Siegel im Überblick

Das Biopark-Siegel

Biopark Siegel
Das Biopark-Siegel wird vom Biopark e.V. vergeben, einem Verband, der ökologische Erzeugung und Verarbeitung in einem geschlossenen Betriebskreislauf fördert. Dabei wird eng mit den Naturschutzorganisationen BUND und NABU gearbeitet. Seit 2002 entspricht das Siegel den internationalen Kriterien des ökologischen Landbaus.

Wer darf das Biopark-Siegel tragen?

Das Biopark-Siegel dürfen Landwirtschaftsbetriebe, Verarbeiter und Händler tragen. Hierzu zählen Landwirte mit Tierhaltung, Milchproduktion, Kartoffel- und Getreideanbau, Obst-, Gemüse- und Pilzanzucht. Unter den Verarbeitern gibt es Fleischerfachgeschäfte, Mühlen, Bäckereien und Molkereien. Zu den Händlern zählen neben Geschäften auch Restaurants, Hotels und Catering-Unternehmen.

Um das Siegel zu bekommen, müssen alle Anforderungen des Vereins erfüllt werden. Diesen liegen die Standards der EU-Öko-Verordnung zugrunde, gehen aber an manchen Stellen darüber hinaus.

Vergabekriterien des Biopark-Siegels

  • Die Richtlinien verlangen Auslauf, Weidegang und betriebseigenes Futter für alle Tiere
  • Es wird die Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen zur Stärkung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in strukturschwachen Gegenden gefördert

Wie wird die Einhaltung kontrolliert?

Kontrolliert werden die Betriebe mindestens einmal pro Jahr durch eine staatlich anerkannte EU-Öko-Kontrollstelle. Zusätzlich werden jährlich mindestens zehn Prozent der Betriebe unangemeldet einer Stichprobenkontrolle unterzogen. Beides mal wird überprüft, ob die Betriebe die Anforderungen der EU-Öko-Verordnung, sowie die des Biopark-Siegels einhalten.

Alles auf einen Blick

Ökologischer Wert
Vergabekrieterien
Kontrollen

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