Themenbereich: Gesundheit

"Bei Nierenstauung in der SS - Schiennung - ja oder nein?"

Anonym

Frage vom 13.12.2001

Liebes Hebammenteam,
bereits in der ersten Schangerschaft wurde ich in der 28 SSW stationär wg. Nierenkolik behandelt.
Momentan bin ich in der 34 SSW un die rechte Niere staut sich hoch. Der Frauenarzt hat mir eine "Schienung" angeraten. Wie ist Ihre Meinung dazu? Vorraussichtlich wird unser Kind per Kaiser- schnitt entbunden, da die Plazenta vor dem Geburts- kanal liegt. Wie schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit ein, dass die Nachgeburt noch den Geburtsweg freigibt?
Vielen Dank im voraus für Ihre Hilfe.

Anonym

Antwort vom 14.12.2001

Zu der Nierenschienung kann ich leider wenig sagen, da das ärztliches Gebiet ist. Ich denke, dass Sie Ihrem Arzt schon vertrauen sollten und auch können, da ich schon mehrmals gehört habe, dass in der Schwangerschaft bei Bedarf solche Schienungen vorgenommen werden.Zur Möglichkeit der Verschiebung der Nachgeburt kann man auch nicht viel sagen, wenn man nicht exakt weiß, wo die Nachgeburt liegt. In manchen Fällen, wo nur ein Teil der Nachgeburt vor dem Muttermund liegt, kann sich die Nachgeburt noch verschieben, wenn sie komplett vor dem Muttermund liegt, nicht mehr. Suchen Sie sich doch eine Hebamme in Ihrer Nähe, die Sie noch den Rest der Schwangerschaft betreut (bezahlt die Krankenkasse). Sie kennen diese Hebamme dann auch schon für die Zeit nach der Geburt, in der die Hebamme auch primärer Ansprechpartner für Sie sein wird. Eine Hebamme finden Sie im Internet unter www.hebammensuche.de (nach PLZ geordnet), oder beim Hebammenverband telefonisch unter 0721-981890.
Alles Gute!

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