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Blähungen beim gestillten Baby

Hallo alle zusammen!

In allen Wochen die unsere Kleine jetzt da ist hat sie schon die ganze zeit Blähungen gehabt! Nichts ungewöhnliches bei Neugeborenen, aber so langsam mache ich mir Gedanken! Etwas Luft im Bauch zu haben und gelegentlich mal etwas stärker ist ja auch etwas was man überstehen kann! Doch seit ca. 2 Wochen habe ich das Gefühl meine Kleine quält sich stetig und hat nur noch schmerzen! Mitten in der Nacht wacht sie aus dem Tiefschlaf auf und schreit einen entsetzlichen Schrei aus und läßt dabei Luft ab! Genauso Abends und auch Vormittags, um den Nachmittag hat sie meistens Ruhe!
Ihr Bauch ist ständig am rumuren und sieht aufgebläht aus! Wir haben alles versucht! Ich achte auf das was ich esse, Bauchmassagen, Fliegergriff, Fencheltee (was sie nicht trinken möchte, deswegen trink ich ihn jetzt), Kirschkernkissen und auch Blähungszäpfchen(eine Woche lang, länger soll man nicht)! Unser kinderarzt ist grade in Urlaub und der Vertretung traue ich nicht. Deswegen schreibe ich verzweifelt an euch! Meine Mutter sagte letztens das sie das von uns dreien nicht so extrem kennt! Wir hatten auch etwas Blähungen, aber nicht so extrem, es würde sich so anhören wie von einem Erwachsenen. Ausserdem meinte sie das sie garnicht versteht das sie solche Blähungen hat weil ich ja stillen würde! Dürften gestillte Kinder gar nicht solche Blähungen haben?

Dann habe ich noch eine Frage! Ich habe jetzt schon aus mehreren Richtungen gesagt bekommen das Babys die gestillt werden nur selten Stuhl absetzen, es kann auch nur einmal die Woche sein, weil die Muttermilch so gut verwertet wird! Meine Maus hat aber bestimmt dreimal am Tag Stuhlgang und auch diesen Muttermilchstuhl, so flüssig und gelb!
Wie sieht das bei euren Kleinen aus?

Danke im Vorraus für eure Antworten!

Lg Annika

von Nikan / 11.07.2009 14:38

Antwort


Hallo Annika!

Bin selbst zur Zeit ein wenig verwirrt, weil unsere Kleine sich auch des öfteren mit Blähungen herumärgern muss. Dachte auch, dass das bei Still-Kindern nich so doll sein dürfte, aber ich hab auch nich die Vergleichsmöglichkeiten, ob es nun wirklich manchmal so schlimm ist oder nicht. Kann Dir da leider also auch nich wirklich was verlässliches zu sagen. Was den Stuhlgang angeht, würd ich mir aber keine Sorgen machen! Unsere Ann-Rieke hat auch sehr sehr häufig was in der Windel - mindestens 3x am Tag. Hatte auch zur Vorsicht meine Hebamme drauf angesprochen und sie meinte, dass das völlig normal sei. Es sei nur so, dass es bei Still-Kindern durchaus ok wäre, wenn sie sehr selten Stuhlgang haben, aber es muss keineswegs so sein.
Ann-Rieke hat zudem momentan stark wechselnden Stuhlgang - mal richtig gelb, mal ziemlich grün, dann gemischt. Die Verdauung brauch halt ne ganze Weile bis sie sich eingespielt hat. Meine Hebamme hatte mir erklärt, dass Babys im Grunde was die Verdauung und den ganzen Magen-Darm-Trakt anbelangt 4 Monate zu früh geboren werden.
Das halt ich mir immer wieder vor Augen, wenn ich mal wieder unsicher werde, ob die Probleme, die unser Schatz so hat, ganz normal sind.
Kommt Deine Nachsorge-Hebamme denn noch? Ruf sie am besten an, wenn Du sehr unsicher bist und Dein Arzt zur Zeit nicht da ist. Jedes Kind ist ja auch anders.

Kennst Du das denn auch, dass die Kleine sogar an der Brust beim Stillen vor Blähungen anfängt zu schreien und zu zappeln so dass es sie gar nicht die Ruhe zum Trinken findet? Das ist bei uns zur Zeit teilweise der Fall. Das macht mir dann schon oft Sorgen. Ann-Rieke hat jetzt auch eine Phase, wo se viel mehr spuckt als früher. Anfangs hat sie eigentlich nie gespuckt - jetzt kommt manchmal soviel raus, dass ich schon befürchte, sie verliert dadurch ihre ganze Stillmahlzeit. Diese Bäuerchen sitzen ihr dann manchmal schon beim Trinken quer, was auch wieder dazu führt, dass sie nicht die Ruhe zum trinken findet.

Auf der anderen Seite denk ich dann aber wieder, dass doch alles gut ist, weil sie sich wirklich super entwickelt und sehr gut zunimmt - das bestätigen auch der Arzt und die Hebamme.

Drück Paula die Daumen, dass das Schlimmste bald überstanden ist.

lg sabrina

von sabkai / 11.07.2009 17:47

Antwort


Hallo Sabrina!

Ja ich kenne das sie anfängt zu schreine wenn sie and er Brust hängt und ich kann dir auch sagen wieso grade da! Wenn Babys anfangen zu trinken löst das im Körper einen Magen-darm-reflex aus!
D.h. der Magen kündigt dem Darm an es kommt Nahrung du bekommst gleich was zu tun und der darm fängt an sich zu bewegen! Für manche Kinder die etwas sensibler darauf reagieren ist das wie ein Faustschlag in den Bauch, manche Babys interessiert das garnicht!
Am besten noch mal hoch nehmen und über die Schulter legen, Bäuerchen machen lassen und nochmal ruhig anlegen! Damit sie nicht soviel Luft schlucken die Brust vor dem stillen etwas ausstreichen damit sie nicht zuerst leer zeihen müssen!

Und das mit dem Spucken ist auch ok! Manchmal sammelt sich die Luft unter der Nahrung im Bauch und dann kommt es dazu das die Luft etwas Nahrung nach oben drückt! Das sieht aber mehr aus als es ist, d.h. sie bekommt auf jeden fall genug! Und wie du schon sagst, wenn sie gut gedeiht würde ich mir keine Sorgen machen! Paula spuckt auch häufig aber sie gedeiht auch gut!

Das die kleinen zu früh geboren werden was das verdauungsystem angeht habe ich auch schon gehört! Hoffe die ersten Monate gehen bald vorbei damit sich unsere Würmchen nicht so quälen müssen!

LG

von Nikan / 12.07.2009 13:53

Antwort


Ich komme jetzt erst dazu was zu schreiben, da ich in Urlaub war. Alo, mein Kleiner hatte auch viel mit Blähungen zu kämpfen, die ersten 3-4Monate und ich habe auch voll gestillt....man sagt zwar immer, dass die gestillten Babies das weniger haben da sie nicht soviel Luft schlucken als die Flaschenkinder aber naja, Ausnahmen sind ja bekanntlich die Regel :-) Es war bei uns auch sehr schlimm, habe sogar mal mit ihm geweint da ich nicht mehr wusste wie ich ihm helfen sollte....eigentlich kann man nicht viel mehr machen als das was ihr schon beschrieben habt....Ernährung umstellen, (manche Kinder reagieren auch auf Kuhmilch die die Mutter trinkt), Fliegergriff, Bauchmassage, Tee (hat meiner auch nicht getrunken, und ich hab' ihn dann auch getrunken)....und dann auf einmal war das alles schlagartig weg....ich denke, einfach nur die Ruhe bewahren (ich weiss, ist einfacher gesagt als getan, ich spreche aus erfahrung) und viel Nähe une Geduld ist das einzige was ich raten kann...ah ja, ich habe meinen Sohn auch dann tagsüber ganz viel im tragetuch gehabt und dort schlief er meist friedlich ein.

von Patty01 / 14.07.2009 10:32

Antwort


Ich komme jetzt erst dazu was zu schreiben, da ich in Urlaub war. Alo, mein Kleiner hatte auch viel mit Blähungen zu kämpfen, die ersten 3-4Monate und ich habe auch voll gestillt....man sagt zwar immer, dass die gestillten Babies das weniger haben da sie nicht soviel Luft schlucken als die Flaschenkinder aber naja, Ausnahmen sind ja bekanntlich die Regel :-) Es war bei uns auch sehr schlimm, habe sogar mal mit ihm geweint da ich nicht mehr wusste wie ich ihm helfen sollte....eigentlich kann man nicht viel mehr machen als das was ihr schon beschrieben habt....Ernährung umstellen, (manche Kinder reagieren auch auf Kuhmilch die die Mutter trinkt), Fliegergriff, Bauchmassage, Tee (hat meiner auch nicht getrunken, und ich hab' ihn dann auch getrunken)....und dann auf einmal war das alles schlagartig weg....ich denke, einfach nur die Ruhe bewahren (ich weiss, ist einfacher gesagt als getan, ich spreche aus erfahrung) und viel Nähe une Geduld ist das einzige was ich raten kann...ah ja, ich habe meinen Sohn auch dann tagsüber ganz viel im tragetuch gehabt und dort schlief er meist friedlich ein.

von Patty01 / 14.07.2009 10:32

Antwort


Ich komme jetzt erst dazu was zu schreiben, da ich in Urlaub war. Alo, mein Kleiner hatte auch viel mit Blähungen zu kämpfen, die ersten 3-4Monate und ich habe auch voll gestillt....man sagt zwar immer, dass die gestillten Babies das weniger haben da sie nicht soviel Luft schlucken als die Flaschenkinder aber naja, Ausnahmen sind ja bekanntlich die Regel :-) Es war bei uns auch sehr schlimm, habe sogar mal mit ihm geweint da ich nicht mehr wusste wie ich ihm helfen sollte....eigentlich kann man nicht viel mehr machen als das was ihr schon beschrieben habt....Ernährung umstellen, (manche Kinder reagieren auch auf Kuhmilch die die Mutter trinkt), Fliegergriff, Bauchmassage, Tee (hat meiner auch nicht getrunken, und ich hab' ihn dann auch getrunken)....und dann auf einmal war das alles schlagartig weg....ich denke, einfach nur die Ruhe bewahren (ich weiss, ist einfacher gesagt als getan, ich spreche aus erfahrung) und viel Nähe une Geduld ist das einzige was ich raten kann...ah ja, ich habe meinen Sohn auch dann tagsüber ganz viel im tragetuch gehabt und dort schlief er meist friedlich ein.

von Patty01 / 14.07.2009 10:32

Antwort


Hm, hier läuft was schief...naja, war noch nicht fertig, also was den Stuhlgang betrifft, da habe ich mir auch immer viel gedanken gemacht....anfangs hatte Louis mehrmals täglich Stuhlgang und dann auf einmal nur alle 7-8 Tage...mein KiA meinte, alles was zwischen 10 Mal am tag und einmal alle 10 Tage liegt sei bei gestillten Kindern normal. Also, ich denke das ist alles ok. Und wie ihr auch schon meintet, wenn sie gut gedeihen ist alles ok...
LG, Patricia

von Patty01 / 14.07.2009 10:35

Antwort


Wollt eben schnell was zu Deinem Hinweis mit der Kuhmilch schreiben! Im Krankenhaus hat mir eine Schwester den Tip gegeben am besten von vornherein ganz drauf zu verzichten, da Kinder meistens im ersten Lebensjahr gar keine vertragen - ob sie sie nun selbst trinken oder über die Muttermilch aufnehmen. Da halt ich mich auch konsequent dran, besonders da in unserer Familie bereits einige Kinder eine langfristige Milchunverträglichkeit hatten, unter anderem mein Bruder. Buttermilch oder Milcherzeugnisse wie Käse oder Joghurt sollen dagegen kein Problem sein.

LG an alle!

von sabkai / 14.07.2009 12:38

Antwort


Hallo Annika,
also erst mal zu deiner zweiten Frage, gestillte Babys haben viel öfter Stuhlgang als Flaschenkinder, da Muttermilch leichter verdaulich ist.
Mein kleiner hat in letzter Zeit auch immer öfters Blähungen und ich hab anfangs auch alles versucht vom Kirschkernkissen bis Zäpfchen, half alles nichts. Also bin ich in die Aootheke und hab Lefax für Säuglinge geholt, Ich wollte eigentlich keine Chemie verwenden, aber wenn gar nichts hilft...
Natürlich ist es kein Zaubermittel und hilft sofort bei der ertsen Anwendung. Dann muss man es öfter verwenden, was auch kein Problem ist laut Packungsbeilage und Hebamme.
Was auch schön hilft ist wenn ich meinen Sohn auf den Rücken lege und seine Beine bewege und ab und zu die Beine hochnehm und anwinkel, wie beim Wickeln. Da geht meist auch direkt Luft ab, ausserdem hab ich das Gefühl, dass er leichter drücken kann. Hoffe dir helfen die Tipps.
Viel Erfolg. Lieben Gruß. Senja

von sternchenmami / 08.08.2009 15:00

Antwort


Hallo,

Ann-Rieke hat jetzt schon merklich weniger mit Blähungen zu kämpfen. Wenn sie ihr dennoch mal wieder Probleme bereiten, dann hilft bei uns der Fliegergriff durch den Druck des Handballens auf den Bauch am besten. Außerdem beruhigt sie der Griff allgemein total super. Wenn auch das mal nicht helfen sollte, dann mach ich auch den von Senja beschriebenen Lotussitz bei ihr, also Beinchen hoch, anwinkeln und über dem Bauch kreuzen - dann am besten in dieser Stellung Hüften im Uhrzeigersinn bewegen. Und wenn auch das nicht hilft, dann kommt die Windel ab und dann leicht den Anus mit Öl massieren - aber Vorsicht - Beschussgefahr!!! ;-)))

Bis bald, Sabrina

von sabkai / 09.08.2009 13:43

Antwort


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