• "Kennt ihr das? - Der Club der
    Gleichgesinnten :-) -"

  • Club-Information
  • Öffentlicher Club
  • 46 Mitglieder

Zur neuesten Antwort

Die Geburt - ein Wunder der Natur

Am Donnerstag den 27.5 habe ich um 8 Uhr die erste Tablette zum einleiten bekommen, dann um 9 die zweite,vier Std später hab ich dann 2 Tabletten auf einmal nehmen müssen. Wir sind den ganzen Tag im KH und auf dem Gelände spazieren gegangen,ständig im Treppenhaus auf und ab.Hatte auch leichte Wehen aber nicht so stark und auch sehr unregelmäßig!War auch mal kurzzeitig in der Wanne und sie sind ein bisschen stärker geworden.Muttermund war am Abend nur 1,5 cm offen und sie haben Florian heimgeschickt.Gegen 21 Uhr gingen dann die ersten Wehen los und ich verspürte sie extrem stark!Sie kamen gut alle 10-15 min und ich bin im KH alleine rumgelaufen,denn so wie die Hebi dort meinte,dass ich mich noch hinlegen soll,war schier unmöglich!Ich habe die Nacht keine Sec geschlafen und ich war soooo froh als Florian wieder da war,hab mich so einsam gefühlt!Sie haben in der Nacht aber den Mumu kontrolliert und er war immer noch nicht weiter offen,was mich total frustriert hat weil ja die Schmerzen schon der Hammer waren und sie nix bewirkt haben. Ich hatte also am Freitag nochmal ne Tablette schlucken müssen ab Nachmittags so gegen 17 Uhr sind die Wehen dann alle 5 min gekommen und waren sau schmerzhaft aber der Mumu nur auf knapp 2 cm ;(
Das CTG der Kleinen wurde gegen Abend immer schlechter,es waren zweimal Aussetzer des Pulses von 3-3 einhalb Min dabei,da geht einem echt der Arsch auf grundeis!Wenn aufeinmal 10 Leute im Raum stehen,die einen deinen Bauch wackeln und total hecktisch reagieren!Mir wurde insgesamt 3 mal Adrenalien gespritzt damit sie das Herzchen der Kleinen wieder zum schlagen brachten und meins hat dann natürlich auch mitgemacht-ist echt ein krasses Gefühl,wenn man am ganzen Körper zittert & seinen Herzschlag im Ohr hören kann und das seines Kindes im Bauch spüren kann.Ich hatte in den Min so Angst!Als sie Amelies Puls wieder in Ordnung gebracht haben,haben sie sich entschlossen,mir durch den Wehentropf nochmal nachzuhelfen,damit es schneller geht,ab da hatte ich dann schlagartig alle halbe Min wehen und das war echt heftig und ihr Puls is bei jeder wehe auf über 180 gestiegen.Es war für sie stress pur!Sie haben sich entschieden einen Notkaiserschnitt zu machen,weil der Mumu nicht weiter auf ging und ´dann ging auch alles ganz schnell.Im enddefekt hatte sie die Nabelschnurr um den Hals gewickelt und auch um die Füße und bei jeder wehe und jedem Druck nach unten wurde sie wieder straguliert.
Also vor nem Kaiserschnitt braucht keiner Angst haben,es ist nicht so schlimm!Man muss sich nur aufraffen zum aufstehen und dann wirds mit jeder Bewegung besser!Heute spür ich garkeinen Schmerz mehr!Es ist zwar rund um die Narbe ein pelziges/taubes Gefühl und das kann auch noch ein Jahr anhalten weil die Nerven dort durchtrennt wurden aber damit lässt sich gut leben!
Ich bin natürlich ein wenig traurig weil ich mir eine normale Geburt gewünscht hätte aber mit dem Gefühl komme ich klar.Es ist tatsächlich eigenartig wenn man aus dem "schlaf" erwacht und auf einmal ein Baby hat.Ich glaub durch einen KS braucht man länger um seine Gefühle zu ordnen weil einfach das Erlebnis durch die Geburt fehlt aber bei mir wars net ganz so schlimm weil ich ja 26 Std mit wehen gekämpft habe ;)

von schnuller / 21.06.2010 17:33

Antwort


ich werd jetzt nicht mit meinem veralteten und überlangen Geburtsbericht einsteigen, aber AMEN Dine, ja die PDA ist echt ein Lebensretter *lach*

von Mupfe / 22.06.2010 09:08

Antwort


geplanter kaiserschnitt aufgrund von bel und op 2008 wegen myomentfernung
22.07.2010
aufstehen 4:30 Uhr, nochmal mit wauzi gehen
6:00 Uhr ankunft klinik, obwohl so früh am morgen, alle nett und lieb....
der folgende ablauf behinhaltet außer viel warten ein ctg, einen einlauf, spritzen, zugang legen, ärzte besuche, erklärungen......
08:00 solten wir eigentlich dran sein, notkaiserschnitte haben allerdings vorrang, ist ja auch richtig.
nungut, bis dahin waren wir beide ruhig, ungewohnt, unglaublich und fassungslos....
11:00 ich wurde gerufen, jetzt gehts los....
als ich den op betrat lagen die nerven blank und ich habe geweint, aber von den 10 anwesenden waren alles bemüht mich zu beruhigen, gut zuzureden....
mein mann durfte erst später rein, erst wenn die pda gelegt wurde, das ist gar nicht so schlimm, tut wirklich nicht weh...
dann wird man abgedeckt und dann kam mein mann, den ich kaum erkannt habe vor lauter grüner kleidung
ich spürte nichts, nur meine beine wurde warm und kribbelten wie eingeschlafen
und dann wurde unser sohn johannes über das grüne tuch gehoben wie im kasperle theater: hier isser und weg war er schon wieder, ab zur untersuchung.... 49cm groß, 2860g schwer und ku 34cm
alles dran gott sei dank und gesund und munter ist er auch
(kommen mir gleich wieder die tränen, wenn ich das schreibe, so emotional war das)
das zunähen dauerte natürlich länger.... :-(
ab in den aufwachraum, baby kam für drei stunden in den wärmekasten, nur zur funktionsüberwachung....
nun lag ich da, bei vollem bewusstsein, mein mann war bei mir, und wir konnten unser glück nicht fassen, wir haben ein baby....
3h später: mein mann ist nicht da, er ist nochmal nach hause gefahren um mit dem hund zu gehen, er kam abends nochmal wieder
ich lag immer noch im aufwachraum mit einer anderen patientin (die hat ganz schön gejammert ;-); und ihr baby war auf kinderstation; das tat mir leid) mein baby wurde mir auch nach ein paar stunden gebracht, er ist soooo niedlich und hilflos..... und wurde gleich angelegt, wau, hatte der einen zug drauf :-)
von da an ging es auch aufwärts, ich spürte langsam meine beine wieder und durfte gegen 9 aufstehen (ich kam mir vor wie ne alte frau), die schwester wusch mich am waschbecken, da es wohl an diesem tag wieder um die 30 C waren, wir im zimmer in schweiß gebadet waren, echt eklig....
getrunken habe ich auch genug, das schöne an einem katheder, man merkt nicht wenn man pippi muss ;-))
23.07. mein sohn hatte die nacht im kinderzimmer verbracht, und wurde früh auch gleich wieder angelegt, gegen mittag wurde ich auf ein einzelzimmer verlegt und kam endlich zur ruhe. der katheder wurde gezogen und von da an musste ich alleine aufstehen.... das waren am anfang ganz schöne schmerzen aber wurde wirklich von tag zu tag besser; heute geht es mir richtig gut nur extrem blass bin ich noch....
aber wie das überall ist, jede schwester hat ihren eigenen erfahrungsschatz und man muss sich das beste rauspicken..... mein warzen taten weh, aber ich blieb eisern, ich möchte stillen....
24.07. mein mann kommt immer 2x mal am tag, wir genossen die zeit und ich kuschelte so gern mit meinem süßen, meine mutter war auch da, ich spürte, das sie ihn haben wollte, aber wir geben den kleinen erstmal nicht aus der hand. und anstatt mir vielleicht was zum naschen mitzubringen hat sie sich ihr frühstück mitgebracht, gott wie erbärmlich
25.07. ich habe noch nicht genug milch, wir haben glukose und humana zugefüttert, er hat hunger und darf nicht weiter abnehmen. er brüllt auch vor hunger, nachdem ich angelegt hatte
heute waren schwiemu und mein papa da, der war lieb; hat blumen und halloren kugeln mitgebracht, lecker.... hab ich gleich genascht.
meine schwiemu ist sprachlos, so wie wir: ein wunder unser sohn :-)
26.07. heute werde ich entlassen, nochmal fix duschen, verband wechslen und klammern ziehen, frühstücken, fotoshooting, u2, arztgespräch, fertig. ich habe bammel, der schutz der klinik war für mich diesmal rießig, jetzt müssen wir es allein schaffen, ich habe angst.
zu hause brechen mein mann und ich in tränen aus, vor lauter glück, entspannung; alles ist gut geggangen. wir sind glücklich.
aber mich hat dieser hormonschub oder -abgang erwischt, voll erwischt. mein mann nimmt mich dann in den arm und tröstet mich.
johannes hat mit der umstellung zu tun, er brüllt, wieder nach dem stillen, vor dem stillen und wann immer noch
gegen mitternacht wissen wir uns keinen rat mehr, kochen babytee, rufen in der klinik an und versuchen meine hebamme zu erreichen (die ist aber erst ab 27.07. im dienst) im internet werden wir fündig.... nach dem stillen und 15ml tee wird er ruhiger und schläft, gegen halb 2 das nächste füttern mit tee, hlab 5 wurde er kurz wach aber hatte keinen hunger. halb 7 heute (27.07.10) ist die nacht glimpflich vorbei.
ich wickelte johannes und stillte dann, nun schlief er auf papas brust, aber das wickeln war ein krampf, nur gebrüll...
ich habe meine hebi erreicht, gott sei dank, jetzt geht es mir besser, viel besser. sie kommt heute nachmittag *freu*
sie erklärte mir ein paar dinge und schon klappte es. ich stillte (1 seite) , wenn er wach wird, sofort, . dann wickeln, und das war ja mal entspannend, ruhig hat er sich alles gefallen lassen und schlief wieder ein, dann versuchen die andere seite zu geben, klappt das nicht: schlafen lassen und wenn er wieder wach wird nochmal probieren.... und es funktioniert :-)
rund um bin ich sehr glücklich, trotz schlafmangel und holprigen anfang mit vielen tränen zu hause...
alles wird gut!
und jetzt geh ich kuscheln mit johannes, papa ist windeln kaufen *lach*

von Rabahhn / 27.07.2010 13:15

Antwort


So, dann folgt jetzt mal nach 3 Monaten mein Geburtsbericht:
(Ist etwas ausführlich geworden, obwohl ich Sachen gekürzt habe und man die Emotionen und Schmerzen nicht wirklich gut beschreiben kann. Viel Spaß :-D!)
Am Sonntag, den 27.06. bin ich morgens aus einem Traum aufgewacht indem ich mich von der Schwangerschaft verabschiedet hatte. Hatte dann ein komisches Gefühl im Bauch und hab es den Tag über gemütlich angehen lassen. Ich hatte die leise Vorahnung „Heute passiert noch was!“ Das habe ich allerdings für mich behalten, weil Dennis mir sowieso nichts mehr geglaubt hat ;-). Schließlich haben wir die Tage vorher alles dafür getan das es losgeht und es tat sich rein gar nichts!
Gegen Mittag hab ich mich dann in die warme Wanne gelegt und es noch mal richtig genossen. Danach als ich mir den Bauch eingecremt habe, dachte ich nur „Das war jetzt dann das letzte Mal.“
Als abends das WM-Spiel Deutschland gegen England anfing habe ich mir ein kühlendes Fußbad mit Nelkenöl gegönnt, da ich wieder mal so dicke Füße hatte. Das war auch sehr entspannend und anschließend bin ich ins Bett gegangen, weil ich irgendwie müde war.
Auf RTL2 kam Panic Room das hab ich dann geschaut und um 21.47 Uhr hatte ich das erste Mal so leichte Bauchschmerzen. Hab dem aber weiter keine Beachtung geschenkt bis es nach 7 Min. wieder kam.
Ok, ganz ruhig! Wir warten mal noch ab. Das können doch keine Wehen sein, die kommen doch anfangs alle 20 Min. oder so, dachte ich. Die nächsten Bauchschmerzen wieder nach 7 Min. Ab da hab ich mal genauer auf die Uhr geschaut. War trotzdem noch die Ruhe selbst und bin erstmal im Bett geblieben und hab Dennis nichts gesagt. Schlagartig kamen die Wehen schon alle 4 Min. und haben sich nach leichten Mensschmerzen angefühlt.
Ich hab so erstmal eine Stunde vor mich hingebrütet bis ich anschließend zu Dennis ins Wohnzimmer gewatschelt bin und meinte „Ich glaube wir müssen dann mal ins Krankenhaus!“. Komischerweise hat er anders reagiert als erwartet. Er meinte nur „Ja? Ok, kein Problem! Ich geh erstmal eine Rauchen“. Ich stand mit offenem Mund da!
Bin in der Zeit ins Bad und hab mich wieder angezogen und auf dem Gymnastikball gewartet bis der Herr endlich mal in die Pötte kommt. Denn laut der Videotextuhr kamen die Wehen schon alle 2-3 Min. und ich hatte zwischendrin nicht wirklich Pausen.
Um 23.20 Uhr saßen wir endlich im Auto und fuhren in die Klinik. Nach 26 Min Fahrt und alle 2 Min. Wehen dachte ich ja schon ich krieg die Kleine auf dem Weg in die Klinik. Als wir dort ankamen gingen wir schnurstracks in den Kreißsaal. Die Hebamme fragte erst was wir denn wollen. Hallo? Was wohl?! Ein Kind bekommen! Da war ich schon nicht mehr ganz so zu Scherzen aufgelegt.
Ok, wir sollen mal reinkommen und CTG schreiben. Am CTG waren die Wehen alle 2 Min. zu sehen und auf der Skala von 100 lagen sie so zwischen 70-80. Da hab ich ja noch gelacht und gemeint, wenn das so weitergeht kann man es aber echt gut aushalten. Zwischendrin wars dann mal etwas heftiger und dann wieder schwächer.
Nach der Untersuchung und über 1 Stunde wehenschreiben Diagnose: MuMu 1cm offen – Die Geburt hat begonnen!
Um 0.45 Uhr wurden wir also erstmal auf unser Zimmer geschickt und ich sollte versuchen ein bisschen zu schlafen. Hab die Hebamme ungläubig angeschaut und nur gedacht „Klar, ich leg mich jetzt hin und halte ein Schläfchen.“
Die Schwester auf der Station hat uns dann aufgetragen mich an der Pforte anmelden zu gehen. Laufen tut ja schließlich gut, war ihr Kommentar.
Die Wehen waren zwischendurch doch schon so heftig, dass ich stehen bleiben und veratmen musste. An der Pforte saß ein alter Opa, der sein Brot und Tomaten gegessen hat. Dem musste man alles buchstabieren und ich hab mich schon an der Theke festgekrallt und hätte die Anmeldung am liebsten selbst gemacht, da Computer wohl auch nicht seine Stärke waren. Dennis hat mich nur schief von der Seite angeschaut, denn wirklich geduldig war ich nicht mehr.
Als das erledigt war wieder zurück aufs Zimmer. Die Schwester kam und fragte, ob wir das Familienzimmer wollen – ja, wollten wir. Da bekamen wir zu hören „Ja, dann muss sich ihr Mann auch noch anmelden gehen“. Na toll! Dieselbe Prozedur also noch mal von vorne *stöhn*.
Um 1.15 Uhr war dann alles erledigt, ich hab mich umgezogen und aufs Bett gesetzt um durchzuatmen. Auf einmal überkam mich das Gefühl ich muss ganz schnell aufs Klo. Mich haben zwei heftige Durchfallattacken gebeutelt. Vorne Wehen, hinten naja ihr wisst schon ;-). Musste mich an der Heizung festkrallen und Dennis kam rein und meinte „Du machst aber nicht das wonach es sich anhört?!“ Ich dachte nur Idiot verschwinde und mach die Tür von außen zu!
Der Schleimpropf ging dann auch komplett an und gegen halb 2 meinte ich zu Dennis „Ich halts hier nicht mehr aus, wir müssen wieder vor in den Kreißsaal, mir egal was die sagen!“ Die Wehen kamen jetzt nämlich ohne Pause…
Die Hebamme guckte etwas ungläubig von wegen was wir schon wieder hier wollen. Hab ihr dann alles erzählt und sie fragte mich allen ernstes ob ich noch einen Einlauf möchte. Nein!
Dann war erstmal CTG zur Kontrolle und MuMu Untersuchung angesagt. Am CTG staunte selbst die Hebi nicht schlecht und meinte, dass es ja echt richtig heftig wäre. Die Nadel schlug nur noch im oberen Bereich an.
MuMu-Untersuchung ergab auf 8 cm geöffnet!
Da es bis dahin so schnell ging dachte ich der Rest geht genauso schnell, denn ich hatte ja schon einen großen Meilenstein geschafft. Naja, leider falsch gedacht!
Ich hing dann erstmal 2,5 Stunden am CTG, bekam irgendwelche Globulis und Dennis hat mir mit einem wärmenden Öl den unteren Rückenbereich massiert. Zur Erleichterung sollte ich auch noch mein Becken kreisen lassen. Das tat schon gut, aber ich war langsam am Ende meiner Kräfte, denn ich hatte keine Pause um mich zu erholen und mal durchzuatmen.
Dann fragte mich die Hebi ob ich mal in die Wanne möchte, um ein bisschen zu entspannen. Sie ging dann schon mal Wasser einlassen und holte uns. Dennis und sie haben mich mehr oder weniger mitgezogen, denn laufen war nicht wirklich drin.
Es war wirklich gemütlich gemacht, über der Wanner hing eine bunte Lichterkette was die einzige Lichtquelle war. Allein bei dem Anblick fühlte ich mich irgendwie geborgen. Nachdem ich irgendwie in die Wanne geklettert bin, war es anfangs echt eine Erleichterung das warme Wasser und ich konnte mal durchatmen, aber dann! Dann wurden die Wehenschmerzen noch heftiger und die Maus drückte tierisch auf die Symphyse, was eigentlich echt das schlimmste war.
Nach nicht mal 10 Min. wollte ich einfach nur noch raus und Dennis und die Hebi sollten sich gefälligst beeilen! Ich wurde dann abgetrocknet und wir zogen in den Kreißsaal mit Bett um.
Um halb 5 war ich am Ende meiner Kräfte, den Tränen nahe und einen höllischen Druck nach unten, sodass ich den Drang hatte mitzudrücken. Da sagte die Hebi nur „Nein, auf keinen Fall drücken, reißen sie sich noch ein bisschen zusammen“. Daraufhin meinte ich nur ich will die PDA, auch wenn ich anfangs noch gesagt habe ich will keine weil ich mehr Angst vor der Spritze als vor allem anderen hatte.
Da sagte die Hebi „Gut, ich rufe die Ärztin an. Das hätte ich ihnen jetzt auch vorgeschlagen, denn sonst hätten sie kraftmäßig das Finale nicht überstanden.“
Der Druck auf die Symphyse war so schlimm, dass ich dachte ich halte es nicht mehr aus. Die Hebi hat versucht Yara’s Köpfchen zu halten, dass sie nicht so drücken kann. Das war dann etwas besser, aber bei der Untersuchung sagte die Hebi, dass die Maus mit dem Kopf durch die Wand will und nicht richtig im Becken liegt. Auf einmal bekam sie ganz große Augen und mein Bauch bewegte sich richtig. Da sagte die Hebi nur ganz erstaunt, dass sich Yara noch mal komplett gedreht hat, was sie in ihrer Zeit als Hebamme noch nie vorher erlebt hat!
Die Ärztin war echt ne super Liebe und hat mich aufgemuntert. Durch den kurzzeitigen Wehenhemmer konnte ich dann auch den Katzenbuckel machen wie gewünscht. Nur leider wirkte der Hemmer nicht mal 2 Min. und bekam wieder Wehen während sie gestochen hat. Der erste Versuch ging also daneben. Nochmal von vorn. Auch der zweite Versuch scheiterte und ich fing hemmungslos an zu weinen, weil ich endlich schmerzfrei sein wollte. Die Ärztin sagte ich soll noch mal Wehenhemmer bekommen, dass sie stechen kann und die Hebi sagte nur, dass ich schon die volle Dosis habe und es nicht wirkt.
Sehr aufmunternd! Die Hebi hat mich dann richtig festgehalten, dass ich mich ja nicht bewege und ich hab nur gebetet, dass es klappt. Die PDA lag nach dem 3. Versuch und ich war erstmal erleichtert. Ich dachte man bekommt dann gleich alles das man nichts mehr spürt. Von wegen! Ich musste 25 Min. warten, weil geschaut werden wollte ob ich es auch vertrage, bevor ich alles gespritzt bekam.
Dennis stand immer ganz stumm daneben und hat nur den Kopf geschüttelt was da abgeht. Und endlich hatte ich zwei schmerzfreie Stunden in denen ich wieder lachen konnte! Wehen waren weiterhin schön da, aber der MuMu war nicht weiter aufgegangen.
Nach den zwei Stunden übermannten mich die Wehen wieder schlagartig und der Symphysenschmerz war auch wieder da und ging mir durch Mark und Bein. Als die PDA wirkte sollte ich mich nämlich nach jeder 2. Wehe von der linken auf die rechte Seite drehen, um Yara den richtigen Weg zu zeigen. Das war vielleicht eine Prozedur…
Zwischendrin war dann Schichtwechsel bei den Hebammen und ich bekam eine ganz Junge die mich fragte ob eine Schülerin dabei sein dürfte. Ich hatte kein Problem damit und das war eine gute Entscheidung. Die Schülerin war so lieb und hat mir bei jedem umdrehen geholfen, mich gestreichelt und sich mit mir unterhalten.
Gegen 8 Uhr kam dann eine andere Ärztin die mir sagte, dass mich die Hebi gleich noch mal untersucht und wenn sich an der Lage nichts geändert hat müssen wir uns was anderes überlegen. Trotz allem hätte ich keinen Kaiserschnitt gewollt und habe gehofft, dass es voran geht.
Die Hebi untersuchte mich und sagte, dass die Fruchtblase gerissen ist und Fruchtwasser austritt. Sich aber vor dem Köpfchen eine Vorblase gebildet hat, die wie ein Airbag dient und verhindert, dass das Köpfchen tiefer tritt. Nach einem Blickwechsel mit der Ärztin wurde die Vorblase geöffnet und die Maus rutschte endlich tiefer.
Kurze Zeit später hieß es ich solle doch mal mitschieben. Habe ich zwar getan doch dann sagte ich, dass ich so nicht liegen bleiben kann und es sich für mich noch nicht richtig anfühlt mitzuhelfen. Mir wurde gesagt ich soll jetzt so liegen bleiben und pressen, aber ich konnte nicht und hab mich von selbst auf die Seite gelegt. Doch so ging es auch nicht und die Hebi sagte ich soll mich aufs Bett stellen und in das Tuch hängen. Leichter gesagt als getan! Durch die PDA waren meine Beine so pelzig und ich hatte kein richtiges Gefühl drin, aber ich hab es doch irgendwie in den Stand geschafft. Endlich war ich bereit und ich konnte pressen. Nach 3 Presswehen sagte ich, dass ich das Gefühl habe ich würde reißen, sie sollen bitte einen Schnitt machen. Da wurde das Bett dann in eine Sitzposition gestellt und ich sollte mich wieder hinlegen. In dem Moment hörte ich ein Baby schreien, obwohl wir nachts noch ganz alleine waren, hatte VOR MIR eine ihr Kind bekommen. Da wurde ich ja richtig sauer. Der Schnitt wurde gemacht und ich sollte wieder pressen, schließlich würde da richtig Schmackes hinter stecken und man würde das Köpfchen schon sehen, ob ich denn mal fühlen möchte. Wollte ich aber nicht, weil es endlich vorbei sein sollte und ich die Maus sehen wollte. Dann hieß es noch dreimal pressen und ich hätte es geschafft. Da hab ich dann nur noch gemotzt, sie soll mich doch nicht anlügen, von wegen noch dreimal pressen! Hab daraufhin nen Rüffel bekommen, dass ich meine Wut lieber in die Wehen legen soll, anstatt auf die Ärztin und sie sauer zu sein. Also hab ich eben wieder gepresst, doch dann ging irgendwie alles ganz schnell! Es brach Hektik aus, die Hebammenschülerin wurde rausgeschickt und ich hatte das Gefühl es stimmt was nicht. Der Schnitt wurde vergrößert, die Ärztin rannte rum und kam mit einer Vakuumpumpe wieder. Ich bekam nur noch mit: Fruchtwasser grün, das Köpfchen steckt fest und meine Kraft würde für den Rest nicht mehr reichen. Im Moment wäre es etwas kritisch für mein Kind, da sie vor lauter Stress ins Fruchtwasser gekäckelt hat und sie das nicht einatmen darf. Also wurde die Pumpe angesetzt und die Ärztin hat gezogen bis ihr Arm gezittert hat. Die Augen von Hebi und Ärztin wurden immer größer und ich hatte kein gutes Gefühl dabei.
Plötzlich machte es plopp und flutsch und die Maus lag ganz blau zwischen meinen Beinen und hatte die Augen offen. Ich musste natürlich sofort weinen und fragte min. 10 mal ob ich es wirklich geschafft habe *lach*. Dennis hat auch ein paar Tränchen vergossen und da lag sie einfach. Ich dachte nur „Das ist jetzt mein Kind! So sieht sie aus.“ Sie wurde abgesaugt, weil sie nicht gleich geschrieen hat und um 10.55 Uhr bekam ich sie zum ersten Mal auf den Bauch. Ich konnte sie einfach nur bewundern und sie hat mich mit ihren großen Augen angeschaut. Als Begrüßungsgeschenk hat sie mir auf den Bauch gemacht.
Doch das Glück währte nicht lange! Mir wurde schwindelig, ich hatte ein rauschen in den Ohren und merkte nur wie es mir warm an den Beinen runterläuft. Mir wurde die Kleine sofort abgenommen und in Dennis Arme gedrückt. Der Mülleimer wurde zweckentfremdet um das ganze Blut aufzufangen.
Die Fußstützen wurden am Bett befestigt und ich bekam sofort 2 Infusionen angehängt. Da wurde es dann wieder besser, aber die Nachgeburt fehlte ja noch. Ich sollte noch mal pressen und die Hebi hat an der Nabelschnur gezogen bis auch das erledigt war.
Ich war sehr schlapp und konnte die ganze Zeit nur zu Dennis und der Kleinen schauen. Nachdem ich zugenäht war sollte ich gleich mal aufs Klo gehen, aber da spielte der Kreislauf noch nicht mit. Ich wurde dann vom Klo mit dem Bett abgeholt und kam in ein anderen Kreißsaal zur Beobachtung. Nach normalerweise 2 Std. darf man dann auf die Station, aber wir mussten 5 Std. zur Überwachung bleiben.
Meine Mom war eine Stunde nach der Geburt da, hat die Kleine kurz bewundert und ich bekam sie an die Brust gelegt. Danach hat sie zum ersten Mal ein kurzes Schläfchen gehalten und ihr Namensband bekommen.

von Schneewittchen87 / 28.09.2010 11:35

Antwort


Am 18.09. hab ich morgens beim Frühstück leichte Wehen bekommen, die ich aber nicht als solche erkannt hab. Es waren leichte mensartige Schmerzen, die immer wieder kamen und gingen, aber nicht wirklich regelmäßig waren und auch nicht stärker oder schneller wurden. Also hab ich einfach Samstag und Sonntag (18. und 19.09.) ganz normal "Programm" gemacht. Am Samstag waren wir noch bei unserem Haus und ich hab mir den neuesten Stand auf der Baustelle angeschaut und am Sonntag war ich spazieren mit meinen ELtern und meiner Schwester und abends waren wir noch essen. Ich hab die "Schmerzen" eigentlich kaum gemerkt, war eher so als hätte ich meine Tage.
Sonntag nacht gegen zwei konnte ich dann aber nicht mehr schlafen, auch weil ich durch die regelmäßig wiederkehrenden Schmerzen immer wieder wach wurde. Ich bin dann aufs Sofa und hab gelesen und gegen 04:20 gab es dann bei einer dieser Wehen plötzlich ein Plopp-Geräusch und es tat weh und dann lief mir Wasser die Beine runter. Da hab ich dann meinen Mann geweckt, war noch auf der Toilette und hab geduscht und gegen 5:15 kamen wir dann im Krankenhaus an. Dort machte der Arzt einen US und meinte, dass das Köpfchen fest im Becken wäre, dann schaute er nach und meinte ganz erstaunt zur Hebamme: Der Muttermund ist bei 7cm. Und mich fragte er, ob das wirklich die erste Geburt wäre und sagte, ich hätte das super gemacht. Ich hatte eigentlich gar nicht gemerkt, dass ich irgendwas gemacht hätte ;-)
Dann hieß es: "Der Muttermund ist fast vollständig, das Baby kommt bald, sie dürfen gleich in den Kreissaal." Eigentlich wollte ich ja eine Wassergeburt, aber die Hebamme meinte: Bevor das Becken voll gelaufen ist, ist ihr Kind schon da. Also kamen wir um 5:40 in den normalen Kreissaal. Dort ließ uns die Hebamme nach kurzer Zeit nochmal alleine, da in dieser Nacht wohl sehr viele Geburten stattfanden und sogar noch Personal zusätzlich angefordert werden musste. Ich hing also am CTG und hatte seit dem Platzen der Fruchtblase doch etwas schmerzhaftere Eröffnungswehen, die aber noch gut auszuhalten waren. Gegen 6:15 kam dann jedoch die erste Wehe an deren Ende ich das Bedürfnis hatte zu pressen und ich sagte meinem Mann er solle sie Hebamme holen, weil ich schon pressen müsste. Sie kam dann rein und meinte: Der Muttermund ist so gut wie vollständig, wir fangen jetzt an zu pressen.
Und dann gingen die Presswehen los. Die waren schon sehr schmerzhaft, ich hatte aber immer noch ca. 3 Minuten Pasue dazwischen in denen ich Atem schöpfen konnte. Gegen 7:00 kam dann der Arzt und meinte er gibt mir ein Wehenmittel um die Austreibung zu beschleunigen. Und danach hatte ich gar keine richtige Pause mehr zwischen den Presswehen. Leider gab mein Damm einfach nicht nach und Melina blieb immer wieder mit dem Kopf daran hängen. Die Hebamme meinte, der würde einafch nicht nachgeben, aber wir probieren es noch ein paar Mal. Da aber nichts passierte, machte der Arzt dann einen Schnitt und nach einer Wehe war das Köpfchen da und nach noch einmal pressen dann der Körper. Nach etwa fünf Minuten bekam ich dann wieder Wehen und die Plazenta kam.
Für mich war die Geburt super und zum Glück (die Schmerzen waren doch stark) auch schnell vorbei.
Leider konnte ich danach auf Station noch nicht aufstehen und auf die Toilette und mit der Bettpfanne klappte es auch nicht und so staute sich das ganze Blut in der Gebärmutter, da die Blase sich nicht leeren konnte. Als ich dann aufstehen wollte, wurde ich ohnmächtig, da mir das ganze aufgestaute Blut in einem Schwall herunter lief. Mein Mann fing mich zum Glück auf und ich bekam Infusionen und gegen Abend wurde es schon besser. Die Geburt selbst lief völlig unkompliziert nur danach wurde es noch etwas aufregend...aber ich würde immer wieder eine natürliche Geburt ohne Schmerzmittel wählen :-)

von anni1808 / 02.10.2010 17:35

Antwort


Achso die Daten :-): Melina wurde am 20.09. um 7:24Uhr zwei Wochen zu früh geboren, sie wog 3250 Gramm und war 50cm lang, der KU betrug 35,5cm. Und der stolze Papa hat natürlich auch die Nabelschnur durchgeschnitten ;-) Ich musste nicht weinen, dachte aber die ganze Zeit nur: Mein Gott ist sie schön :-)

von anni1808 / 02.10.2010 17:40

Antwort


hmmm, hab mir grade überlegt, dass ich meinen Bericht ja auch noch schreiben könnte, ist ja noch nicht soooo allzu lange her...
Montag, 23.01.11 hatte ich einen FA-Termin mit US dabei wurde festgestellt, dass Amelie sich schräg gelegt hatte. Zur Sicherheit meinte FA ich soll am Freitag, 28.01. nochmal kommen zum kontrollieren, wie sie liegt, sollte sie falsch liegen, hätte sie sie am folgenden Montag per KS geholt... Soweit sollte es nicht kommen... Meine Freundin (Hebamme) hatte zwischenzeitlich mal kontrolliert wie rum sie liegt, sie meinte sie wäre wieder richtig, also bin ich immer schön gelaufen etc. damit sie endlich ins Becken geht und sich nicht mehr dreht...
Freitag, 28.01. beim US wurde festgestellt, dass sie sich sogar in BEL gelegt hat. Ich hatte noch massig Fruchtwasser, was eine äußere Wendung begünstigt hätte. Allerdings hatte ich alle 10 Minuten Wehen... Ich hatte sie bis dahin noch nicht so realisiert, hatte vormittags noch meinen kompletten Wocheneinkauf erledigt etc.
Meine FA meinte, ich müsse in ein anderes Krankenhaus, wenn ich die Wendung probieren wolle oder BEL entbinden wollen würde, sonst würde sie direkt mit mir ins KH fahren und einen KS machen... Ich wollte aber so schnell nicht aufgeben, ich hatte totale Panik vor einem KS und wollte Amelie unbedingt normal zur Welt bringen...
Gesagt getan, um 14 Uhr waren wir in Aalen im Krankenhaus und da lag ich... den kompletten restlichen Tag am Wehentropf mit Wehenhemmer, meine Wehen kamen dann schon alle 3 Minuten und sie waren nicht aufzuhalten... Durch den Hemmer hatte ich schließlich nur noch alle 10 Minuten Wehen, aber aufgehört hat es nicht. Schmerzen hatte ich bis dahin überhaupt keine, außer mein Rücken, aber ich denke eher vom vielen Liegen ;-)
Ich hab mich ziemlich allein gelassen gefühlt, niemand hat mich richtig aufgeklärt und die kamen alle ziemlich schnell mit Aufklärung über KS... Erst nur zur Vorsorge und danach war nicht mehr die Rede von Wendung oder BEL-Entbindung :-(
Gegen 21 Uhr kam dann der Oberarzt und erklärte mir, dass sie sie heute auf jeden Fall noch holen werden, sonst würde es nachts wahrscheinlich einen Notkaiserschnitt geben... Ende vom Lied um 22.30 Uhr haben sie mich geholt und ich wurde in den OP gebracht... Mein Gott, hatte ich schieß vor der Spinalen, aber war echt nicht halb so schlimm, wie ne Spritze beim Zahnarzt... Ich weiß eigentlich nur noch, dass ich am ganzen Leib wie wild gezittert habe und jeder Versuch das zu stoppen hats nur schlimmer gemacht und mir war bitter kalt...
Ich hatte eine super liebe Anästesistin, die war super locker und hat mich gut abgelenkt :-) Mein Halt während der OP, echt!!!
Ich hatte die ganze Zeit Angst, dass sie meinem Mann vergessen Bescheid zu sagen, dass er zu mir rein darf und hab ständig nach ihm gefragt, aber er durfte erst kommen, als der Schnitt gesetzt wurde...
Es ging überhaupt nicht lange (gefühlte 5 Minuten) als das Fruchtwasser abgesaugt wurde und plötzlich ein komisches "quäck" zu hören war... Ich fragte ob Amelie schon da sei, sie meinten nur nein, aber sie wäre das schon gewesen, aber sie wäre noch im Bauch... An mir wurde rumgedrückt und geruckelt, das war echt schrecklich... Ich hatte soooooo Magenschmerzen von dem rumgedrücke :-(
Und um 23.15 Uhr kam die Hebamme mit meiner Kleinen ums Tuch rum und ich dachte nur, wie hübsch und soooo zufrieden :-) Da kullern mir grad die Tränen wieder... Schnell war sie dann weg, aber nicht lange, nur bis sie geweint hat. Meinem Mann und mir, sind so die Tränen gelaufen... Ich denke ihr wisst was ich meine....
Mein Mann saß dann noch fast die ganze OP lang mit der Kleinen im Arm neben mir und ich konnte sie die ganze Zeit sehen :-) Die Anästesistin hat sie mir dann ins Gesicht gedrückt und später hat sie auch meinen Arm losgebunden, dass ich sie streicheln konnte :-)))))
Als mir dann plötzlich schlecht wurde und der Kreislauf ab ist, ich hab überhaupt nix mehr um mich rum mitbekommen, war mein Mann mit der Kleinen auf einmal weg :-( Ich hab Spritzen bekommen und dann gings mir wieder gut :-)
Ich hatte wohl nur noch 5 Minuten zu überstehen und wurde dann in den Kreissaal gebracht zur Überwachung für ca. 4 Stunden, dort hat mein Mann schon gewartet und hatte Amelie solange auf seiner nackten Brust liegen. Als ich an irgendso ein blödes Gerät angeschlossen war, das ständig gepiepst hat, hab ich Amelie auf die Brust bekommen. Als sie angefangen hat zu schmatzen haben wir sie angelegt und es hat super funktioniert :-) Um halb 5 morgens haben sie mich dann auf Station gebracht, Amelie durfte die ganze Nacht auf meiner Brust schlafen :-)
Hat sie dann übrigens bis sie 8 Wochen alt war immer noch bevorzugt :-)
alles in allem trotz KS, haben die Hebamme, Anästesistin etc. mir doch versucht eine schöne Geburt zu ermöglichen bzw. mir so schnell es geht mir Amelie auch zu geben, dass ich so viel Zeit und vorallem so früh wie möglich mit ihr zusammen sein konnte :-)
Beim nächsten Kind hätte dann aber doch lieber eine normale Geburt! Ich hab bis heute immer wieder Schmerzen und mit meiner Narbe zu kämpfen... Heute find ichs nicht schlimm, dass es KS war, die ersten 3 Monate habe ich mir aber Vorwürfe gemacht und konnte es einfach nicht verkraften...
Beim KS wurde dann auch festgestellt, dass die Nabelschnur gute 10 cm zu kurz war und Amelie bereits mit ihren Füßen ins Becken gerutscht war...

von Schnucki85 / 16.08.2011 22:43

Antwort


Ach so, ich hab die Daten auch vergessen...
Amelie Sophie wurde am 28.01.2011 um 23.17 Uhr per KS geboren, sie hatte 2.620 g und 48 cm. Sie wurde 2,5 Wochen zu früh geboren.

von Schnucki85 / 16.08.2011 22:45

Antwort


Auf diesen Beitrag antworten

Um auf diesen Beitrag antworten zu können, musst du angemeldet sein. Bitte melde dich hier an.