Themenbereich: Stillen allgemein

"Babyakne"

Anonym

Frage vom 05.12.2003

Noch eine Frage. Meine fünf Monate alte Tochter wird voll gestillt. Sie hatte diese Babyakne und seither hat sie noch immer rauhe Stellen (kleine Tupfen, Pusteln) an den Wangen. Wenn Sie trinkt werde diese rot. Wenn Sie länger nicht gestillt wird (z.B. Nachs) sieht man gar nichts mehr. Wenn man allerdings über die Wange streicht spürt man rauhe Hautstellen. Was ist das? Ich hoffe keine Allergie. Und noch eine Frage. Seit neuestem hat Sie Einschlafprobleme. Sie weint sogar noch mit geschlossenen Augen weiter und es dauert oft länger als eine Stunde bis sie dann endlich einschläft obwohl Sie schon sehr müde ist. Was soll man da machen, außer immer wieder hingehen und tröstende Worte sprechen. Rausnehmen bringt nichts, der Vorgang wird dann nur verlängert. Haben wir schon alles versucht. Auch früher hinlegen wenn Sie noch nicht so müde ist. Bringt auch nichts. Beim Stillen schäft Sie zwar noch öfter ein wird dann aber im Bett gleich wach. Und dann noch eine Frage kann Sie von dem pflanzlichen Zahnungsgel OSA süchtig werden. Ich habe den Eindruck das ihr das schmeckt obwohl es ist sehr graußlich (hab es selber gekostet). Das hilft ihr oft beim Einschlafen obwohl ich den Eindruck haben das nicht immer das Zahnen schuld ist. Sie beruhigt sich aber dann oft sehr schnell. Möchte Sie aber nicht abhängig davon machen. Was meinen Sie? Vielen Dank für die Beantwortung meiner vielen Fragen. Bin sehr froh das es Sie gibt und mann irgendwo seine Unsicherheiten niederschreiben kann.Liebe Grüße

Anonym

Antwort vom 08.12.2003

-Die Hautauffälligkeiten sollten Sie noch einmal mit Ihrer Kinderärztin besprechen. Es muss sich nicht um eine Allergie handeln; es kann sich aber möglicherweise um eine Allergiebereitschaft handeln. Sicherheitshalber sollten Sie ganz zurückhaltend mit Pflegeprodukten umgehen und nur solche benutzen, die frei sind von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen und keine Paraffine enthalten. Außerdem sollten Sie die erste Beikost möglichst erst mit dem Beginn des siebten Lebensmonats einführen. Vielleicht braucht Ihre Tochter nach dem Stillen noch viel Kontakt oder Bewegung. Regelmäßige Tragezeiten im Tragetuch oder einem guten Tragesack (z.B. Glückskäfer) haben oft eine sehr beruhigende Wirkung. Ebenso können Sie sich und Ihrer Tochter regelmäßige Zeiten des direkten Körperkontaktes gönnen. Hierzu legen Sie die Kleine nackt auf Ihre nackte Haut und decken sich warm zu. Sprechen und singen Sie viel mit Ihrer Tochter, massieren Sie sie mit erwärmtem Babymassageöl. Das Zahnungsgel OSA ist mir nicht bekannt, wohl aber Osanitkügelchen. Das ist ein homöopathisches Mittel zur Unterstützung der Kinder beim Zahnen. Sie können mehrmals täglich 7 Kügelchen direkt in den Mund des Kindes geben oder mit Muttermilch auflösen und mit dem Teelöffel geben. Hiervon wird das Kind nicht süchtig. Ein gekühlter (nicht gefroren) Beißring kann ebenfalls Linderung verschaffen. Zu dem Zahnungsgel OSA sollten Sie Ihren Apotheker befragen, der Ihnen das Gel verkauft hat.

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