Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Wie lange Milchnahrung geben?"

Anonym

Frage vom 21.10.2002

Hallo.Ich gebe meinem Sohn 17W. seit ca.3 Wochen Gläschennahrung(z.B.Mandarine mit Birne und Apfel)in das Milchfläschen (6 Eierlöffelchen).Seit dem hält er alle 4h durch und nachts kommt er nur einmal um 00.00Uhr.Jetzt gebe ich ihm abends 3 Eierlöffelchen Brei und dazu 170ml Aptamil 1. Ich habe schon sämtliche Bücher gewälzt und auch die eine Webseite-Ernährung aufgerufen um nachzuschauen wieviel er dann noch zusätzlich an Milch bekommen darf.Er trinkt sonst immer ca. 200ml mit Kompott zusammen und mit Löffelernährung ca. 170ml. Woher weiss ich, dass es nicht zuviel ist? Wann muss/kann man die zweite Löffelfütterung beginnen.Ich weiss das man die Löffelanzahl steigern muss, dann verringert sich sicherlich die Milchmenge?Wann und wie? Wann fällt die Milchnahrung allgemein weg? Vielen Dank im vorraus.

Anonym

Antwort vom 23.10.2002

-Es ist richtig, das Sie die Löffelzahl beim abendlichen Brei täglich steigern sollen. Da der Brei ja meist mit Folgemilch oder später mit Kuhmilch angerührt wird, entspricht dies dann der Milchflasche. Also wenn Sie 200 gr. Brei haben, sind das dann 200 ml. Flasche. Je mehr Ihr Sohn isst, desto weniger braucht er dann trinken. Aber meist ist dies eine Gefühlssache, wie viel er dann noch trinken möchte. Bleiben Sie erst mal bei den 170 ml Flasche nach dem Brei.Wenn Ihr Kind regelmäßig mehr als die Hälfte isst, dann geben Sie Ihm nur noch die Hälfte seiner Milchflasche. Sobald er den ganzen Brei isst, dann brauchen Sie auch keine Milch mehr zu geben.Bereiten sie den Brei nach Packungsbeilage zu, dann wissen Sie , das er nicht zuviel ist und auch wenn er schon viel gegessen hat, dann wird er wenn er satt ist, auch nicht mehr viel trinken.Allerdings gibt es auch Kinder ,die trotz ganzem Brei , abends vor dem schlafen gehen, noch ihre Flasche brauchen. Lassen sie ein zwei Stunden Abstand dazwischen, dann darf er sie auch trinken. Mit der zweiten Löffelfütterung beginnen Sie, wenn er abends den Brei gut isst. Man sagt eigentlich, wenn diese Flaschenahrung ganz durch Brei ersetzt ist, dann fängt man mit der nächsten an. Meist hat man einen Abstand von zwei bis vier Wochen zwischen dem einführen der nächsten beikost. Dies ist auch wichtig, da dann der Magen-Darm sich langsam auf die feste kost umstellen kann. Je mehr Sie an beikost geben, umso weniger braucht ihr Sohn dann noch die Flasche. Unter www.fke-do bekommen Sie vom Forschungsinstitut für Ernährung noch mehr Tipps zur Ernährung.

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