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Themenbereich: Babyernährung allgemein

Wie kann ohne Fleisch der Eisen-Bedarf gedeckt werden, ebenso der Jod-Bedarf

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Meine Tochter ist jetzt 7 Monate alt und bekommt mittags einen Gemüsebrei und nachmittags einen Getreide-Obst-Brei, meist selbstgekocht. Sonst wird sie noch gestillt. Da ich ihr zur Zeit noch kein Fleisch gebe und Rindfleisch auch ganz meiden möchte, weiß ich nicht, ob sie genug Eisen bekommt. Ist es ok, ihr statt Fleisch Hirse- oder Haferflocken mit zum Gemüsebrei zu geben? Darf man diese Getreide in ihrem Alter füttern? Ist die Eisenversorgung auch gewährleistet, wenn man als Fleisch nur Geflügel gibt?
Weiterhin interessiert mich, wie mein Kind genug Jod erhält bei einer Ernährung ohne die angebotenen Fertigbreie mit zugesetztem Jod. Ab wann sollte ich ihr dann Fisch geben?

Frage vom 13.02.2002

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Hebamme
-Die meisten Ernährungsberater sind der Meinung, dass Babys nicht vegetarisch ernährt werden sollten, da sonst die Eisenzufuhr nicht gewährleistet werden kann. Andere sagen, dass durch bestimmte Getreidesorten wie z.B. Hirse schon sehr viel Eisen aufgenommen werden kann. Die Kinderärztin Brehmer schreibt in Ihrem Buch sogar, dass Säuglinge kein Fleisch bekommen sollten, da dies Eisen zum einen das Wachstum von Bakterien fördere und da zum zweiten der bis zur Geburt aufgebaute Eisenvorrat bis zum siebten Lebensmonat völlig ausreiche, danach kann der Eisenbedarf auch durch Obst und Gemüse gedeckt werden. Die Ernährungsberaterin Gätjen empfiehlt bei einer fleischlosen Ernährung drei Eigelb in 14 Tagen unter den Brei zu mischen, um so die Eisenzufuhr zu gewährleisten. Ein Säugling benötigt am Tag ca. 50mg Jod, ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat können Sie Ihrer Tochter einmal in der Woche etwas Fisch in den Brei geben. Vielleicht interessiert Sie zu dem Thema Ernährung auch die Broschüre des Forschungsinstitutes für Kinderernährung in Dortmund (www.fke-do.de) "Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern".

Antwort vom 14.02.2002


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