Themenbereich: Ernährung in der Schwangerschaft

"11. Woche, Essen am Imbis"

Anonym

Frage vom 14.01.2004

Guten Tag!

Ich bin werdende Mutter zum ersten Mal (11. Woche) und bin immer extrem vorsichtig, was Hygiene anbelangt. Seit längerer Zeit esse ich häufig in einem Stadtimbiss zu Mittag. Heute ist was vorgefallen, was mich entsetzt hat: die Angestellte hat die Brathähnchen ohne Handschuhe in den Ofen geschoben, und hat sie dabei angefasst. Gleich danach hat sie mein Speiseteller angefasst zum Abwiegen (das Essen selber hat sie nicht berührt). Ich wollte was dazu sagen, habe aber geschwiegen, den Teller vorsichtig genommen und mein Salat gegessen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich angesteckt habe und sollte dies der Fall sein, könnte es meinem kleinen schaden? Ich würde mich nie verzeihen können.

Und noch eine Frage, ist es allgemein davon abzuraten, Salatbars zu besuchen? Danke

Antwort vom 14.01.2004

Zum einen könnten Sie sich ja nur dann in diesem Schnellimbiss mit einer Krankheit anstecken, wenn die dort angestellte Dame selbst mit irgendeiner Krankheit infiziert ist. Die Kontrollen und Vorschriften für die Gastronomischen Betriebe sind hier bei uns sehr streng, so dass dies ziemlich unwahrscheinlich ist. Das rohe Brathähnchen sollte ebenfalls frei von irgendwelchen Erregern sein, sonst darf es gar nicht verkauft werden. Natürlich ist die Gefahr einer Ansteckung umso größer, je mehr Menschen das Lebensmittel berührt und je mehr Verarbeitungsschritte, Kühlkettenunterbrechungen etc es hinter sich hat. "Sicher" bzw am sichersten können Sie sein, wenn Sie Nahrungsmittel im frischen Zustand kaufen und selbst so bald wie mögl. zubereiten und essen.

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