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""Blähungen" Eigentlich ist dies weniger eine Frage als eine..."

Gast

Frage vom 09.10.2000

"Blähungen" Eigentlich ist dies weniger eine Frage als eine Antwort. Unser Sohn ist jetzt 6 Wochen alt. In den ersten Wochen hatte er ohne ersichtlichen Grund Schreiattacken, bei denen er kaum zu beruhigen war. Es ging sogar soweit, dass wir den Notdienst im Krankenhaus aufsuchten, weil wir nicht mehr weiter wussten. Dort wurden Blähungen diagnostiziert, das Schreien hörte aber auch nicht auf als die Blähungen zurückgingen. An Schlafen war tagsüber kaum zu denken. Zufällig bekamen wir Besuch von einer befreundeten Krankengymnastin, die sich unseren Sohn kurz anschaute und den Verdacht äusserte, dass durch die Geburt Verschiebungen der Schädelknochen aufgetreten sein könnten und verwies uns an eine Heilpraktikerin, die auf die osteopathische Behandlung von
Säuglingen und Kleinkindern spezialisiert ist. Bereits nach der ersten Behandlung liessen die Schreiattacken merklich nach, plötzlich war unser Sohn auch wieder ohne "Hilfsmittel" wie Laufenlassen der Dunstabzugshaube wieder zu beruhigen. Sein Schreien beschränkt sich jetzt auf Hunger oder einfaches Bedürfnis nach Beschäftigung und auch tagsüber schläft er jetzt. Meine Frage ist jetzt ganz einfach, warum diese Symptome von der Schulmedizin nicht beachtet werden. Eine Nachfrage bei unserer Kinderärztin anlässlich der U3 wurde gar nicht ernstgenommen. Vielen Eltern könnte Sorgen erspart werden, wenn bereits bei den ersten beiden U-Untersuchungen diesen Störungen nachgegangen würde. Statt dessen wird nur beschwichtigt mit der Aussage "...das sind die
3-Monats-Schreier..." und "...das wächst sich raus..."

Gast

Antwort vom 11.10.2000

Leider weiß ich auf diese Frage auch keine befriedigende Antwort. Es gibt leider nicht sehr viele Kinderärzte, die ein Interesse an alternativen Heilmethoden haben. Auch die Behandlung der sogenannten Schreikinder ist in vielen Fällen nicht unbedingt auf dem neusten Stand. Daher ist es wichtig die Ärzte (genauso wie die betreuende Hebamme, etc.) auch auf die alternativen Behandlungsmethoden hinzuweisen und Ihnen auch von den Erfolgen zu berichten. Dadurch lernen die betroffenen Ärzte oder Hebammen auch etwas neues und können dann anderen vielleicht besser helfen. Vielleicht werden andere Eltern jetzt durch Ihre Ärztin auf diese Möglichkeit angesprochen und erfahren so Hilfe.

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