Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Essmenge/Trinken mit 6M."

Anonym

Frage vom 06.05.2001

Essmenge/Trinken: Mein Sohn, 6 1/2 Monate alt, bekommt Mittages ein Gläschen. Da er durch Karotten einen sehr festen Stuhlgang bekommen hat und Spinat absolut nicht mochte, haben wir einen Kompromiss gefunden. Ich mische unter seine Karottenmahlzeit einfach Spinat mit drunter. Das ißt er. Er ißt ein großes Gläschen (190g), sperrt aber hinterher immernoch den Mund auf. Er meckert zwar nicht, wenn ich aufhöre, oder nur kurz, aber er wäre nicht abgeneigt, noch mehr zu essen. Soll ich ihm einfach mehr geben, oder aufhören. Nachmittags gebe ich ihm ein bißchen Obst (Pfirsich+Maracuja für den Stuhlgang). Jetzt will ich mit dem Abendbrei anfangen. Ich habe gelesen, daß Babys im Alter von meinem Sohn wiefolgt essen sollten: zwei Fläschchen bzw. Stillen, Mittags Gemüse und Obst als Nachtisch (190g + 50g), Nachmittags einen Obst-Getreide-Brei (190g), Abends einen Brei. Ist das nicht zuviel? Ich habe das Gefühl, daß mein Sohn gar nciht so viel will! Außerdem habe ich ein Problem mit dem Trinken; er trinkt nur Früchtetee mit Apfel- und Johannsibeersaft (Alete). Keinen Tee, kein Wasser... Er verzieht das Gesicht und brüllt. Was soll ich tun?

Anonym

Antwort vom 08.05.2001

Zunächst einmal können Sie Ihrem Sohn nach dem Mittagsbrei etwas zu trinken anbieten und evt. auch etwas Obst als Nachtisch, wenn er dies noch essen möchte. Geben Sie ihm am Nachmittag ruhig weiter den Obstbrei und beginnen Sie mit einem Getreide - Milch - Brei. Lassen Sie sich nicht von irgendwelchen Angaben über die Menge des Essens irritieren, alle Kinder sind sehr individuell, sowohl was das Essverhalten als auch die Essmenge angeht. Solange Ihr Sohn gesund ist und ausreichend wächst und zunimmt (4. bis 8. Lebensmonat zwischen 130 und 200 Gramm in der Woche) brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen! Geben Sie ihm auch ruhig weiterhin das von ihm gewünschte Trinken, Sie können natürlich auch versuchen, ihn zu überlisten, indem Sie den Saft mehr und mehr verdünnen. So werden Sie ihn irgendwann dazu bringen auch Wasser oder andere Getränke zu sich zu nehmen. Sie können allerdings auch einfach abwarten, wenn der Tee nicht gesüßt ist, besteht meines Erachtens nach keine Veranlassung ihm diesen Tee abzugewöhnen.

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