Themenbereich: Abstillen

"Flüssigkeitsbedarf beim abstillen"

Anonym

Frage vom 05.01.2004

Hallo liebes Team,

ich bin gerade dabei abzustillen.Ich habe bereits die Mittagsmahlzeit mit Karotten ersetzt.Als Abend-
mahlzeit gebe ich meinem Sohn einen Brei(Nestle-Sinlac).Seit ca.einer Woche bekommt er als Nachmittagsmahlzeit Obst.
Ich habe versucht, ihm Tee aus der Flasche zu geben, was er verweigert hat.Ich fand heraus, daß er den Tee nicht zu seinem Lieblingsgetränk auserkoren hatte und bin dann auf Wasser umgestiegen. Dieses Wasser trinkt er zur Zeit aus der Schnabeltasse.Morgens und abends nach der Breimahlzeit wird er noch gestillt.(Mein Sohn ist ein halbes Jahr alt)
Ich bin mir im Augenblick sehr unsicher, ob er genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Wie kann ich dies überprüfen? Ich biete ihm immer wieder Wasser aus der Tasse an.Wieviel Flüssigkeit benötigt er?
Ist es sinnvoll, ihm nach der Abendmahlzeit noch ein Fläschchen anzubieten?

Es wäre nett, wenn ich bald von ihnen hören würde.

Vielen Dank im voraus.
Stephanie Fischer

Anonym

Antwort vom 06.01.2004

Sie können sich mit dem Abstillen viel Zeit lassen und müssen nicht zu schnell mit der Beikost fortschreiten. Ihr Sohn kann noch gut drei Stillmahlzeiten( z.B. morgens, vormittags und nachmittags oder abends) erhalten. Wenn Sie schnell abstillen wollen, müssen Sie ihm noch zwei bis drei Milchmahlzeiten mit künstlicher Säuglingsnahrung geben. Viel besser und einfacher wäre es allerdings, wenn Sie ihn noch länger stillen und auf die Kunstnahrung verzichten. Dann kann er auch künftig die Stillmahlzeiten nach seinem Bedarf regeln. Die Flüssigkeit erhält er über die Breimahlzeiten, die Muttermilch und das Wasser aus der Tasse. Sie können feststellen, ob sich mit der Beikost seine Ausscheidungsmenge verändert, indem Sie seine Windeln beobachten. Er sollte wenigstens vier schwere, nasse Windeln haben; der Stuhl kann durch feste Nahrung fester werden und wird seinen Geruch verändern. Es ist völlig richtig, dass Sie Ihrem Sohn immer wieder Wasser aus der Tasse anbieten, und es reicht, wenn Sie dieses zu jeder Beikostmahlzeit tun. So lernt er mehr und mehr, aus der Tasse zu trinken und braucht u.U. keine Nuckelflasche. Ihr Sohn soll bis zum Ende des ersten Lebensjahres mindestens eine Milchmahlzeit am Tag erhalten, entweder Muttermilch oder künstliche Säuglingsnahrung. In der Broschüre „Gesunde Ernährung von Anfang an “ (Verbraucherzentrale Hamburg, Tel. 040/24832-20, E-Mail: info@vzhh.de ) finden Sie wertvolle Tipps zur schonenden Einführung der Beikost.

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