Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Steßbedingte Bauchschmerzen in der 25SSW - was tun?"

Anonym

Frage vom 01.12.2001

Ich bin in der 25 Woche schwanger und habe noch einen dreijährigen Sohn und eine vierjährige Tochter die eben super anstrengend sind ohne schimpfen geht es kaum egal wie ich es versuche ich merke wie mein Baby dann immer ganz still ist und ich mich total fertig fühle und bekomme natürlich dann auch Bauchschmerzen - was kann ich tuhen ?

Anonym

Antwort vom 03.12.2001

Ich empfehle Ihnen hier eine Beratung bei einem Kinderpsychologen, wird von der Krankenkasse übernommen- , es werden auch Beratungshilfen über kirchliche Träger angeboten z.B. die Diakonie, auch können Sie sich bei der örtlichen Frauenberatunsstelle über eine Familienberatung informieren-, denn nach meiner Überzeugung brauchen Sie in dieser Situation einen persönlichen und kompetenten Ansprechpartner, der Ihre komplexe Familiensituation kennenlernt, die Kinder kennen lernt und Ihnen damit ganz gezielt und konkret Hilfestellung geben kann! Scheuen Sie sich nicht, Sie haben bereits den ersten Schritt getan und festgestellt, so kann und soll es nicht mehr weitergehen! Es ist keine Niederlage sich als Frau und Mutter ehrlich einzugestehen, daß frau vorübergehend mit der bestehenden Situation überfordert ist! Im Gegenteil, das ist der erste Schritt, um sich Hilfe zu holen in Form einer Beratung(en), wo Sie u.U. auch weiterführende Hilfen angeboten bekommen bzw. in Anspruch nehmen können, um hier eine Entlastung herbeizuführen. Es ist möglich, aus diesem <Teufelskreis> des Schimpfens herauszukommen, es ist möglich, ganz gezielt hier Verhaltensmaßnahmen Ihrerseits zu erlernen- Stichworte wären u.a. Bestimmtheit, Ruhe, Konsequenzen, Geduld, Grenzen setzen, Mitarbeit fordern- und hierfür auch den notwendigen äußeren Rahmen zu schaffen, damit Sie als Mutter dazu in der Lage sind. Auch die Kinder sind in der Lage hier einen Lernprozess durchzumachen dessen Ziel es ist, für alle Familienmitglieder die Familie jetzt wieder zu einem Ort zu machen, in dem sich jeder geborgen fühlen kann, in dem jeder seinen Platz hat, seine Bedürfnisse entsprechend individuell befriedigt werden können aber auch in dem jeder Einzelne seine Aufgaben zu erfüllen hat und seine Grenzen kennt und der geprägt ist von einem festen Rhythmus- das gilt für Sie als Mutter als auch für jedes einzelne Kind entsprechend seiner Reife. Sie können es niemals allen gerecht machen und das gleichzeitig! Wichtig ist dabei die Qualität, mit der Sie sich im Umgang mit Ihren Kindern widmen. Es muß ein Gerüst geschaffen werden, und Sie müssen ganz konkrete Hilfestellung bekommen, wie Sie sich verhalten können, um hier eine Änderung im positiven Sinne herbeizuführen. Nutzen Sie das Angebot, denn Sie als auch Ihre Kinder können nur davon profitieren und die Kunst des Zusammenlebens erlernen!
Mit freundlichen Grüßen

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