Themenbereich: Schlafen

"Einschlafprobleme mit 13M - was tun?"

Anonym

Frage vom 27.01.2002

Einschlafproblem mit 13Monaten. Unsere Tochter war bis zum 5.Monat ein Schreikind.D.h., daß wir sie nachts bis 3.00Uhr getragen und geschaukelt haben und dann mit ihr in unser Bett gegangen sind, damit sie bloß nicht wieder aufwacht.Bis zu ihrem 11.Lebensmonat hat sie dann bei uns mit im Bett geschlafen. Einschlafen ging aber nur mit Flasche und geschaukelt werden.Dann konnte man sie vorsichtig ins bett legen. Ab 11,5 Mon. schlief sie dann im Reisebett, welches vor unserem Bett steht. Einschlafen:Mit Flasche ins Bett, dabei schlief sie ein.
Seit ca. 2 Wochen trinkt sie zwar die Flasche noch im Bett, will dann aber raus und schläft nur ein, wenn wir sie auf unserem Schoß haben und mit ihr auf dem Gymnastikball wippen.Dieses Wippen dauert aber jeden Tag länger( 45 Min. sind nichts).Wir haben weder etwas am Einschlafritual noch am Tagesablauf geändert.Sie kommt immer um 19.00Uhr ins Bett. Gestern haben wir sie sogar schreien gelassen.was wir kaum aushielten!Sie steigert sich dann so rein, daß sie davon auch nicht einschläft oder ruhig wird.Wenn wir dann zu ihr gehen lacht sie uns an und will spielen. Wir wissen nicht mehr was wir noch tun sollen?! erschwerend hinzu kommt, daß unsere Nachbarn jedes mal nach so einer Schreinacht sagen: "Na, die schreit aber auch!Was machen Sie denn mit dert?"
Bitte helfen Sie uns.
Vielen lieben Dank im Vorraus

Anonym

Antwort vom 28.01.2002

Es ist wichtig, wie Sie es bereits machen, ein immer gleiches Abendritual zu haben, einen geregelten Tages-Nacht Rhythmus als auch eine geregelte Einschlafzeit. Ebenso wichtig ist das Einschlafmuster-und dieses gilt es in Ihrem Fall zu verändern, so daß Ihre Tochter lernt, alleine in ihrem Bett ein-und auch durchzuschlafen. Ich empfehle Ihnen das Buch <Jedes Kind kann schlafen lernen>. Es vermittelt einen guten Einblick in den Schlaf an sich, Schlafrhythmus, Schlafmuster als auch in Schlafstörung sowie gibt es einen gezielten Behandlungsplan, um diese Störungen aufzuheben. Es wird in diesem Buch auch deutlich der Unterschied zwischen <nur schreien lassen> im Gegensatz zu einem klaren Verhaltensmuster gezeigt, das gleichzeitig einen Rahmen bzw. ein gezieltes Vorgehen ermöglicht mit dieser Situation umzugehen. Dadurch bekommen Sie die nötige Sicherheit, die Geduld aufzubringen und mit Bestimmtheit und Ruhe Ihr Ziel durchzusetzen bzw. die Grenzen gegenüber Ihrem Kind klar durchzusetzen. Berücksichtigt werden sollten dabei immer sowohl die Persönlichkeit und die Bedürfnisse des Kindes selbst als auch Ihre eigenen Grenzen als Eltern. Ihre Tochter ist durchaus in der Lage in ihrem Bett einzuschlafen. Sie wird allerdings das gewohnte Muster wahscheinlich nicht ohne Protest aufgeben werden! Gegenüber den Nachbarn ist es möglich sich entsprechend zu äußern, daß Sie eben selber gerade dabei sind, hier eine Veränderung herbeizuführen zugunsten einer allgemeinen Enspannung-so werden diese zumindest wissen, daß hier alles <im Rahmen> ist.
Mit freundlichen Grüßen

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