Themenbereich: Gesundheit

"14.SSW wie Blasenentzündung alternativ behandeln?"

Anonym

Frage vom 05.06.2002

Blasenentzündung und Antibiotikaallergie

Ich bin in der 14. Woche und meine Frauenärztin hat Blut aber keine Bakterien im Urin festgestellt. Morgen muß ich nochmal Urin abgeben.
Wie kann man nun eine Blasenentzündung oder was es sonst ist behandeln. Ich habe eine Antibiotikaallergie.

Mit freundlichen Grüßen

Anonym

Antwort vom 07.06.2002

Um eine Infektion zu diagnostizieren, müssen Keime im Urin nachgewiesen werden. Auch kommt es darauf an, um was für Keime es sich genau handelt und in welcher Konzentration diese vorliegen. Dementsprechend wird dann eine Therapie eingeleitet. Es gibt verschiedene Arten von Antibiotika, so daß gezielt ausgesucht werden kann, welches verträglich für Sie ist.
Infektionen von Nieren und ableitenden Harnwegen sind die häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft und sollten unbedingt behandelt werden, da sich daraus dauerhafte Nierenprobleme etc entwickeln können. Der Druck der Gebärmutter auf die Harnblase und die Erweiterung der ableitenden Harnwege durch die Hormone begünstigen dies. Sie können, wenn Sie viel (!) Flüssigkeit zu sich nehmen, die Bakterien ausschwemmen. Trinken Sie deshalb viel Tee, auch Blasen- und Nierentee. Man könnte die Blasenentzündung auch homöopathisch behandeln, aber dafür müssen Sie zu einer/m Hebamme/Arzt/ Heilpraktiker, der sich damit auskennt. Wechseln Sie häufig die Unterwäsche, damit sich die Keime nicht so gut ausbreiten können. Oft hilft auch das Tragen von Unterhöschen aus reiner Seide, da Seide eine tierische Eiweißfaser ist und deshalb bakterientötend wirkt. Waschen Sie Ihren Genitalbereich nicht mit normalem Duschgel oder normaler Seife, sondern verwenden Sie ph-neutrale Seifen oder besser noch eine Intimwaschlotion (heißt z.B. Dercome) aus der Apotheke, die auch das Scheidenmilieu wieder verbessern kann. Gehen Sie regelmäßig auf Toilette - warten Sie nicht, bis die Harnblase voll ist. Auch mit der Ernährung können Sie die Heilung unterstützen indem Sie Zucker meiden, soweit es geht. Wenn sich viel Zucker im Körper befindet, vermehren sich auch die Bakterien sehr stark. Nehmen Sie reichlich säurehaltige Nahrung zu sich (Essigsoße im Salat z.B.) und nehmen Sie Vitamin C zu sich, aber nur in der Dosis, die Ihr Apotheker Ihnen nennt, oder die auf der Packung steht.

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