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Themenbereich: Geburtsvorbereitung

"Wie kann ich mich noch besser auf mein Nachwuchs vorbereite..."

Frage:

Wie kann ich mich noch besser auf mein Nachwuchs vorbereiten?
Ich hatte 4 Fehlgeburten, dann kam mein Sohn (mußte von der 29. Woche bis geburt im Krankenhaus verbringen, er kam mit Zange zur Welt, bekam danach 2 Liter Blut,wär sonst verblutet) danach 6 Fehlgeburten. Und bin nun in der 27.Woche. Ich habe nun Bange das es auch so ein stress wie bei meinem Sohn wird. Ich versuche mir viel Material, Ratschläge aus dem Internet zu holen, da ich meinen Arzt und Hebamme nicht getrau die vielen Fragen zu stellen, die ich habe. War schon mal in der Klinik, weil ich mal einen weichen, dann harten Bauch hatte, aber in der Klinik sie fragten nur, was ich da wolle, es wär nichts und die Hebamme die meine Freundin ihr Mann anrief (ich bin gehörlos und meine Freundin ertaubt) sagte nur ihr Mann sei sauer gewesen wegen dem Anruf 23:30 Uhr, wir sollten bei sowas immer in die Klinik fahren.
Bei so einer unfreundlichen Behandlung wird mir Bange. Wie kann ich mich noch besser drauf vorbereiten auf die Geburt und wie bekomme ich meine ständige Müdigkeit in den Griff? Man sagte mir es sei normal, aber ich kann doch nicht den ganzen Tag verschlafen, bin alleinstehend, mein Sohn braucht mich auch.
Es wäre schön wenn Sie mir raten könnten.
Grüsse von

Antwort:

Ich möchte Ihnen raten, sich gerade bei der Vorgeschichte schon in der Schwangerschaft eine Hebamme zu suchen, die Sie betreuen kann. Schade, dass Sie das letzte Mal etwas Pech mit der Hebamme hatten. (Eigentlich sind Hebammen, die in der Beratung von Schwangeren und Nachsorge arbeiten "immer" zu erreichen, und auch die Männer der Hebammen wissen worauf sie sich einlassen. Anrufe in der Nacht sind nach meiner Erfahrung zwar selten, aber durchaus nicht ungewöhnlich.) Falls Sie noch keine Hebamme haben, bzw. Ihr letzte Hebamme nicht noch einmal bemühen möchten, können Sie sich unter www.hebammensuche.de informieren, hier können Sie sich auch über die speziellen Kenntnisse der Hebamme -Akupunktur, Aromatherapie, Homöopathie, etc.) erkundigen. Eine Möglichkeit wäre es für Sie, wenn Sie sich eine Hebamme suchen, die dann auch mit Ihnen die Geburt erleben würde. Es gibt Hebammen, die mit einer Klinik einen Vertrag geschlossen haben, der es ihnen ermöglicht die Schwangeren, die sie betreuen dort auch selber zu entbinden. Fragen Sie hierzu bitte auch in Ihrer Entbindungsklinik nach den Möglichkeiten einer Beleggeburt und den Adressen der Beleghebamme nach.
Gegen die ständige Müdigkeit können Sie sich auch mit Ihrer Hebamme beraten, die Ihnen vielleicht mit homöopathischen Arzneien, Akupunktur oder anderem weiterhelfen kann. Auch etwas Gymnastik am Morgen oder auch regelmäßiges schwimmen bzw. ein spezieller Schwimmkurs für Schwangere kann gegen chronische Müdigkeit helfen.
Sie sollten aber auch wissen, dass Ihnen bei einer Erkrankung in der Schwangerschaft eine Haushaltshilfe (die von der Krankenkasse bezahlt wird) zusteht, damit Sie sich ausruhen können. Dazu müssen Sie allerdings von Ihrem Frauenarzt / Frauenärztin eine Bescheinigung vorweisen.

09.02.2001

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