Themenbereich: Abstillen

"Einführung der Beikost"

Anonym

Frage vom 04.06.2001

Mein Sohn ist 6 Monaten alt.Die ganze Zeit stillte ich ihn. Jetzt habe ich das Gefühl, es ist schon nicht genügend. Empehlen Sie mir bitte, wie füttert man ein Baby richtig zu? Vielen Dank.

Anonym

Antwort vom 06.06.2001

- Beginnen Sie damit Ihrem Sohn eine Stillmahlzeit mit einem Brei zu ersetzen. Die meisten Eltern geben als erste Breimahlzeit einen Karottenbrei (nur bei Neurodermitikerkindern sollte man keine Karotten geben, sondern z.B. Pastinaken etc.) als Mittagsmahlzeit. Wenn Ihr Sohn hiervon bis zu 12 Löffel isst, können Sie den Karotten etwas Kartoffel zumengen. Wenn Sie Fleisch füttern möchten können Sie auch nach einigen Tagen etwas Fleisch hinzugeben. Als nächste Mahlzeit können Sie am Vormittag einen Obstbrei, dann am Abend einen Getreide-Milch-Brei geben. Die Nachmittagsmahlzeit kann dann als nächstes ersetzt werden, indem Sie Ihrem Kleinen z.B. einen Getreide-Obst-Brei anbieten. Als letzte Mahlzeit wird meist die morgendliche Stillmahlzeit ersetzt, hier können Sie entweder einen Getreide-Milch-Brei oder auch ein Brot und einen Becher Milch anbieten. Wichtig ist bei der Einführung der Beikost, dass Sie Ihrem Sohn immer ausreichend Zeit lassen, bevor Sie die nächste Stillmahlzeit durch einen Brei ersetzen. Empfehlenswert wäre hier immer ein Abstand von drei bis vier Wochen, wenn Sie sich nicht so viel Zeit lassen können oder wollen, sollten Sie dennoch zwei Wochen Zeit lassen. Die dient zum einen dem behutsamen Abstillen, zum anderen aber auch der Allergieprohylaxe. Zudem sollten Sie beachten, dass Kinder nicht jeden Tag ein anderes Gericht benötigen, sondern sich zunächst an ein Lebensmittel gewöhnen sollten. Vielleicht interessiert Sie zu diesem Thema die Broschüre des Forschungsinstitutes für Kinderernährung in Dortmund (www.fke-do.de): "Ernährung für Säuglinge". Falls Sie oder der Vater des Kindes unter Allergien leiden, gibt es noch spezielle Ernährungsrichtlinien, die Sie beachten sollten, um das Risiko für Ihren Sohn möglichst gering zu halten.

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