Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Woran erkennt man eine Lebensmittelallergie?"

Anonym

Frage vom 27.05.2001

hallo,
mein sohn bekommt seit einer woche beikost, karotten. er ißt das eigentlich ganz wunderbar. aber ich möchte doch wissen wie ich eine lebensmittelallergie erkenne, da er nach dem brei immer etwas motzt, obwohl ich glaube, daß er nur schreit, weil er die brust in dem moent vermißt. aber bin nicht sicher, er hat keinen durchfall und keine exantheme oder so. bin selbst " schuppenflechterin" und hab ihn bis zum 5,5 monate voll gestillt, dann hat er nach der brustmahlzeit noch gemotzt und da haben wir halt doch mit karotten angefangen,da wir nicht mit fläschchen anfangen wollen, ich möchte ihn noch weiter stillen, solange es geht, da er spinat schon nicht vertrug als ich ihn aß, hatte immer etwas bauchweh, also laß ich das weg. eine weitere frage ist, wie schnell soll man denn die menge steigern? er ißt am 7. tag fast ein halbes glässchen, etwa 14 löffelchen, ist das zuz schnell oder wie oder wasß
ist es normal, das der stuhl dann auch total karottig aussieht? er hat immer noch ca 4 mal am tag stuhl und damit eigenlich keine probleme, wenn die farbe keines ist.

Anonym

Antwort vom 29.05.2001

-Es ist ganz normal, dass sich die Farbe des Stuhlgangs mit der Ernährung verändert, so wird der Stuhlgang bei Karotten oft orange und bei Spinat eher grünlich. Daher brauchen Sie sich deswegen und auch wegen der Häufigkeit des Stuhlganges keine Sorgen zu machen. Dies ist ganz normal. Es ist zunächst richtig, dass Sie nicht mit den Gemüsesorten beginnen, die Ihrem Kind schon durch die Muttermilch gefiltert Blähungen verursacht haben, sondern hier aus ein anderes Gemüse umsteigen. Eine Nahrungsmittelallergie erkennt man in den meisten Fällen an einem Hautausschlag, manchmal aber auch an Verdauungsproblemen oder eher selten an Atembeschwerden. Es ist völlig in Ordnung, wenn Ihr Sohn schon so gut den Brei vom Löffel isst und sicherlich kein Grund zur Beunruhigung. Wenn er das ganze Gläschen bei einer Mahlzeit zu sich nimmt, können Sie langsam anfangen ihm auch etwas Kartoffel hinzuzumischen. Beachten Sie aber auch hier ein ganz vorsichtiges Ausprobieren der neuen Lebensmittel - auch wenn Allergien gegen Kartoffel eher selten sind! Vielleicht interessiert Sie hierzu aber auch die Broschüre des Forschungsinstitutes für Kinderernährung in Dortmund (www.fke-do.de) zu diesem Thema.

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