Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Ektopie"

Anonym

Frage vom 23.11.2003

Hallo!

Ich bin jetzt Anfang der 10 SSW.
Ich habe 2 Fragen:
Zum einen:
Ich habe seit der 6.SSW immer wieder leichte bräunl. Schmierblutungen. Mal waren sie eine ganze Woche da, mal nur jeden zweiten Tag. Dann hatte ich sie eine Woche gar nicht. Meine FÄ sagt, dass aber alles in Ordnung ist (etnwickelt sich alles normal), und dass es an einer Ektopie des Muttermundes wohl liegen würde.
War das letzte Mal am Do bei ihr, ganz glücklich, da ich 1 Woche keine Schmierbl. mehr hatte. Doch hinterher, kaum bin ich aus der Praxis raus, hatte ich schon wieder Schlierblutungen. Diese sind aber seit Freitag mittag wieder weg.
Das würde doch auch wieder für eine Ektopie sprechen, oder?
Meine Fragen dazu: Wieso ist nach dem Geschlechtsverkehr (den wir dann nach 4 Tagen ohne Schmierbl. mal wieder gwagt haben) nichts passiert? Und wie lange wird das noch anhalten? Werde ich das die ganze SS über haben?
Zum anderen: Habe die normalen SS-Symptome. Heute habe ich nun einen sehr starken Durst. Kann das einfach mal sein, oder muss man dann immer schon gleich an SS-Diabetes denken? Gibt es da eigentlich Risikogruppen, die das eher bekommen? (Zur Info: Bin 26, bin 1,51 groß und wiege um die 46/47. Rauche nicht und trinke natürlich auch nicht! Ernähre mich eigentlich ganz gesund, bis darauf, dass ich in den letzten 2 Wochen nicht mehr viel Gemüse zu mir nehmen kann, da mir davon noch schlechter wird).

Vielen Dank im Voraus

Antwort vom 24.11.2003

Hallo,
bei der Ektopie handelt es sich um eine Gewebeveränderung am Muttermund, die bei Kontakt leicht bluten kann. Je nach Intensität der Berührung ist dies unterschiedlich stark. Ob die Ektopie die ganze Schwangerschaft über besteht oder im Laufe der Zeit zurückgeht, kann nicht vorhergesagt werden. Wenn an einem Tag mal besonderer Durst besteht, ist dies noch kein Grund an einen Diabetes zu denken. Besonders an Diabetes denken muss man bei Frauen, die bereits mehrere Fehlgeburten hatten, starkes Übergewicht haben oder bereits Kinder geboren haben, die sehr schwer waren. Auch wenn in der Familie gehäuft Diabetes vorgekommen ist, besteht erhöhte Gefahr.
Alles Gute, Monika Selow

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