Themenbereich: Alternative Heilmethoden

"Leisamen als Tee in der SS getrunken - Geburtserleichterung?"

Anonym

Frage vom 13.03.2002

Meine Mutter möchte mich davon überzeugen, dass Leinsamen aufgekocht und während der Schwangerschaft als Tee getrunken die Geburt in der Schlussphase erleichtern soll. Habt Ihr davon schon mal gehört und falls ja kann man den Leinsamen auch einfach als Körner essen, denn der Tee ist wie Tapetenleim und einfach eklig. Falls das alles Quatsch ist, kennt Ihr andere Hausmittelchen?

Anonym

Antwort vom 14.03.2002

Ihre Mutter hat Recht! Ab der vollendeten 34. Schwangerschaftswoche ist es ratsam, täglich einen Eßlöffel geschroteten Leinsamen zu essen-mit viel Flüssigkeit bitte, da sonst Verstopfung-,denn Leinsamen hat eine gute Wirkung auf die Schleimhäute- sowohl auf die Darmschleimhaut als auch auf die Scheidenschleimhäute. Es tritt hier eine vermehrte Scheidenschleimproduktion ein, die eine durchaus geburtsfördernde Wirkung hat. Ebenfalls zu empfehlen zu dem o.g. Zeitpunkt ist der Genuß von Himbeerblättertee-drei bis vier Tassen täglich zusätzlich zu dem von mir empfohlenen Schwangerschaftstee. Dieser lockert die Muskulatur im kleinen Becken stark auf, ebenfalls wird der Stoffwechsel über den Darm angeregt und diese entgiftende und entschlackende Wirkung trägt dazu bei, daß der ganze Körper gesund bleibt. Eine besonders wichtige geburtsvorbereitende Maßnahme ist die Dammmassage. Auch eine homöopathische Begleitung während der Schwangerschaft als Unterstützung für einen normalen Verlauf und auch Akkupunkturbehandlung kann ich Ihnen hier nennen.
Mit freundlichen Grüßen-besonders auch an Ihre Mutter!

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