Themenbereich: Stillen allgemein

"Können örtliche Narkosemittel in die MuMi übergehen?"

Anonym

Frage vom 17.05.2002

Ich habe eine 6 1/2 Monate alte Tochter, die ich im Moment noch stille. Da ich sehr viele Leberflecke habe, gehe ich oft zum Hautarzt zur Kontrolle. Dieser meinte nun, es wäre gut, bestimmte Leberflecken entfernen zu lassen, da sie riskant aussehen. Wie sieht es nun mit dem Narkosemittel für die örtliche Betäubung aus? Kann davon in die Muttermilch übergehen? Der Hautarzt sagte, es gehe nichts in die Muttermilch über. Kann ich das glauben? Gibt es verschiedene Narkosemittel? Ist es vielleicht besser, zu warten, bis ich nicht mehr voll stille? Vielen Dank für eine genaue Antwort.

Anonym

Antwort vom 21.05.2002

-Das von dem örtlichen Narkosemittel nichts in die Muttermilch übergehen soll, kann ich mir nicht vorstellen. Wenn Sie sich z.B. mit ätherischen Ölen einreiben sind diese nach einiger Zeit in der Ausatemluft (über die Lymphe und das Blut zu den Muskeln und Organen) zu messen. Auch in der Muttermilch können diese Aromastoffe nachgewiesen werden. Daher wird sicherlich auch ein - wenn auch nur geringer Anteil - des Medikamentes in der Muttermilch nachzuweisen sein. Wenn die Entfernung des Leberfleckens daher nicht unbedingt sofort gemacht werden sollte, möchte ich Ihnen eher dazu raten damit noch etwas zu warten. Oder Sie pumpen einfach während der Zeit nach der OP (etwa 24 Stunden) die Muttermilch ab und verwerfen diese und geben Ihrer Tochter eine Säuglingsmilchnahrung oder zuvor abgepumpte Muttermilch. Besprechen Sie dies aber auch noch einmal mit Ihrer Frauenärztin und / oder Ihrem Hautarzt und sehen Sie dann auch in der Roten Liste nach, ob dies Medikament ganz ungefährlich ist oder nicht.

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