Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Kind 10M verweigert Milchbrei - welche Alternativen?"

Anonym

Frage vom 02.02.2003

Vor Kurzem noch, fragte ich nach Alternativen zum Vollk.-Früchtebrei. Nun verweigert meine 10 Mon. alte Tochter den Milchbrei.
Ist die Milch (Beba 2) ein gleichwertiger Ersatz?
Ab wann kann ich die Nachmittagsmahlzeit weglassen, und auf 3 Mahlzeiten übergehen? Ich glaube ihr sind 4 Mahlzeiten zu viel, weil sie abends wenig Hunger hat.Ihr Essplan z.Zeit 200-250 ml Beba 2/Gemüse-Fleischbrei/Vollk.toast mit Belag/Beba 2 200-250 ml.
Soll ich schon auf Beba 3 wechseln (sie wird gut satt von der 2)?
Mit Obst kann sie (ausser Mandarinen) auch nicht viel anfangen.
Bitte antworten Sie so ausführlich wie möglich, da ich von den Kiärzten nicht viel Hilfe erwarten kann(Gewicht ist ok, der Rest interessiert deswegen weniger, das Theater kriegt ja keiner mit...)

Danke vielmals

Anonym

Antwort vom 03.02.2003

Ihre Frage habe ich am 29.1. schon beantwortet, da gab es wohl Übermittlungsschwierigkeiten, daher hier nochmals meine Antwort:
Da der Milchbrei am Abend ein Getreide-Milch-Brei ist, würde ich die einfach Beba-Milch nicht unbedingt als ein Ersatz
nehmen. Leider weiß ich nicht, ob ich Ihnen schon vorgeschlagen habe, den Getreide-Brei mal als Flaschenmahlzeit zu
geben. Es gibt von einigen Firmen einen Instant - Getreidebrei (Bioläden und Reformhäuser), der mit warmer Milch verrührt
sowohl als Brei als auch in der Flasche gegeben werden kann. Nehmen Sie zunächst nur einige wenige Löffelchen in die
Milch und steigern sie die Menge dann behutsam. Wenn Sie diesen "Trick" auch am Morgen anwenden können Sie der
Kleinen so das Getreide in ausreichender Menge "untermogeln". Wenn Ihre Tochter kein Obst mag, können Sie es
entweder mit etwas verdünntem Obstsaft versuchen, oder Sie geben in eine der Milchflaschen etwas Obstmus um die
Kleine so mit der Fruchtmilch langsam an den Geschmack zu gewöhnen. (Es gibt natürlich einige die jetzt sagen, die
Kinder sollen nicht so viel süße Milch trinken, da sie dann zu sehr an den süßen Geschmack gewöhnt sind.) Meiner
Meinung nach sollten Sie ruhig bei der Zweier Milch bleiben, nach dem ersten Geburtstag können Sie dann auf normale
Kuhmilch (sofern keine Allergieneigung besteht) umsteigen. Die dreier Milch ist meiner Meinung nach (!) nicht notwendig.
Wenn Ihre Tochter aber in der Nacht gut schläft und am Abend auch die 200 bis 250 ml Milch trinkt brauchen Sie die
Nachmittagsmahlzeit nicht wegzulassen. Es ist besser vier kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu bekommen als nur
drei große. Solange Ihre Tochter also normal zunimmt und gesund und fröhlich ist, reicht ihr die Menge essen die sie zu
sich nimmt aus. Versuchen Sie sich und die Familie bitte mit dem essen nicht unter Druck zu setzen - das ist natürlich für
Außenstehende leicht zusagen - aber es wird mit diesem Druck dahinter nur noch komplizierter. Vielleicht interessiert Sie
zu dem Thema Ernährung auch die Broschüre des Forschungsinstitutes für Kinderernährung in Dortmund
(www.fke-do.de): "Ernährung für Kleinkinder und Säuglinge".

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