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Unsere Geburtsberichte

Ich dachte mir, wär schön wenn wir die Berichte separat nach lesen können

von Muckila / 27.08.2010 10:22

Antwort


Also werde ich meinen schon mal hierher verschieben :-)


Also dann hier mein Bericht!! ) Sorry Lang geworden))


Alsooo... Am Donnerstag ging ich gegen Mittag zum RoutineVU, nicht ahnend, was für ein wichtiger Tag es in unserem Leben wird.

Zuerst wurde ich untersucht, alles ok, US super, Kind auf 3700 geschätzt... Muttermund zu und noch nicht reif... Noch eine Woche, meinte dann die FA...
Dann wurde aber CTG geschrieben... der Kleine hatte eingeschränkte Herztöne, so wie im Schlaf, bloß dass er wach war :-( FA meinte, ich sollte mir keine Sorgen machen, aber trotzdem ins KH fahren mit meiner Tasche ... zum Wehenbelastungstest... Ich war dann sofort unterwegs...

Da angekommen wurde erstmal 1 Stunde CTG geschrieben, dann meinten die Ärzte es sei nicht gut, aber nicht kritisch, ich soll doch noch eine Stunde spazierengehen und was essen... Machten wir...
CTG ein bisschen besser, aber nicht gut...

Dann wurde ich nochmal ganz untersucht, US etc und der Fazit war. Kind ist gross und reif, aber sie wissen nicht was los ist, deswegen wird er geholt, denn sicher ist sicher, und jetzt scheint es für ihn draussen sicherer zu sein! Also werde ich eingeleitet!!

Um 18.30 habe ich die 1. Tablette zur Einleitung gekriegt...
Nach einer Stunde kriegte ich Wehen, aber das Ctg war die ganze Zeit nicht so toll... ((( dann hat man mir die Fruchtblase aufgemacht, in der Hoffnung, dass es dann besser vorwarts geht...

Mit den Wehen gings dann richtig los... Auuuuutsch, sage ich nur.... ))) aber das CTG wollte sich nicht ändern... Also um nichts zu riskieren, wurde beschlossen, einen Kaiserschnitt zu machen... Ich wurde so gut es unter Wehen geht (kamen da schon alle 3 min) aufgeklärt, und dann gings in die Vorbereitung... Ich habe so richtig Panik geschoben vor der OP, weil man da alles mitbekommt, und irgendwie hatte ich unkontrolierbare Angst davor (noch gepaart mit der "Demenz", die die Wehen mit sich bringen... oiii...

Hatte aber Glück mit meinem Anästesisten, einem relativ jungen, aber wirklich begabten Arzt und vor allem Psychologen... Der hat so gut auf mich eingeredet und mich perfekt abgelenkt ohne ihn wäre das ganze Erlebnis nicht so toll...

Fast schon ruhig wurde ich ins OP Zimmer gebracht, Spinalanastäsie gemacht - SPÜRT MAN FAST NICHT!! Sie ist NICHT schmerzhaft!!!!! Wie Akkupunktur! Und dann spürt man sofort nichts! bzw, man spürt alles bis auf den Schmerz... man merkt wie man angefasst wird, aber nichts mehr... Seltsames Gefühl, muss man vorher wissen, sonst glaubt man denen wirklich nicht, dass es nicht weh tun wird))) Ich habe im OP noch ewig diskutiert)))) lol))

5 Minuten nach OP Beginn ist das Kind da!!! Dann ist einem ALLES egal!! Sie zeigen es dir kurz, dann kommt er zum Kinderarzt und wird durchgecheckt, wobei sie mit dir reden und alles erzählen.. Daniel hat man auch die ganze Zeit sehr gut gehört)) ist mit einem Siegesschrei auf die Welt gekommen)))) Er hat sich übrings in der Nabelschnur verhetschelt, also war Kaiserschnitt 100% richtige Entscheidung... Und zur guter Zeit, es hat ihm nichts geschadet, Apgar 10/10/10!! *stolzsei* ))))

Das Ärzteteam war 1. Klasse, so viel einfühlungsvermögen, Gedult und Freundlichkeit erwartet man wirklich nicht automatisch von operierenden Ärzten... Bin ihnen wirklich dankbar...

so.. Nach dem sie mich zusammengenäht haben, kam das Baby noch mal zu mir zum Hallo sagen... dann kam ich eine Stunde in den Aufwachraum, ohne Kind, das war das unangehmste von allem, denn man ist bei klarem Verstand und möchte natürlich sofort das Baby in den Arm!!

Vom Aufwachraum gings auf die Station, wo das Kind schon wartete und dann konnten wir uns endlich richtig kennenlernen und ich dürfte sofort anlegen... Das hat auf Anhieb geklappt, er war schon so ungeduldig)) Meine Mutter, die ihn die Zeit gehabt hat, meinte er habe sie schon den Kopf zerbrochen, was er denn jetzt essen dürfe, und alles durchprobiert... einzelne Finger, die Faust,die Kleidung...)))

Und somit war das ausgestanden... bevor ich mich umsehen konnte, hatte ich mein Kind im Arm...
Das schlimmste daran ist, dass mein Freund im Ausland arbeitet, und da wir gar nicht mit sowas gerechnet haben, konnte er es nicht schaffen zur Geburt(((

ein abschließendes wort...

Daniel ist mit 3300gr und 51cm 16 Tage vor ET ganz überraschend zur Welt gekommen... dass das Geburterlebnis so chaotisch war stört mich im nachhinein überhaupt nicht, denn ich habe das, was ich wollte gesund und fit in die Arme gelegt bekommen und das ist das einzige, was zählt!!!!
Habt keine Angst vom Kaiserschnitt!! natürlich ist jedes Erlebnis anders. aber im grossen passiert da nichts schlimmes und das wird das Beste fürs Kind gemacht... die Schmerzen danach sind gut auszuhalten vor allem, wenn man das Ergebnis seiner Mühen vor Augen liegen hat...

Geniesst eure Schwangerschaften noch, es könnte so bald vorbei sein ;-)
Danke für's Durchlesen ;-))

von Ajana / 27.08.2010 15:34

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Unser Bastian wurde am 21.09.10 um 6.51 Uhr geboren. 4350 g, 55 cm, 37 cm KU

So nun mal zu meinem Geburtsbericht:
Bin ja am Montag den 20.09.10 ins Krkhs zum einleiten. Hab auch gleich in der früh die erste Tablette gekriegt. Hab davon aber nur leichte Senkwehen gehabt, nix tragisches. Um 19 Uhr kam der Arzt und gab mir ne zweite Tablette, darauf wurden die Wehen aber nicht schlimmer. Der Arzt hat mir aber gleich gesagt das es ca. 6 Std. dauert bis sie richtig anschlagen. Naja, so haben wir halt gewartet. Um 0.30 Uhr kam meine Hebi wieder zu mir um ein CTG zu schreiben, da war noch alles in Ordnung. Immer nur Senkwehen aber keine Geburtsrelevanten Wehen. Daraufhin hab ich meinen Mann heim geschickt weil die Hebi meinte heut tut sich eh nix mehr. Um 1 Uhr ist er dann gefahren und um 1.05 Uhr ist mir dann die Fruchtblase geplatzt. Meine Hebi meinte aber solang keine Wehen dazu kommen soll ich versuchen etwas zu schlafen, denn wenns dann los geht brauch ich Kraft. Hab dann auch bis 3.30 Uhr geschlafen und da kamen dann die ersten Wehen. Die konnt ich noch ganz leicht weg atmen aber nach ner guten Stunde waren sie so heftig das ich meiner Hebi bescheid gegeben hab. Die hat mich dann untersucht und hat erschrocken festgestellt das mein Mumu schon 8 cm offen ist. Dann musste alles ganz schnell gehen. Sie hat mir gesagt ich soll sofort meinen Mann anrufen und er soll sich beeilen, wenn er Pech hat kann er nimmer dabei sein. Dann gings ab in den Kreissaal. Von dort aus wurde auch gleich mein FA verständigt.
Dann hab ich gefragt wie es aussieht mit der Wanne (wollte ja eine Wassergeburt). Meine Hebi hat mir dann nur gesagt das bis sie das Wasser eingelassen hat mein Zwerg wahrscheinlich schon da ist. Gott sei Dank kam dann auch Wolfi noch rechtzeitig in den Kreissaal. Und dann gingen auch die Presswehen schon los. Wolfi war mir echt ne große Hilfe und um 6.51 Uhr war Bastian auch schon da. Ging eigentlich alles ganz fix. Für mich war es ein wahnsinnig tolles Erlebnis das ich nicht missen möchte.

Mein Mann hat dann auch die Nabelschnur durchgeschnitten, da ist er mächtig stolz drauf *g*

Wir können aber von Glück reden das Bastian überhaupt noch lebt. Er hatte nämlich nen dicken Knoten in der Nabelschnur. D.h. er hätte sich selber den Saft abdrehen können bzw. hätte es ne Totgeburt werden können. Gott sei Dank gab es keine Komplikationen bei der Geburt, wer weiß wie es dann ausgegangen wäre. ABer da will ich erst gar nicht drüber nachdenken.

von Muckila / 28.09.2010 17:30

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