Themenbereich: Ernährung bei Allergien

"Bei Allergiegefahr welche Getreidebreie?"

Anonym

Frage vom 23.05.2003

Hallo liebes Hebammenteam, ich habe ein Frage zu Getreidebrei. Mein Sohn ist jetzt fast 9 Monate, er ist allergiegefährdet und bekommt seit über einem Monat mittags Gemüsebrei, den er sehr gut isst. Jetzt möchte ich gern abends (Getreide)Brei geben, tat mich aber mit der Qahl sehr schwer, man soll ja bei Allergiegefährdung zumindest am Anfang auf Gluten verzichten. Ich habe mich nach langem hin und her dann für Hirsebrei (Alnatura) entschieden. Den bekommt er seit zwei Tagen mit Wasser und Früchtemus (Apfel) und isst ihn auch sehr ordentlich für den Anfang. Jetzt frage ich mich, was ich noch geben könnte. Auf Reisflocken möchte ich verzichten, weil er sowieso schon Probleme mit dem Stuhlgang hat. Mais ist doch auch glutenfrei. Ich dachte, ich könnte aus Maismehl oder auch Maisstärke (was wäre besser?) einen Brei kochen (auch mit Wasser und Früchtemus), habe jetzt aber gelesen, dass Maismehl erst ab dem 14. (!) Monat geeignet ist. Stimmt das? Wenn ja warum?Was kann ich denn sonst noch geben? Ich kann ihn doch nicht die nächsten 5 Monate abends von Hirsebrei ernähren. Ich bin total verunsichert und hoffe, Ihr könnt mir da raushelfen. Vielen Dank.

Anonym

Antwort vom 26.05.2003

Mir ist auch nur bekannt, dass Mais nicht für Kinder unter einem Jahr geeignet ist, weil Maisbrei zu schwer verdaulich ist. Wenn Sie hierzu genauere Informationen haben möchten, wenden Sie sich bitte an das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund, die Ihnen hierbei sicherlich mit dem neuesten Informationen weiterhelfen können. Als glutenfreie Getreidebreie stehen Ihnen daher nur Reisschleim und Hirsebrei zur Verfügung. Wenn Sie wegen der stuhlfestigenden Wirkungen des Reisschleims (den Sie aber mit Apfelmus regulieren können) keinen Reis geben möchten, bleibt Ihnen der Hirsebrei. Es gibt übrigens keinen wirklichen Grund Ihrem Sohn nicht die nächsten Wochen und Monate Hirsebrei am Abend zu geben. Die Kleinen brauchen noch nicht einen so abwechselungsreichen Ernährungsplan wie wir Erwachsenen. (Wenn Sie sich überlegen, wie lange Ihr Sohn mit der Muttermilch / Säuglingsmilchanfangsnahrung glücklich war ...) Vielleicht interessiert Sie zu diesem Thema auch die Broschüre des Forschungsinstitutes für Kinderernährung in Dortmund (www.fke-do.de): "Ernährung von Kleinkindern und Säuglingen".

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