Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Yoga und Nabelschnurumschlingung"

Anonym

Frage vom 28.01.2004

Ich habe gehört, dass ich in der Schwangerschaft nucht mehr Fenster putzen soll. Wenn man sich nach hinten und oben streckt, könne sich die Nabelschnur um den Hals des Kindes wickeln. Im Yogakurs machen wir aber ab und zu Dehnübungen. Ist das gefährlich?

Anonym

Antwort vom 29.01.2004

Wer erzählt Ihnen denn so eine Geschichte? Bin ja einverstanden, dass Sie keine Fenster putzen sollten in der SS, da Fenster putzen auch eine anstrengende Tätigkeit ist. Die Geschichte mit der Nabelschnur können Sie gleich wieder vergessen! Wenn es stimmen sollte, dürften Sie sich kein bischen mehr bewegen wegen der Nabelschnur des Kindes.
Das Kind liegt gut eingebettet in Ihrer Gebärmutter, das mit Fruchtwasser gefüllt ist.
(Sie müssen sich einen Wasserluftballon vorstellen!)
Das Fruchtwasser bietet dem Kind das fast schwerelose Milieu, das es für seine Entwicklung braucht und ermöglicht ihm die nötige Bewegungsfreiheit.
Es vermittelt gleichmäßige Wärme und bietet einen ausgezeichneten Schutz gegen Stöße und Schläge von außen. Umgekehrt dämpft es zu heftige Kindsbewegungen und schützt somit die Mutter. So ungefähr funktioniert es in Ihrem Bauch. Machen Sie sich also keine weiteren Gedanken, ob Sie mit Dehnübungen im Yogakurs ihr Kind gefährden können. Das tun Sie nicht! Grüsse

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