Themenbereich: Schlafen

"Einschlafprobleme bei der Mutter, aber nicht beim Vater - wieso?"

Anonym

Frage vom 28.01.2003

Hallo Frau Merkmann, ich hatte Ihnen ja bereits meinen Fall bzgl. meiner 9 Monaten alten Tochter am 07.01.03 geschildert. Doch trotz Ihren Ratschlägen muss ich Sie nochmals um einen Rat bitten. Meine Tochter schläft bis ca. 08:30 Uhr dann bekommt Sie die Flasche und um ca. 09:00 Uhr lege ich Sie bis 10:30 Uhr wieder hin. Der nächste Schlaf ist dann von 12:30 - 14:30 Uhr. Und dann nocheinmal von 17:00 - 18:00 Uhr. Sie sagten mir ja bereits, dass ein 9 Monate altes Kind höchstens 14 Std. Schlaf brauch. Wenn ich Sie Morgens auf lasse wird Sie quengelig und ist dann müde, genauso der Spätnachmittagsschlaf, wenn ich Sie nicht spätestens um 17:00 Uhr hinlege ist Sie dermaßen quengelig sodaß mir keine andere Wahl bleibt. Sie hat weiterhin die Angewohnheit zu schreien sobald ich sie in Ihr Bett gelegt habe. Wir versuchen schon immer die Zeit zu verringern. Heute habe ich Sie um 19:50 ins Bett gebracht und Sie hat eine geschlagene Stunde ununterbrochen geschrien. Wenn ich mal nicht da bin und mein Mann die kleine ins Bett bringt dann schläft Sie komischerweise. Ich frage mich woran das liegt, denn ich mache nichts anderes als wie er auch. Mir ist klar, dass Sie ziemlich viel am Tag schläft doch wie ändere ich das und vorallem wie bringe ich Sie denn endlich mal dazu so einzuschlafen, wie Sie es Tagsüber auch macht? Wär Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir nochmal einen Tip geben könnten. Vielen Dank

Anonym

Antwort vom 29.01.2003

-Es ist schwer den Kindern einen Schlafrhythmus beizubringen der nicht nur den eigenen sondern auch den Bedürfnissen der Eltern entspricht. Es gibt natürlich - wie Sie sicherlich wissen - das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" in dem ein Behandlungsplan aufgeführt wird, mit dem die Kleinen lernen alleine ein und durchzuschlafen. Wenn es mit dem wecken tagsüber nicht klappt, versuchen Sie es vielleicht mal so, dass sie den morgendlichen Schlaf und auch den Mittagsschlaf und den Spätnachmittagsschlaf alle zwei oder drei Tage um 10 Minuten nach hinten verschieben. Dann wird innerhalb von einigen Tagen oder auch Wochen der Vormittagsschlaf in den Mittagsschlaf übergehen. Wecken Sie die Kleine nach dem Mittagsschlaf dann spätestens um halb vier oder vier wieder auf, damit sie dann am Abend wieder müde genug ist. Vielleicht klappt es damit. Versuchen Sie es vielleicht auch mal mit einer Lavendelölbauchmassage am Abend (macht die Kleinen herrlich müde!).
Wenn Ihre Tochter am Abend lieber von dem Papa ins Bett gebracht wird und da dann nicht schreit, lassen Sie ihn doch - sofern es die Arbeit Ihres Mannes zulässt - die Kleine ins Bett bringen. Falls Sie Interesse an einer Bachblütentherapie haben, melden Sie sich bitte.

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