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Erkältung

Hi Mädels,
oh man, Johanna ist schon wieder erkältet, aber diesmal so richtig fies mit total verschleimten Nebenhöhlen. Die Arme weiß gar nicht wohin mit dem ganzen Zeug!
Die letzten Male war halt die Nase immer bissl zu, aber nicht verschleimt..
Ich weiß ja, dass die Mäuse am Anfang alles aufschnappen, aber gibt es vielleicht doch ein paar Hausmittelchen, die Erleichterung bringen?
Mein Kinderarzt ist sehr schulmedizinisch eingestellt, was mich auch mehr und mehr stört und findet sogar feuchte Tücher zum Luftbefeuchten für sinnlos!?

Danke für Eure Tipps und Erfahrungen..

von louis / 02.11.2010 09:46

Antwort


Also wenn sie verschleimt ist kannst du mal in der Apotheke nachfragen wegen einem Inhalator. Die Nichten von Dennis haben beide immer Probleme mit den Bronchien und müssen oft inhalieren. Es gibt sogar für Babies so eine kleine Maske und den Inhalator kann man sich ausleihen.
Zum Glück sind wir davon bisher verschont geblieben *toi toi toi*.
Yara hatte mit 5 Wochen nur geschwollene Nasenschleimhäute die ich mit Meerwassertropfen von Olynth für Säuglinge und Kleinkinder befeuchten sollte. Es müssen aber Tropfen sein, kein Spray!
Meine Ärztin meinte letztes Mal bei der U4, dass man bei Erkältungen auf keinen Fall diese Nasensauger nehmen soll. Durch den Unterdruck können Äderchen in der Nase platzen...

von Schneewittchen87 / 02.11.2010 11:28

Antwort


Hier mal noch eine Liste der Globulis:
Allerdings immer auf die Symptome der Kinder anpassen.

Aconitum:
ein wichtiges Anfangsmittel bei plötzlichem Erkältungsbeginn, ausgelöst durch kalten Wind. Die Nase ist verstopft, die Schleimhäute sind trocken. Es besteht ein ausgeprägter Niesreiz. Die Kinder sind ängstlich und unruhig. Es kann schlgartig zu hohem Fieber kommen.

Dulcamara:
ein bewährtes Herbstmittel. Der Schnupfen beginnt mit dem Eintritt der kalten Witterung und besonders nach Durchnässung (Regenwetter). Die Nase ist meist stark verstopft, trocken oder es besteht ein gelb-weißlicher Fließschnupfen. Der Schnupfen bessert sich im warmen Zimmer und tritt in der kalten Luft im Freien wieder verstärkt auf.

Allium cepa:
reichlich wässriger Fließschnupfen mit heftigem Niesreiz. Die Nase ist stark gerötet und sehr wund, dagegen nur eine milde Bindehautentzündung mit nichtreizendem Tränenfluss. Oft Heiserkeit und Husten einhergehend. Frische Luft bessert, dagegen Verschlechterung abends im warmen Zimmer.

Euphrasia:
sehr ähnlich wie Allium cepa, aber brennende, wundmachende Bindehautentzündung der Augen, bei eher mildem wässrigen Nasensekret.

Luffa operculata:
Stockschnupfen mit Borken und Krusten in der Nase. Druckgefühl im Bereich der Stirn mit Gefahr der Nasennebenhöhlenentzündung. Besserung an der frischen Luft, Verschlechterung in der trockenen Wohnung.

Arsenicum album:
es besteht ein heftiger Schnupfen mit wässrigem scharfen Nasensekret. Nasenschleimhaut und Bindehäute sind stark gereizt mit brennendem Wundschmerz. Die Kinder sind schlank, kälteempfindlich und fröstelig. Verschlimmerung durch Regen und Kälte, besser im warmen Zimmer.

Pulsatilla:
verstopfte Nase in der warmen Zimmerluft mit dickem milden, gelben Sekret. Besserung an der frischen Luft. Allgemein weinerliche, anhängliche Kinder mit häufigen Stimmungsschwankungen.

Nux vomica:
lästiger Stockschnupfen in der Nacht, morgens typischerweise Niesanfälle, das Nasensekret verflüssigt sich. Tagsüber Wechsel von Fließschnupfen und verstopfter Nase. Verschlechterung in der kalten Luft mit stockendem Schnupfen, der sich im warmen Zimmer wieder verflüssigt. Die Kinder sind sehr empfindlich auf Zugluft, allgemein ungeduldig und leicht reizbar.

Kalium bichromicum:
verstopfte Nase mit zähem fädenziehendem weißlichen Sekret. Sehr wichtiges Mittel bei länger anhaltendem Schnupfen mit Tubenkatarrhen, Mittelohrbeteiligungen oder Nasennebenhöhlenentzündungen.

Sabadilla:
starker, wässriger Fließschnupfen, häufig begleitet von Kopf- und Augenschmerzen. Typisch ist der heftige Niesreiz. Besserung durch warme Umschläge.

Hydrastis:
länger anhaltender Fließschnupfen, entweder wässrig-reizend oder zäh, von gelb-grünlicher Farbe.

Sticta pulmonaria:
trockener Schnupfen mit stark verstopfter Nase, Naseschneuzen bringt nichts. Typischerweise entwickelt sich die Erkältung von der Nase in die Bronchien hinein. Die Kinder bekommen nach einigen Tagen eine Bronchitis. Frische Luft bessert.

Dosierung:
Geben Sie das passende Mittel in der Potenz D12.


Zu Beginn der Symptome zweistündlich fünf Globuli, im weiteren Verlauf dreimal täglich fünf Globuli bis zur Besserung der Beschwerden.



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Homöopathie bei Baby- u. Säuglingsschnupfen


Sambuccus nigra:
bestes Mittel bei typischem Baby - und Säuglingsschnupfen. Die Babys schniefen und "schnorcheln", die Nase ist trocken verstopft. Das Baby hat daher Schlaf- und Trinkstörungen.

Zincum:
weiteres bewährtes Schnupfenmittel bei Baby - und Säuglingsschnupfen mit verstopfter Nase, ggf. auch Husten, besonders nachts.

Ammonium carbonicum:
Schnupfen bei dicklichen Kindern mit Erkältungsneigung. Scharfes, wässriges Nasensekret. Die Kinder entwickeln aber nachts und im Schlaf eine verstopfte Nase, die zu Luftnot führen kann.

Lycopodium:
Fließschnupfen der Babys und Säuglinge mit ständigem Herausquellen von Schleim. Das Kind erwacht plötzlich aus tiefstem Schlaf. Daher auch tagsüber reizbar und schlecht gelaunt. Besserung nach Mitternacht und an der frischen Luft.

Dosierung:
wie oben.



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Tipps zur Schnupfenbehandlung beim Baby und Kind


Sorgen Sie für eine gute Durchblutung der Kinder, z.B. mit ansteigenden Fußbädern oder Wechselbädern.

Es ist entscheidend den Schleim in den Atemwegen möglichst feucht und damit flüssig zu halten. Hierbei helfen befeuchtende Nasensprays (z.B. Rhinodoron, Kamillosan Ocean, Rhinomer, etc.). Befeuchten Sie die Nase Ihres Kindes hiermit wenigstens zehnmal täglich. Inhalationen mit isotoner Kochsalzlösung (z.B. viermal täglich 10 Minuten) sind ebenfalls effektiv. Sorgen Sie für eine hohe Luftfeuchtigkeit bei höchstens 18-20 Grad Celsius Zimmertemperatur. Hilfreich ist auch ein hoher Flüssigkeitsanteil in der Ernährung Ihrer Kinder (Suppe, Kompott, Eintopf, Getränke, etc.)

Abschwellende Nasentropfen sollten nur im Notfall verwendet werden (Luftnot, Trinkschwäche oder Schlafstörungen bei stark verstopfter Nase). Sie haben nur einen kurzfristigen Effekt, erleichtern aber den Keimen das Vordringen in die Nasennebenhöhlen und das Mittelohr. Eine längere Anwendung schädigt zudem die Nasenschleimhaut.

von Schneewittchen87 / 02.11.2010 11:28

Antwort


ui die arme kleine
wir haben bischer auch noch nix gehabt hoffe es bleibt so
würd auch das ding zum inallieren ausleihen das hatte talida auch und das hat gut geholfen
da mussten wir mit kochsalzlösung und so ein minze zeug inallieren das hat gut geholfen



"sogar feuchte Tücher zum Luftbefeuchten für sinnlos!?" <----<<----- das versteh ich ja irgendwie nicht!!!

von shorty / 02.11.2010 14:29

Antwort


Wir haben Nasentropfen für Säuglinge von Olynth, der Micha hat sie aber Gott sei Dank noch nicht gebraucht. Aber bei der Moni haben die immer gut geholfen. Auf keinen Fall sollte man Menthol-oder Eukalyptus-haltige Medikamente nehmen, weil die PseudoKrupp auslösen können, das hatten wir ja bei der Moni mit Babix Tropfen :(
Wärme hilft bei verschleimten Nebenhölen gut, gibt doch die altbewährten Rotlicht-Lampen.

von Bree / 02.11.2010 19:43

Antwort


was mir noch eingefallen ist ich hatte bei talida mir anis aus der apotheke besorget und ihr das auf den nasen rücken geschmirt das hatte mir damals meine hebi empfohlen das hat auch gut geholfen

von shorty / 02.11.2010 19:52

Antwort


Also Olynt Nasentropfen sind super die haben wir auch schon genommen. Wenn du dir einen elektrischen Inhalator besorgen kannst, dann lass die kleine mit NaCl 0,9%(Kochsalz) inhalieren. Mein Patenkind hat probleme mit den Bronchen und Lunge und das hilftb immer prima. Gute Besserung für die kleine!

von Bina81 / 06.11.2010 12:13

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