infektion. Die Untersuchungen sind alle risikofrei und aus meiner Sicht auch sinnvoll.
Bei meinem 1.Kind war ich 21 und bei meinem 2. Kind 26 Jahre alt, ehrlich gesagt hatte ich mir damals keine Gedanken über irgendeinen Test gemacht. Da ich noch nicht über 35 war und auch in meiner Familie keinerlei Fehlbildungen bzw. Chromosomendefekte aufgetreten sind, stand auch die Fruchtwasseruntersuchung nicht zur Debatte.
Auch in meinem Umkreis gibt es Bekannte deren 1.Kind das Down-Syndrom hat aber das zweite kerngesund ist und auch andersrum. Bei einer weiteren Bekannten, wurde ihr bei ihrem 3. Kind gesagt es würde behindert zur Welt kommen, sie hatte sich mit dem Gedanken abgefunden und sich fürs Kind entschieden. Als es dann zur Welt kam, stellte sich heraus dass die Kleine keinerlei Störungen bzw. Behinderungen hatte.
Also wie man das Blatt dreht und wendet zum Schluss bleibt es doch ein Blatt 
Denke, egal wieviel Untersuchungen man machen lässt eine 100%ige Gewissheit hat man nie. Ein Stückchen weit sollte man doch seinem Instinkt folgen und nach innen lauschen…. Vielleicht hört man sogar eine kleine Stimme die sagt ALLES WIRD GUT *gg
jetzt hör ich lieber auf bevor noch mehr Schmarrn aus mir raus brodelt, aber ihr wisst ja ich bin schwanger *gg

von samulu / 04.09.2010 13:08

Antwort


:-) super samulu! ;-) war übrigens gar kein schmarrn! Danke dir für deine Erfahrungswerte und ausführliche Berichterstattung! Für mich als erstschwangere ist noch soooo viril neu und mit Unsicherheiten verbunden, da ist es gut, solche Erfahrungen zu lesen zu bekommen. Mit 32 würde ich zwar auch nicht zur Risikogruppe gehören, aber ich will das nicht am alter fest machen müssen.. ;-) fühle mich nämlich wie 25!
:-))

von carmen-1978 / 04.09.2010 13:13

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