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"Kind mit 1J. kann sich nicht mehr so gut alleine beschäftigen"

Anonym

Frage vom 30.06.2001

Julian(1 Jahr) konnte sich bis ca. vor einem Monat sehr gut, für eine gewisse Zeit, alleine beschäftigen. Auf einmal ist das vorbei. Er klebt uns nur noch am Bein. Wenn wir mit Ihm spielen, Ihn versuchen anzuregen und nach einiger Zeit wieder gehen, kommt er sofort hinter her. Woran kann das liegen? Es ist nichts passiert, wofür es einen Grund gäbe, im Moment so zu klammern. Wir gehen schon viel mit Ihm spazieren und in eine Krabbelgruppe, aber zu Hause klammert er nur. Oder ist das nur eine Momentane Phase? Denn er konnte sich ja mal alleine beschäftigen. Vielen Dank im vorraus.

Anonym

Antwort vom 09.07.2001

Ihrer Beschreibung nach könnte ich mir durchaus vorstellen, daß es sich hierbei um eine vorübergehende Phase Ihres Sohnes handelt. Mit zunehmendem Alter und zunehmender eigener Mobilität entdecken die Kinder einen immer größeren Radius ihrer unmittelbaren Umgebung. Sie sind neugierig und erleben viele neue Reize. All dies müssen sie verarbeiten. Sie benötigen die Sicherheit ihrer engen Bezugsperson- meistens die Mutter oder auch der Vater- um sich zu orientieren. Ihr Sohn scheint momentan ein starkes Sicherheitsbedürfnis zu empfinden und äußert dies, indem er immer öfter Ihre Nähe sucht. Sie können ihn dabei positiv untersützen, indem Sie dies so akzeptieren, ihm die nötige Sicherheit uneingeschränkt geben ,ihn jedoch auch gleichzeitig herausfordern und weiter den Kontakt zu anderen Müttern und auch Kindern suchen mit ihm zusammen!
Mit freundlichen Grüßen

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