• "Mai Mamas 2009"

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Zur neuesten Antwort

Das konnte ich euch nicht vorenthalten!

-Auf das wir die Gefühle erfahren dürfen-


Bevor ich Mama wurde, stolperte ich nie über
Spielzeug oder vergaß den Text eines
Gute-Nacht-Liedes.
Ich machte mir keine Sorgen darüber, ob
Meine Pflanzen giftig sind oder nicht.
Ich machte mir nie Gedanken übers Impfen.
Bevor ich Mama wurde - hat mich nie jemand
vollgekotzt, vollgeschissen, angenagt,
vollgepieselt.
Ich war im Vollbesitz meiner geistigen
Kräfte.
Ich schlief jede Nacht durch.

Bevor ich Mama wurde, mußte ich nie ein
schreiendes Kind festhalten, damit Ärzte es
untersuchen können. Oder ihm eine Spritze
geben.
Ich hatte nie in tränenüberströmte Augen
gesehen und dann selbst angefangen zu
weinen.
Ich war nie überglücklich über ein einfaches
Grinsen.
Ich saß nie zu später Stunde wach, nur um
einem Baby beim Schlafen zuzusehen.

Bevor ich Mama wurde, hielt ich nie ein Baby
im Arm und wollte es einfach nicht ins Bett
legen.
Ich kannte nicht das Gefühl, daß mein Herz
In Tausend Stücke zerbricht, wenn ich den
Schmerz nicht stoppen kann.
Ich wußte nicht, daß etwas so Kleines mein
Leben so stark beeinflussen kann.
Ich wußte nicht, daß ich jemanden so lieben
kann.
Ich wußte nicht, wie sehr ich es lieben
würde,
Mama zu sein.

Bevor ich Mama wurde - kannte ich das Gefühl
nicht, wenn mein Herz außerhalb meines
Körpers ist.
Ich wußte nicht, wie toll es sich anfühlt,
ein hungriges Baby zu füttern.
Ich kannte nicht diese Bande zwischen einer
Mutter und ihrem Kind.
Ich wußte nicht, daß ich mich durch so etwas
Kleines so wichtig und glücklich fühlen
kann.

Bevor ich Mama wurde - stand ich nie mitten
in der Nacht alle 10 Minuten auf, um zu
sehen, ob alles ok ist.
Ich kannte nicht die Wärme, die Freude, die
Liebe, den Herzschmerz, das Erstaunen und
Die Befriedigung des Mutterseins.
Ich wußte nicht, daß ich fähig bin, so viel
zu fühlen - bevor ich Mama wurde.

Schicke das an jemanden, von dem du denkst,
sie ist eine tolle Mama oder Oma. Ich habe
es gerade getan.

Und denke daran: Hinter jeder erfolgreichen
Mutter steht...

....ein Korb voll mit dreckiger Wäsche)

von Nikan / 25.03.2009 16:16

Antwort


Oh, das ist richtig schön!!! mir sind mal wieder sofort die tränen in die augen geschossen! und ja, ich hoffe, ich darf bald diese gefühle erfahren, mit allem was dazu gehört. mehr mag ich grad gar nicht dazu schreiben ... einige dinge sollte man einfach so stehen lassen.

von sabkai / 25.03.2009 17:52

Antwort


Das ist echt schön Annika. Werde mir das ausdrucken und in das Buch für meinen kleinen schreiben.

:-)

von Invidia / 25.03.2009 18:26

Antwort


Nicht das ihr glaubt das hätte ich entworfen! Babyclub sammelt doch grade die schönsten Sprüche zur Geburt und dort stand dieses schöne wirklich so treffend formulierte Gedankenschreiben!
Mir kamen auch die Tränen und wir werden bald genauso fühlen! Bald haben wir unser Würmchen in unserem Arm!

Wir werden Mama!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Lg

von Nikan / 26.03.2009 07:18

Antwort


Es ist ein Risiko,
sagt die VERNUNFT!
Es ist eine Belastung,
sagt die ERFAHRUNG!
Es ist eine große Verantwortung,
sagt die -VORSICHT-!
Es ist nichts als Sorge und Leid,
sagt die ANGST!

Es gibt KEIN größeres Glück,
sagt die LIEBE!!

(Mein persönlicher Lieblingsspruch)

Lg Nikan

von Nikan / 26.03.2009 07:38

Antwort


ja, den kenn ich auch, und ich lieb diesen spruch total! da steckt kurz und prägnant soviel wahrheit drin. und er spiegelt genau wieder, was wohl die meisten mütter und werdenden mütter fühlen. mir geht es zumindest so. toll, dass du den spruch hier rein gestellt hast, denn bei all den ängsten und belastungen, die wir immer wieder haben und hier ja auch so wunderbar diskutieren können, reicht im grunde ein blick aif diesen spruch, um sich bewusst zu machen, dass das alles letztlich immer auf das größte glück hinausläuft. das tröstet dann über alles andere hinweg und der mut und die neugier sind wieder da!

liebe grüße, sab

von sabkai / 26.03.2009 13:24

Antwort


Ja, wie recht du hast!

Mir Gefällt er auch deswegen so gut! Ich erleb grade kurz vor der Geburt jetzt soviele Ängst, Gedanken und Zweifel! Aber wenn ich mir dann wieder Bewusst mache was für ein riesiges, wohl möglich das größte Glück dieser Welt auf mich zu kommt, dann ist alles wie weggeweht und ich kann es kaum erwarten diesen kleine, aber trotzdem größte Glück in meinen Armen zu halten!

Wenn ihr noch schöne Sprüche habt die euch aus der Seele sprechen dann nur her damit!

Lieben Gruß
Annika

von Nikan / 27.03.2009 07:41

Antwort


meine mama hatte letztens n sehr schönen spruch, aber ich krieg den nich mehr zusammen... werd sie mal anrufen und fragen wie der genaue wortlaut war, dann stell ich den rein! kann aber übers we dauern, da ist meine ma weg.

bis bald!

von sabkai / 27.03.2009 14:38

Antwort




Ein bischen Mama,
ein bischen Papa
und ganz, ganz viel Wunder!

Fand ich süß ;-)

von Nikan / 30.03.2009 20:25

Antwort


Babys Brief

Hallo Mama und Papa),
ich komme zu Euch als ein kleines, unreifes Wesen mit der mir ganz eigenen Persönlichkeit.

Nehmt Euch Zeit herauszufinden, wer ich bin, wie ich mich von Euch unterscheide und was ich Euch geben kann.

Bitte gebt mir Nahrung, wenn ich hungrig bin. In Deinem Bauch, Mama, habe ich Hunger nicht gekannt, und Zeit und Uhren sind mir noch fremd.

Bitte haltet mich nah an Eurem Körper, liebkost mich, streichelt mich, küsst mich, sprecht mit mir. In Deinem Bauch, Mama, fühlte ich mich immer getragen und ganz nah bei Dir. Ich war da nie allein.

Hoffentlich seid Ihr nicht zu enttäuscht, wenn ich nicht das perfekte Baby Eurer Träume und Hoffnungen bin. Seid auch nachsichtig und großzügig mit Euch selbst, wenn Ihr nicht die perfekten Eltern seid, die Ihr so gern wäret.

Erwartet nicht zu viel von mir neugeborenem Baby, und habt auch nicht zu hohe Erwartungen an Euch als Eltern. Gebt uns beiden sechs Wochen. Für Euch, dass Ihr allmählich wieder zu Euch kommen und mich in Eurer Leben integrieren könnt.

Bitte vergebt mir, wenn ich viel weine. Habt Geduld mit mir. Mit der Zeit werde ich immer weniger weinen und Euch mit meiner Gesellschaft erfreuen.

Bitte achtet gut auf mich - schaut mir aufmerksam zu, denn ich kann Euch auch ohne Worte sagen, was ich brauche, wie Ihr mich trösten könnt und was mich zufrieden macht.
Ich bin wirklich kein Tyrann, der zu Euch gekommen ist, um Euch Euer Leben zu vermiesen. Aber der einzige Weg, wie ich Euch momentan zu verstehen geben kann, dass mir etwas fehlt, ist durch Weinen.

Bitte denkt daran, dass ich ganz schön zäh und widerstandsfähig bin. Ich kann schon viele Fehler aushalten, die Ihr anfangs aufgrund Eurer Unerfahrenheit machen werdet. Solange Ihr mich lieb habt, kann eigentlich gar nichts schief gehen.

Bitte achtet auch auf Euch. Seht zu, dass Ihr Euch ausgewogen ernährt und genügend Ruhe und Bewegung bekommt, damit Ihr Euch in den Zeiten, in denen wir zusammen sind, gesund und kräftig fühlt. Versucht, zwischen „unwichtig" und „wichtig" zu unterscheiden, nehmt die Dinge etwas gelassener - dann könnt Ihr mich viel besser genießen.

Und bitte hegt und pflegt auch Eure Beziehung zueinander, weil diese mein Nährboden ist und ich dadurch lerne, wie Menschen sich lieb haben.
Wenn ich auch momentan Euer Leben ein bisschen durcheinander gebracht habe, so bedenkt, dass es nur vorübergehend ist.

Ich danke Euch beiden,

von Invidia / 31.03.2009 00:07

Antwort


Meine kleine Welt

Ich schwimme leise vor mich hin
in meiner kleinen Welt.
Umschauen hat keinen Sinn -
kein Lichtstrahl zu mir fällt.

Doch tauchen kann ich wunderbar
und mit den Händen greifen,
Hüpfen schaffe ich sogar -
all das hilft mir zu reifen.

Ich ess' und trinke selber nicht,
doch macht mir das nichts aus!
Per Leitung kommt mein Leibgericht
nebst Nachtisch stets frei Haus.

Ich höre Töne ohne Zahl,
die mich zuerst erschrecken ...
doch lerne ich dann ohne Qual,
die Laute zu entdecken!

Eines höre ich sehr gern,
das macht mich froh und munter:
wenn Mama zu mir spricht und singt -
da hüpf' ich rauf und runter!

Sie streichelt meine kleine Welt,
auch Papa hält ihren Bauch.
Ich tanze, weil mir das gefällt -
und beide spüren das auch!

Schön ist meine kleine Welt,
doch ziehe ich bald aus -
auch wenn es mir hier gut gefällt,
halt ich's nicht länger aus!

Will endlich meine Mama sehen,
sie lieben, von ihr lernen.
Mit Papa will ich spielen gehen ...
der Tag ist nicht mehr fern!

von Invidia / 31.03.2009 00:08

Antwort


Oh Je, ich bin voll am heulen!
Wie süß ist das denn?
Ich bin ganz grührt!

Super Nina, jetzt hör ich garnicht mehr auf zu heulen!
;-))


LG Annika

von Nikan / 31.03.2009 13:43

Antwort


Oh Je, ich bin voll am heulen!
Wie süß ist das denn?
Ich bin ganz grührt!

Super Nina, jetzt hör ich garnicht mehr auf zu heulen!
;-))


LG Annika

von Nikan / 31.03.2009 13:43

Antwort


Hey Annika,

+DIRMALEINTASCHENTUCHREICH+

Die beiden habe ich gestern wiedergefunden. Hatte auch Tränen in den Augen.

von Invidia / 31.03.2009 15:53

Antwort


Sehr schöne Sprüche! Die muntern einen auf :)

von Bini87 / 31.03.2009 23:11

Antwort


Den Brief habe ich mir ausgedruckt und werde ihn schön gerahmt in das Kinderzimmer hängen!
Finde ich sehr passend, damit man auch an ausgelaugten Tagen (die sicher kommen werden) auch daran denkt!

Die Nächte werden länger und die Tage reiche an Liebe...


Lg Annika

von Nikan / 01.04.2009 07:09

Antwort


Folgende "Verhaltensregeln für Mama und Papa" hab ich bei mir zu Haus schon gerahmt stehen:

Mama und Papa

1. Verwöhnt mich nicht. Ich weiß ganz gut, dass ich nicht alles, was ich verlange, haben muss. Ich teste Euch ja nur.
2. Habt keine Angst, mit mir bestimmt umzugehen. Ich ziehe es vor. Dann weiß ich, woran ich bin.
3. Zwingt mich nicht. Das lehrt mich, dass nur Macht zählt. Ich reagiere besser auf Anleitung.
4. Seid nicht wechselhaft. Das verwirrt mich, und ich versuche umso mehr, alles zu erreichen, was ich will.
5. Macht keine Versprechungen, es könnte sein, dass Ihr sie nicht einhalten könnt. Das erschüttert mein Vertrauen zu Euch.
6. Fallt nicht auf meine Herausforderungen herein, wenn ich etwas sage oder tue, nur um Euch aus der Fassung zu bringen. Dann werde ich nämlich versuchen, noch mehr solche "Siege" zu erringen.
7. Sorgt Euch nicht zu sehr, wenn ich etwas Böses zu Euch sage. Ich meine es ja nicht so, ich möchte nur, dass es Euch leid tut, wenn Ihr ungerecht oder gemein zu mir wart.
8. Macht nicht, dass ich mich kleiner fühle, als ich bin.
9. Tut nichts für mich, was ich selbst tun kann. Dann fühle ich mich wie ein Baby und stelle Euch weiter in meinen Dienst.
10. Befasst Euch nicht zu sehr mit meinen schlechten Gewohnheiten. Das veranlasst mich nämlich, sie zu behalten.
11. Korrigiert mich nicht vor anderen Leuten. Es beeindruckt mich viel mehr, wenn Ihr ruhig und allein mit mir sprecht.
12. Versucht nicht, mein Benehmen während eines Streites zu besprechen. Aus bestimmten Gründen kann ich zu dieser Zeit nicht so gut zuhören und meine Mitarbeit ist noch schlechter. Ihr könnt ja handeln, aber besprechen sollen wir es später.
13. Versucht nicht zu predigen. Ihr werdet Euch wundern, wie gut ich weiß, was richtig und falsch ist.
14. Sagt mir nicht, dass meine Fehler Sünden sind. Ich muss lernen Fehler zu machen, ohne zu glauben, dass ich darum schlecht bin.
15. Nörgelt nicht. Um mich zu schützen, muss ich so tun, als ob ich taub wäre.
16. Verlangt keine Erklärungen für mein falsches Benehmen. Ich weiß wirklich nicht, warum ich es getan habe.
17. Stellt meine Ehrlichkeit nicht in Frage. Ich bekomme leicht Angst und erzähle Lügen.
18. Vergesst nicht, dass ich gerne Experimente mache. Ich lerne davon, darum lasst mich doch.
19. Schützt mich nicht vor Folgen. Ich muss aus Erfahrung lernen.
20. Schenkt meinen kleinen Leiden nicht so viel Aufmerksamkeit. Es könnte sein, dass ich sonst eine schwache Gesundheit zu schätzen lerne, wenn sie mir so viel Aufmerksamkeit einbringt.
21. Entzieht Euch nicht, wenn ich wirklich etwas wissen will. Sonst werdet ihr merken, dass ich aufhöre zu fragen und mir meine Antworten woanders suche.
22. Beantwortet dumme und bedeutungslose Fragen nicht. ich möchte Euch nur mit mir beschäftigen.
23. Denkt nicht, es sei unter Eurer Würde, Euch bei mir zu entschuldigen. Eine ehrliche Entschuldigung erzeugt in mir warme Gefühle Euch gegenüber.
24. Deutet nie an, dass Ihr perfekt seid oder unfehlbar. Ihr wäret ein zu großartiges Vorbild für mich.
25. Sorgt Euch nicht, wenn Ihr zu wenig Zeit für mich habt. Was zählt ist WIE wir diese Zeit verbringen.
26. Werdet nicht ängstlich, wenn ich mich fürchte. Dann werde ich noch furchtsamer. Zeigt mir lieber Mut!
27. Vergesst nicht, dass ich ohne sehr viel Verständnis und Ermutigung nicht gedeihen kann.
28. Behandelt mich, wie Ihr Eure Freunde behandelt, dann werde ich auch Euer Freund sein.
29. Denkt daran, dass ich mehr von einem Vorbild lerne als von einem Kritiker.

Euer Kind

von sabkai / 01.04.2009 13:36

Antwort


Das Folgende ist von meiner Mama. Eigentlich nichts für Babys oder kleine Kinder, sondern für erwachsene bzw. flügge-werdende Kinder, aber ich fand es einfach so schön:

Als Du klein warst
und nur eine Spur weit weg,
umhüllte ich Dich mit Decken gegen die kühle Nachtluft.

Aber jetzt,
wo Du groß bist
und oft außer Reichweite,
falte ich die Hände und umhülle Dich mit Gebeten.

von sabkai / 01.04.2009 13:41

Antwort


„Die Entscheidung, ein Kind zu haben,
ist von großer Tragweite.
Denn man beschließt für alle Zeit,
dass das Herz außerhalb des Körpers
herumläuft.“

von Nikan / 27.04.2009 21:07

Antwort


Schöner Spruch !!!!

von Bini87 / 27.04.2009 23:33

Antwort


(¯`•.•´¯)•´.-:*´¨`*:-.

•¨¯`•» (¨`·.·´¨) ..`·.¸(¨`·.·´¨)

......´××`·.¸.·´× (¨`·.·´¨) ......(¨`·.·´¨).



Ein Engel



Es war einmal ein Baby im Bauch seiner

Mutter, welches bereit war geboren zu werden…

Das Baby fragte Gott:

"Wie soll ich auf der Erde leben, wo

ich doch so klein und hilflos bin?

Wie werde ich singen und lachen können, um

fröhlich zu sein?

Wie soll ich die Menschen verstehen, wenn

ich die Sprache nicht kenne?

Was werde ich tun, wenn ich zu Dir sprechen

will, Gott?

Und wer wird mich beschützen?"



Und Gott antwortete dem Baby:

"Ich habe für dich ein Engel ausgewählt,

der über dich wachen wird, bist du erwachsen

bist.

Dein Engel wird für dich singen und auch für

dich lachen.

Und du wirst die Liebe deines Engels fühlen

und sehr glücklich sein.

Dein Engel wird dir die schönsten und

süßesten Worte sagen, die du jemals hören

wirst.

Mit viel Ruhe und Geduld wird dein Engel

dich lehren zu sprechen.

Dein Engel wird deine Hände aneinanderlegen

und dich lehren zu beten.

Dein Engel wird dich verteidigen, auch wenn

er dabei sein Leben riskiert."



In diesem Moment riefen Stimmen der Erde den

Namen des Babys, denn es sollte nun geboren

werden.

Voller Erwartung sprach das Baby ein letztes

Mal zu Gott:



"Oh Gott Ich muss jetzt von dir gehen.

Bevor ich dich jetzt verlasse, sage mir

bitte den Namen meines Engel."



Und Gott sprach:

"Ihr Name ist nicht wichtig. Nenne sie

einfach Mama.

von Nikan / 29.04.2009 08:31

Antwort


-----------------------------------------------------Auch für nicht stillende-------------------------------------------

Es war einmal ein kleines Baby, das schlief bei seiner Mutter.

Bevor ich geboren wurde, dachte das Baby, freute ich mich auf die Nächte. Mami war weg von all dem Lärm von außen und ich konnte es mir gemütlich machen und mit den Geräuschen, an die ich mich gewöhnt hatte und die ich liebte, einschlafen; Mami-Geräusche. Vor der Geburt schliefen wir zusammen, und das war gut so.

Als ich geboren wurde, änderte sich mein Schlafplatz, aber meine Mami änderte sich nicht. Wir waren noch immer in der Nacht beisammen, so wie wir es neun Monate lang gewesen waren. Ich war sehr aufgeregt wegen dieser neuen Welt, die ich noch nicht verstand, aber in der Nacht fürchtete ich mich nicht. Mami und ich schliefen zusammen und mir war wohl.

Ich liebe die Nächte. Während des Tages hat Mami viel zu tun, aber in der Nacht ist sie nicht so beschäftigt. Sie ist immer da, und ich kann mich zu ihr kuscheln und trinken, wann immer ich hungrig bin. Ich habe einen winzigen Magen und Mamis Milch ist so leicht zu verdauen, dass er nicht lange voll bleibt. Ich muss sehr oft essen. Aber weil Mami und ich zusammen schlafen, bin ich nie sehr lange hungrig, und das ist ein gutes Gefühl.

Ich wüsste keinen besseren Platz zum Schlafen als bei Mami. Ich habe gehört, dass mir Tante Marianne ein schönes Bettchen gekauft hat. Es gibt dort Plastiktiere, die sich bewegen, wenn ich sie berühre, und Metallglöckchen, die läuten, wenn ich daran ziehe. Einige Leute glauben, dass Babys in Kinderbetten schlafen sollten, aber ich glaube nicht, dass mir das gefallen würde. Ein solches Bett kann sich nicht bewegen, kann nicht sprechen oder singen. Es quietscht nur. Und es ist finster und hart und einsam. Wer wäre da, wenn ich aufwache? Ich greife gerne in der Nacht hinüber und berühre Mami. Ich liebe es, wie sie sich anfühlt und wie sie spricht.

Tante Marianne ist wirklich lieb. Wir sagen ihr nicht, dass ich kein Bettchen mag. Mami sagt, ich kann meine Spielsachen hinein geben, wenn ich größer bin. Es wird einen guten Käfig für meine Stoffbären und Elefanten abgeben. Ich werde weiter bei Mami schlafen. Es tut so gut.

Ich werde schon sehr groß. Man braucht viel Energie zum Wachsen und ich esse jetzt mehr. Gott sei Dank ist Mami die ganze Nacht da, weil ich wirklich ihre gute Milch brauche. Mamis Milch schmeckt nachts besser, vielleicht, weil Mami so entspannt ist. Ich wache oft auf, nur um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist. Dann sauge ich ein bisschen, aber ich störe niemanden dabei. Ich kann ganz schnell wachsen, weil ich keine Sorgen habe. Ich bin ohnehin zu klein für Sorgen. Außerdem muss ich mir überhaupt keine Sorgen machen, weil Mami und ich beisammen schlafen und ich mich gut fühle.

Manchmal hat Mami einen schweren Tag und sie kann nicht einschlafen. Aber dann beginne ich zu trinken, und weißt du was? Sie wird schläfrig und manchmal schläft sie schon fest, noch bevor ich es tue. Wir helfen einander beim Einschlafen. Weil ich bei Mami schlafe, geht es ihr gut.

Ich habe auch manchmal schlechte Tage und schlechte Nächte. Ich bin nervös und verwirrt, meine neuen Zähne tun weh, mein Popo brennt, meine Nase ist verstopft (Babys brauchen freie Nasen zum Atmen, weißt du!). Wenn es mir nicht gut geht, ist es ein Trost, hinüber zu greifen und Mami oder Papi zu berühren. Ich trinke ein bisschen und schlafe wieder ein. Es geht uns allen wieder besser.

Die Freunde meiner Mama geben ihr immer Bücher und sagen ihr, sie soll nicht immer zu mir laufen, wenn ich weine. Sie verwenden schrecklich klingende Worte wie Manipulierung. Mami lacht nur darüber und sagt, sie liest mich statt eines Buches. Ich bin sehr froh, dass sie mir zuhört. Mit jedem Tag wird sie eine bessere Mutter. Wir schlafen beisammen, wir vertrauen einander, und wir fühlen uns wohl. Ich gehe gerne ins Bett, dort bekomme ich so viel Aufmerksamkeit. Es ist niemand sonst da, nur Mami, Papi und ich. Unser Bett ist nicht elegant, aber es hat Platz für uns alle. Mami sagt Oma, sie soll nicht so viel Geld für teure Sachen für mich ausgeben. Sie brachte mir einen Teddybären, der Geräusche wie die Mutter von irgend jemand macht. Es klang nicht wie meine Mutter, und wenn man ihn hielt, tat er gar nichts. Warum sollte sich ein Baby an die Geräusche der Mutter von irgendjemand anders gewöhnen? Mein Lieblingsteddy ist meine Mami. Sie hält mich fest, wenn ich mich an sie schmiege. In der Nacht schlafen wir beisammen und berühren uns und fühlen uns gut.

Jetzt lerne ich auch Papi besser kennen. Ich bin nicht sicher, dass er von Anfang an gern bei mir geschlafen hat. Er ist so groß und ich bin so winzig. Wir hatten beide ein bisschen Angst. Außerdem war ich vor einigen Monaten noch sehr laut. Einmal sagte Papi sogar zu Mami in der Nacht, es wäre an der Zeit, dass ich in meinem schrecklichen Bettchen schlafe. Ich schlafe wirklich gern bei Papi, und jetzt schläft er auch gern bei mir. Am Tag sehe ich nicht so viel von ihm. Er arbeitet schwer. Es ist schön, in der Nacht mit ihm zusammen zu sein. Papi und ich schlafen beisammen und fühlen uns gut.

von Invidia / 04.06.2009 21:40

Antwort


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