Themenbereich: Stillen allgemein

"Niplette"

Anonym

Frage vom 04.10.2003

Hallo, liebes Hebammenteam!
Ich bin jetzt in der 33. Schwangerschaftswoche. Das Stillen meiner ersten Tochter (20 Monate) hat nicht richtig geklappt, hatte dann abgepumpt. Meine Brustwarzen sind relativ flach. Außerdem ist das Zungenbändchen meiner Tochter sehr kurz und dick. Ich habe mal gelesen, dass dadurch das Stillen erschwert wird. Ansonsten hatte meine Tochter keine Probleme, z.B. beim Trinken aus dem Fläschchen oder beim Sprechen.
Muss ich beim zweiten Kind mit ähnlichen Schwierigkeiten beim Stillen rechnen? In einem Baby-Katalog werden zur Flachwarzenkorrektur Nipletten empfohlen für ca. 50 EUR. Ist das sinnvoll? Lohnt sich die Investition? Ich freue mich auf Eure Antwort. Danke!

Anonym

Antwort vom 06.10.2003

Hallo, in der Regel kann jedes Kind mit den Warzen der Mutter zurecht kommen! Aber durch "freundliche" Komentare auch Wochenbettstationen:"Mit den Brustwarzen können Sie eh nicht Stillen.." werden Frauen häufig so verunsichert, dass sie an sich zweifeln. Allerdings gibt es auch Kinder die z.B. durch ein verkürztes Zungenbändchen nicht die Warze erfassen können. Das Bändchen sollte dann durchgeschnitten werden.
Die Niplette empfehle ich bei Frauen mit Hohlwarzen,um die ausführenden Milchgänge zu dehen.Wenn Sie eine Hebamme haben, dann kann sie Ihnen diese auch besorgen und über die Kasse abrechnen, falls sie der Ansicht ist, dass Sie wirklich stark zurückgezogene Brustwarzen haben. Fragen Sie sie doch, ob sie die "selbstgemachte Niplette" kennt. Ansonsten kann sie mich gerne anrufen und ich erkläre es ihr. Es ist dann nur noch ein Betrag vo 1 Euro.
Ansonsten gibt es noch Brustwarzenformer, die als Schalen in den BH gelegt werden (STillhilfen von Ameda oder Medela). Oder Sie schneiden da wo die Brustwarze ist ein kleines Loch in den BH. Durch den Druck wird dei Warze auch stärker "ausgebildet".

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