Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"30.SSW bei Mehrgebärenden eher Nabelschnurvorfall?Nochmal US"

Anonym

Frage vom 15.01.2003

guten Tag,
ich erwarte mein 4. Kind und habe folgende Fragen dazu:
(ich bin in der 30. SSW!).
-ich war zu Beginn der SS 2-3 mal bei einem FA, danach zur Vorsorge nur noch bei meiner Hebamme, die mich regelmäßig besucht. Genügt das nun oder wäre es sinnvoll, vor der Geburt noch einmal einen FA aufzusuchen? Der letzte Ultraschall war um die 20. SSW und da war alles O.K.

-ändert sich daran etwas, wenn ich eine Hausgeburt anstrebe - sollte ich davor dann noch einmal einen Ultraschall machen o.a.?

-stimmt es, dass es bei Mehrgebärenden öfters vorkommt, dass das Köpfchen nicht rechtzeitig fest im Becken sitzt und dadurch bei einem Blasensprung die Nabelschnur vorfallen kann? Das macht mir Sorge. Falls das unterwegs oder zu Hause passiert, ist dann alles zu spät? Was mache ich in dem Falle ausser hinlegen und das Becken hochlagern? Kann dadurch das Köpfchen und die Nabelschnur wieder zurückrutschen?

-ich habe die ersten Monate Folio eingenommen. Soll ich das jetzt noch immer machen?

Anonym

Antwort vom 17.01.2003

-Es genügt ,wenn Sie weiterhin die Vorsorgen bei Ihrer Hebamme machen lassen. Auch im Hinblick auf die Hausgeburt ist es sinnvoll die Hebammenbetreuung in dem Bereich zu vertiefen. Aber Sie sollten Schon noch mal einen Ultraschall in der 30 – 32 SSw. Bei Ihrem FA machen lassen, um zu sehen , das mit Ihrem Kind alles in Ordnung ist und es damit der Hausgeburt nichts im Wege steht.
Es stimmt, das bei Mehrgebärenden das Köpfchen oft erst bei den Wehen oder BS ins Becken rutscht.ihre Hebamme kann Ihnen im verlauf der SS erfühlen , wo das Köpfchen steht und Ihnen damit die Sorgen nehmen. Bei einem BS sollten, bei hohem Kopf, sich hinlegen, Becken hoch und Ihre Hebamme informieren. Dabei rutscht in vielen Fällen die NS wieder zurück. Und keine Sorge , es passiert fast nie, das unterwegs die Blase springt und sie keine Möglichkeit haben sich hinzulegen.
Das Folio können Sie weiter nehmen, aber wichtig ist es auch nach der Geburt und während der Stillzeit.
Ihre Ängste und Sorgen sollten Sie aber auch mit ihrer Hebamme besprechen, damit Sie weiß was in Ihnen vorgeht.

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