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"2 Untersuchungen bei 6 W. altem Baby, sind diese vertretbar?"

Anonym

Frage vom 27.07.2002

Bei unserem Sohn(6W)sollen zwei Untersuchungen gemacht werden.Jeweils mit Katheter(Harnröhre) und mit radioaktiven Stoffen.Wir grübeln,ob wir es machen sollen,haben ein schlechtes Gewissen/Gefühl. Bekommt ein Säugling alles mit?Ist es eine Qual, wenn ihm Blut abgenommen wird(Kopf)?Wenn man ihn festhält bei den Untersuchungen?

Anonym

Antwort vom 31.07.2002

Die Entscheidung sollte unter dem Gesichtspunkt der Notwendigkeit getroffen werden. Warum ist ein solcher Eingriff(e) erforderlich und wann ist ein solcher Eingriff erforderlich. Besteht die absolute Notwendigkeit aufgrund der Indikation, daß dieser Eingriff jetzt erforderlich ist, so ist es so. Sie können sich zudem noch an eine zweite Stelle wenden, um eine Bestätigung der Notwendigkeit zu bekommen oder aber auch, um evtl. einen anderen Behandlungsplan zu erhalten-je nachdem. Kann der Eingriff noch hinausgezögert werden, so haben Sie einen weiteren Spielraum in Ihrer Entscheidung, gibt es noch Alternativen, so informieren Sie sich genau darüber und können dann gezielt eine Entscheidung treffen. Natürlich ist ein <Eingriff> für das Baby nicht immer verbunden mit einer Freiwilligkeit und u.U. eben unangenehm, doch wenn es erforderlich ist, werden diese Faktoren als auch die Risiken entsprechend versucht so gering wie möglich zu halten. Sie entscheiden dabei zum Wohle Ihres Sohnes bzw. für den Erhalt seiner Gesundheit und nehmen dabei diesen <Streß>(Blutabnahme usw.) auf sich.
Mit freundlichen Grüßen

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