Themenbereich: Gesundheit

"Infektion der Blase, der Nieren und/oder der Scheide"

Anonym

Frage vom 02.12.2003

Einen wunderschönen Guten Abend wünsche ich.
Ich habe mal eine Frage an sie und hoffe, dass sie mir helfen können.
Und zwar bin ich (24J)in der 30. Woche schwanger.Ich habe schon eine Tochter, die jetzt schon 5 Jahre alt ist.Als ich mit ihr schwanger war, hatte ich eine Risikoschwangerschaft und kam im 5.Monat mit wehen ins Krankenhaus, da ich eine Gewebeschwäche habe.
Bis jetzt verlief meine Schwangerschaft gut, aber ich habe seit gestern schleimabgang der leicht grünlich ist.Ausserdem habe ich beim Wasser lassen einen brennenden Schmerz.Des weiteren drückt der Kopf der Kleinen so stark nach unten, das ich starke Schmerzen habe und kaum laufen kann.
Nun wollte ich mal wissen, woran das liegen kann und ob ich besser meinen Arzt aufsuchen sollte??
Mein Arzt hat noch nie nach dem Muttermund geschaut.Er macht immer nur kurz einen Ultraschall über den Bauch und das war es dann.Das einzige was er immer sagt ist, dass der Kopf des Kindes schon ziemlich tief sitzt.Hoffe sie können mir helfen.

Mfg Nadja

LittleBeast1106@aol.com

Antwort vom 03.12.2003

Hallo,
Sie sollten unbedingt zum Arzt gehen. Es kann sein, dass Sie eine Infektion der Blase, der Nieren und/oder der Scheide haben, die behandelt werden muss. Solche Infektionen können auch zu Wehen führen. Eine vaginale Untersuchung ist bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft nicht nötig. Ein Ultraschall bei jeder Untersuchung allerdings auch nicht, da Lage, Größe und Sitz des Kindes auch durch Abtastung und Messen des Bauches festgestellt werden können. Das Wichtigste ist eigentlich neben den Laboruntersuchungen bei der Vorsorge das Gespräch über Empfinden und Beschwerden der Frau, aus dem sich die besten Rückschlüsse ziehen lassen auf eventuelle Komplikationen und deren Behandlung. Sie können sich auch jetzt schon mit einer Hebamme in Verbindung setzen, die Sie zusätzlich zu den Arztbesuchen beraten und Ihnen Hinweise geben kann, was Sie selbst tun können (Ernährung, viel trinken gegen die Beschwerden beim Wasserlassen) und wann eine Behandlung angezeigt ist.
Gute Besserung, Monika Selow

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