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Themenbereich: Stillen allgemein

Sind aus Ihrer Sicht die 100 g pro Woche noch im normalen Bereich und ab wann muß man sich Sorgen...

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Zuerst einen herzlichen Gruß aus Dresden.

Ich habe am 25.5.03 Zwillinge in der 30. SSW mit 1470 g und 1550 g zur Welt gebracht.
Beide werden seit Beginn mit Muttermilch ernährt, zwar nicht gestillt, aber ich pumpe ab. Mein Sohn nimmt normal zu.
Meine Tochter nimmt wöchentlich nur 100 g zu und wiegt jetzt mit 4 Monaten knapp 3,6 kg.
Außer, dass ich die Mumi mit Nestargel andicke, damit meine Kleine nicht soviel spuckt, hat sich in ihrem Zunahmeverhalten nichts geändert.
Leider habe ich auch keinerlei Verbindung zu einer Hebamme (Zeit)und die U4 ist erst in einer Woche dran - ganz ehrlich finde ich mich mit Frühchenzwillis etwas allein gelassen.
Die Literatur hilft auch nicht so richtig.

Sind aus Ihrer Sicht die 100 g pro Woche noch im normalen Bereich und ab wann muß man sich Sorgen machen ?

Über eine baldige Antwort würde ich mich sehr freuen.

Danke und schönes WE wünscht

Rosana aus Dresden

Frage vom 25.09.2003

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Hebamme
-Zunächst möchte ich erst einmal meiner Hochachtung und Bewunderung für Ihr Durchhaltevermögen Ausdruck verleihen. Es ist eine außerordentliche Leistung, über einen so langen Zeitraum Muttermilch für Zwillinge abzupumpen!
Das gesunde Gedeihen Ihrer Tochter erkennen Sie nicht nur an der Gewichtszunahme, sondern darüber hinaus auch an folgenden Merkmalen: Ihre Tochter trinkt etwa sechs bis acht Mahlzeiten in 24 Stunden. Sie hat vier bis sechs nasse Windeln am Tag, und der Urin ist hell und geruchlos. Ihre Stühle stinken nicht (Mit Muttermilch ernährte Kinder müssen nicht täglich Stuhlgang haben. Der Stuhlgang kann auch mal zehn Tage auf sich warten lassen). Die große Fontanelle ist nicht eingesunken. Ihre Tochter ist rosig und ihr Körper warm. Neben unterschiedlich langen Schlafphasen ist sie wach und reaktionsfreudig, macht insgesamt einen zufriedenen Eindruck und lässt sich durch verschiedene Maßnahmen beruhigen. Mit 100 g pro Woche liegt Ihre Tochter ganz knapp unter dem empfohlenen Richtwert von 120 Gramm pro Woche. Falls die anderen genannten Merkmale bei Ihrer Tochter zutreffen, müssen Sie sich keine Sorgen machen, sondern können sie weiter nach ihrem Bedarf ernähren, d.h. sie trinkt so oft und so viel sie möchte.
Wenn Sie momentan keinen Kontakt zu einer Hebamme finden, können Sie sich auch an eine Stillgruppe oder Stillberaterin wenden. Kontakt zu Stillberaterinnen: Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen (AFS): www.afs-stillen.de, La Leche Liga (LLL), www.lalecheliga.de, Adressen von Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC: www.bdl-stillen.de
Sie dürfen sich natürlich auch künftig mit allen Fragen an uns wenden, ein direkter Kontakt vor Ort ist jedoch wahrscheinlich hilfreicher.

Antwort vom 25.09.2003


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