Themenbereich: Entwicklung und Erziehung

"Kind 15M erbricht aus Trotz - wie ändern?"

Anonym

Frage vom 09.09.2002

Mein Sohn ist fast 15 Monate alt. Er fängt jetzt an ziemlich trotzig zu werden, wenn er nicht seine Wille durchsetzen kann. Er steckt seine Finger im Mund, manchmal so weit, dass er tatsächlich brechen muss. Heute morgen habe ich ihn kurz ins Laufstall gesteckt, so dass ich schnell duschen konnte (ich muss ihn ins Laufstall tun, da er gerade sehr gefährlich ist, weil er überall hoch klettert). Als ich wieder kam hat er gebrochen gehabt. Er macht es auch, wenn er im Hochstuhl sitzt und das Essen ihm zu lange dauert. Was kann ich dagegen tun? Ich bin ratlos. Wenn man schimpft, interessiert ihn das überhaupt nicht.

Vielen Dank für Ihre Hilfe

Anonym

Antwort vom 10.09.2002

Er wird es so lange machen, solange Sie diesem Trotzakt des Erbrechens Beachtung schenken- denn das möchte er ja dadurch erreichen. Verlieren Sie kein Wort mehr darüber, wenn er gebrochen hat, ziehen Sie ihn kommentarlos um. Wenn er das beim Essen macht, ist die Mahlzeit damit beendet. Wenn Sie das nächste Mal beschließen, ihn wieder kurze Zeit in das Laufgitter zu seiner eigenen Sicherheit zu setzen, damit Sie duschen können, dann tun Sie das. Sparen Sie sich das Schimpfen- Sie erreichen nur das Gegenteil damit. Handeln Sie lieber konsequent wie z.B. oben beschrieben und er wird es nicht mehr lange machen.Wichtig ist in diesem Fall nur, daß Sie ihn <im Ohr haben> und sozusagen hören, daß er sich beim Erbrechen auch z.B. nicht verschluckt oder ähnliches- also sozusagen hören, daß trotz Erbrechen auch alles in Ordnung ist.
Mit freundlichen Grüßen

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