Themenbereich: Schlafen

"Einschlafprobleme mit 4M."

Anonym

Frage vom 19.09.2001

Hallo zusammen,
unser Sohn Niels ist jetzt knapp 4 Monate alt und hat vor allem abends Probleme beim Einschlafen. Er ist sehr aktiv und schaut sich alles sehr genau an und überfordert sich häufig selber damit, da er es nicht schafft abzuschalten. Sobald etwas los ist, muss er die ganze Zeit dabei sein und schafft es nicht zur Ruhe zu kommen (z.B. an seiner Taufe war er von 9.00 - 17.00 Uhr wach und aktiv). Er lernt durch seine Neugier zwar sehr viel und ist anderen gleichaltrigen Kindern in vielem voraus (er verhält sich manchmal wie ein kleiner Erwchsener), erkennt seine eigenen Grenzen aber nicht und ist somit häufig überdreht und kommt nicht in Schlaf. Wir sind abends oft 2-3 Stunden damit beschäftigt, ihm zu beruhigen und in den Schlaf zu singen, wiegen,...
Wenn wir ihn alleine lassen, schreit er wie am Spieß, wirft sich in der Wiege hin und her und überstreckt seinen Kopf so heftig, dass er es nicht mehr alleine schafft, sich zu beruhigen.
Wie können wir ihm und uns helfen?
Danke für eine Antwort im voraus.

Anonym

Antwort vom 19.09.2001

Ich zitiere jetzt aus dem Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen": Ein Neugeborenes kann noch nicht Tag und Nacht unterscheiden. Es dauert vier bis sechs Monate, bis sich eine innere Uhr eingestellt hat. Bei Säuglingen unter sechs Monaten spielt die biologische Reifung und Entwicklung noch eine große Rolle. Deshalb lassen sich Kinder nicht unbedingt in ein festes Zeitschema zwängen. Sie können Ihr Kind jedoch an regelmäßige Mahlzeiten als auch an einen mehr oder weniger festen Tages-und Schlafrythmus gewöhnen- feste Einschlafzeiten z.B. abends als auch tagsüber. Schreien ist für ein Baby ein normales Verhalten. Schreien löst bei den Eltern allerdings eine Art Reflex aus, nämlich den Wunsch, das Schreien möglichst schnell zu beenden. Sie finden in diesem Buch unter Kapitel 3-was Sie in den ersten sechs Monaten tun können, damit ihr Kind ein guter Schläfer wird- hilfreiche Tips und Informationen, die Sie jetzt bereits einführen können und die Ihnen mehr Selbstsicherheit im Umgang mit Ihrem schreienden Kind geben können. Ich rate Ihnen, diese zu beachten. Auch Verdauungsstörungen können Ursache von unzufriedenen und schreienden Babies sein. Sie finden unter der Rubrik Blähungen eine Vielzahl von Tips und Hilfestellungen, wie Sie hier unterstützend tätig sein können.
Mit freundlichen Grüßen

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