Themenbereich: Abstillen

"Neurodermitis und langes Stillen"

Anonym

Frage vom 30.01.2004

Langes Stillen und Neurodermitis?
Ich stille meine 2-jährige Tochter immer noch. Seit vor Weihnachten ist ihr ganzer Körper voller Pickelche, die natürlich jucken, und sie besonders nachts nicht zur Ruhe kommen lassen. Meine Schwiegermutter meint nun, daß die Neurodermitis (Diagnose der Ki-ärztin) in Zusammenhang mit dem Noch-Stillen stehen könnte. Sie (Schw-mutter) sagte mir, daß jetzt nicht mehr besonders viele "gute" Stoffe in der Mu-Milch enthalten wären. Sie hat die Theorie, daß der Körper des Kindes durch das lange Stillen sich nicht so sehr mit "normalen Nahrungsmitteln" auseinandersetzen muß und deshalb Nahrungsmittelallergien entwickelt. Kann das tatsächlich sein? Muß ich jetzt abstillen? (Das würde bestimmt ein Kampf werden, da meine Kleine "sehr an der Brust hängt".)
Über Ratschläge würde ich mich sehr freuen.
Gruß
Lisa

Anonym

Antwort vom 30.01.2004

Hallo, wenn die MM für ältere Kinder schlecht wäre, würde die Natur von sich aus wie z.B. bei Kühen, die Milchbildung beenden. Da die Brust dies nicht tut, die Kinder, die Langzeitgestillt werden, dies mit sichtlichem Vergnügen tun, kann ich Ihnen nur raten dies weiter zu tun.
Es ist erstaunlich, dass immer das Stillen zuerst in Frage gestellt wird, nie sind es z.B. Impfungen , Fabrikessen wie Fruchtzwerge...oder Ähnliches
Solange Sie keine Chemotherapie oder ähnliche Medikamente zu sich nehmen müssen ist Ihre MM nie schädlich, sondern IMMER eine Bereicherung für das Kind.

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