Themenbereich: Geburt allgemein

"Probleme Mit Versicherung"

Anonym

Frage vom 31.01.2004

Hallo liebes Hebammenteam,
Ich, 26 Jahre, bin zur Zeit mit meinem Mann in den USA und werde dort meine Tochter zur Welt bringen. Die Schwangerschaft, meine erste, verläuft bislang ohne Komplikationen, das Kind liegt optimal für die Geburt. Nun haben wir unglücklicherweise festgestellt, dass unsere Auslandsreise-Krankenversicherung erst nach 8 Monaten Wartezeit die Entbindung in den USA zahlt. Alles andere, davor und danach ist zwar gedeckt, nur die Entbindung müssten wir selber bezahlen, wenn das Kind eben vor diesen 8 Monaten auf die Welt kommt. Hier in USA sind das mal locker 10.000$. Ich bin heute in der 38+5 Woche, Mein errechneter Termin ist der 14. Februar. Am 11. Februar sind die 8 Monate um... Der Arzt hat letzten Mittwoch eine 1 cm Öffnung des Gebährmutterhalses diagnostiziert sowie eine "normale" Gewebeerweichung. Was kann ich tun, damit meine kleine so lange wie möglich "drinnen" bleibt. Im Moment nehme ich 3 mal täglich Magnesium und lege mich die meißte Zeit hin.
Gibt es da noch irgendetwas was ich oder mein Mann tuen können oder tunlichst nicht machen sollten? ... Lieber kaufen wir unserer Tochter etwas "schönes"...
Vielen Dank für Ihren Ratschlag, Anna

Antwort vom 01.02.2004

Hallo,
ich fürchte so wirklich was Sinnvolles läßt sich da gar nicht machen. Die Kinder haben Ihre eigene Uhr und ein Kind das kommen will, hält es auch nichts wirklich auf. Es ist auch die Frage, ob das wirklich gut ist. Dass der Gebärmutterhals verkürzt und weich ist, ist eigentlich ein gutes Zeichen, heißt aber nicht, dass das Kind früher kommt. Meistens kommen die ersten Kinder ja auch eher ein paar Tage später. Magnesium sollte eigentlich in den letzten Wochen schon nicht mehr genommen werden. Verzicht auf Geschlechtsverkehr ist die einzige Maßnahme, die ich empfehlen kann, da das Sperma des Mannes Prostaglandine enthält, die den Geburtsanfang beschleunigen können. Es ist zwar verständlich, dass Sie nicht so viel Geld ausgeben möchten, wenn es sich auch einsparen ließe, aber Sie sollten sich fragen, ob Sie nicht lieber die letzten Wochen der Schwangerschaft einfach mit Ihrem Mann genießen und darauf vertrauen, dass es so in Ordnung ist, wie es kommt. Falls es möglich ist dort wo Sie sind, können Sie sich eine Hebammenbetreuung für nach der Geburt organisieren, so dass Sie nur solange im Krankenhaus bleiben müssen, wie es für die Geburt notwendig ist. Sollte die Geburt wirklich früher anfangen, wäre es gut für den Geburtsverlauf, wenn Sie den Ärger über die Versicherung nicht mit in die Geburt nehmen. Ich wünsch Ihnen dass es noch ein paar Tage wartet und alles Gute für die Geburt, Monika

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