Themenbereich: Ernährung bei Allergien

"Beikost auf Flaschennahrung"

Anonym

Frage vom 15.10.2003

Mein Kleiner wird bald sechs Monate alt und ich mache mir Gedanken über Beikost. Da ich früher eine starke Neurodermitis hatte, die derzeit ausgeheilt ist, ist er allergiegefährdet. Früher oder später muss ich ja über Säuglingsmilchnahrung nachdenken. Ich würde ihn gerne vollwertig ernähren, da wir uns alle so ernähren. Das einzige Produkt, das ich gefunden habe, ist die Säuglingsmilchnahrung von Holle, aber die gibt es nicht als hypoallergen.

Sollte ich meinem Kleinen dennoch diese Milch geben oder eine "konventionelle" HA-Milch nehmen. Er ist bisher voll gestillt worden und ich plane eigentlich auch, möglichst lange parallel zur Beikost weiter zu stillen. Leider lässt sein Interesse an der Brust spürbar nach und er giert nach dem Essen, das ich mir in den Mund stecke.

Danke für eine Antwort!

Petra

Anonym

Antwort vom 16.10.2003

Hallo es gibt ÜBERHAUPT KEINEN GRUND bei der Einführung von Beikost auf Flaschennahrung zurückzugreifen. Sie führen bei der Beikost feste Nahrung ein. z.B.6Monate Mittags Gemüsebrei , 7 Monate Nachmittags Obstbrei 8 Monate Vormittags Obstmus und mit ca 9-10 Monaten Abends Getreidebrei, der aber auch ausschließlich mit Wasser zubereitet werden kann. Alle anderen Mahlzeiten werden bis immernoch gestillt.
Sie können aber auch erst mit 9 Monaten anfangen zuzufüttern oder wie unser Jüngster, der erst mit 11 Monaten Essen wollte und sich bis dahin ausschließlich von Muttermilch ernährte!
Sie brauchen also gar nicht eilen und können damit auch das Allergierisiko durch spätes Zufüttern verringern.
Was Sie aber devinitiv gar nie brauchen ist ein Milchersatzprodukt, da Sie alle nicht gefütterten Mahlzeiten weiterhin stillen können.

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