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"Nabelbruch"

Anonym

Frage vom 24.11.2003

hallo liebes hebammenteam,

meine tochter ist jetzt 8 monate alt und sehr lebhaft. sie hat seit der geburt einen nabelbruch, zuerst war er nur klein aber mitlerweile ist er größer, blau und gefüllt mit flüssigkeit wenn sie sich anspannt, schreit oder schon bei kleinsten bewegungen.
die kinderärztin meinte damals, da brauch man nichts machen der verheilt von ganz alleine. heute war ich wieder bei ihr um den nabelbruch nocheinmal checken zu lassen, nun sagt sie er wird nicht mehr heilen und mit ca. einem jahr sollte meine tochter daran operiert werden.
dies hat mich ziemlich geschockt. hätte ich vielleicht doch früher etwas machen sollen, oder sollte ich noch einen anderen arzt aufsuchen, oder kann ich meiner ärztin vertrauen? ich bin total verunsichert und weiß nicht was ich machen soll, der gedanke an eine op macht mir angst.

ich würde mich freuen, wenn sie mir einen guten tip geben könnten was ich machen soll.

herzliche grüße und vielen dank steffi

Antwort vom 25.11.2003

So wie Sie es beschreiben halte ich auch eine OP für unumgänglich. Das kann man selten gleich so absehen, weil viele Nabelbrüche sich von selbst zurückbilden, deshalb haben weder Sie noch Ihre KÄ da etwas versäumt. Selbstverständlich können Sie einen anderen Arzt noch um seine Meinung fragen, das ist eigentlich vor jedem Eingriff sinnvoll. Sie sollten erst wirklich überzeugt sein, bevor Sie der OP zustimmen. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, mit anderen betroffenen familien Kontakt aufzunehmen und Erfahrungen auszutauschen.

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