Themenbereich: Nachsorge

"Zysten zu haben, bedeutete das der Eisprung nicht richtig klappt?"

Anonym

Frage vom 01.08.2002

ich bin 33 Jahre alt und habe 3 Kinder, vor 4 Jahren habe ich noch Zwillinge in der 21. SSW verloren.
Nun habe ich seit 1/2 Jahr öfters Zysten an den Eierstöcken - keine Ahnung warum. Schilddrüse wurde untersucht (Blutuntersuchung - alles OK.).
Normalerweise bekomme ich meine Regel so alle 32 - 35 Tage (schon immer so unregelmäßig), wegen der Zysten in den letzten Monaten noch unregelmäßiger, öfters dauert der Zxklus auch länger und die Blutungen sind viel schwächer und meist kürzer. Wenn ich diese Zysten habe (mal rechts, mal links), heisst das doch, dass der Eisprung nicht richtig klappt, oder? Das Ei bleibt irgendwie hängen und es entwickelt sich eine Zyste??!
Nun ist mein jetziger Zyklus schon 45 Tage lang, das ist schon etwas arg lang? Kann es sein, dass ich schwanger bin? Und wenn, kann es sein, dass mein Ei am falschen Ort befruchtet wurde, weil es ja am Eiliter hängen geblieben sein könnte? Ich traue mich nicht zum Arzt zu gehen, weil ich Angst habe schwanger zu sein und dass etwas nicht stimmt. Seit der Fehlgeburt habe ich richtig Panik! Ich spüre aber sonst nix (ich habe aber immer das Gefühl, die Zyste zu spüren), mir ist nicht schlecht usw.
Aber seit über 1 Woche fühlt es sich im Unterleib so an, als ob ich meine Tage bekomme, aber sie kommen nicht....?! Was soll ich tun? Eigentlich bekomme ich vorher auch immer Pickel, jetzt gerade nicht. Sonst fällt mir nichts auf.

Antwort vom 02.08.2002

-Die Bildung von Zysten hat nichts mit „falsch“ springenden Eiern zu tun, sie sind meist hormonell verursacht. Wenn Ihr Zyklus in letzter Zeit schon unregelmäßig war, muss es nicht sein, dass eine Schwangerschaft vorliegt, aber möglich ist es natürlich. Ich empfehle Ihnen, zügig abzuklären, ob Sie schwanger sind, z.B. über einen Schwangerschaftstest, den Sie in der Apotheke kaufen können. Falls der positiv ausfällt, sollten Sie zum Arzt gehen, bzw. falls Sie das lieber wollen, zu einer Hebamme, die Schwangerenberatung durchführt. Ich denke, auch zur Aufarbeitung Ihrer Fehlgeburt wäre es nicht schlecht, mit einer Hebamme Kontakt aufzunehmen. Falls Sie keine Hebammenadresse in Ihrer Nähe wissen, können Sie sich über www.bdh.de weiter informieren. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

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