Themenbereich: Stillen allgemein

"6, 5 Monate, Beikost wirklich notwendig?"

Anonym

Frage vom 18.02.2004

Hallo liebes Hebammenteam ! Meine zweite Tochter ist 6 1/2 Monate alt und da ich meine "große" Tochter (3 1/2 Jahre) von Anfang an nur Zwiemilch ernähren konnte, bin ich so überaus froh, daß ich mit einer deutlich besseren Krankenhausversorgung und Hebammennachsorge diesmal erreichen konnte, daß die kleine bis heute voll gestillt wird. Eigentlich wollte ich auch bis Ende April voll weiterstillen, dann wäre sie 9 Monate alt. Von meiner direkten Umgebung erhalte ich missbilligende Blicke, obwohl mich das nicht wirklich interessiert, bin ich doch unsicher, ob ich meiner Tochter gesundheitlich nicht doch schade.
Meine Hebamme meinte, daß in erster Linie wegen des Eisenbedarfes nach dem 6. Monat zugefüttert wird, solange die Kinder einen fitten Eindruck machen, wäre aber kein eisenmangel vorhanden. Ist das richtig und ist es nicht eigentlich schon zu spät, wenn ich feststelle, daß mein Kind schlapp ist ? Ist dann der Mangel nicht schon da, mit seinen eventuellen Spätfolgen ?
Ich bin mir sicher, daß meine Tochter auch Beikost akzeptieren würde, aber ich bin dazu eigentlich noch nicht bereit.
Vielen Dank im voraus für Eure Antwort
Liebe Grüße
Claudia

Anonym

Antwort vom 18.02.2004

Dann machen Sie ganz OHNE Bedenken weiter so. Ihre Hebamme hat völlig recht und wenn Ihrer Tochter etwas fehlen würde, würde sie von sich aus auf Beikost bestehen und die Brustmahlzeit am Mittagstisch verweigern. Solange sie die nicht tut ist sie völlig abgedeckt und braucht nichts anderes. Falls Sie sich wegen dem Eisen Sorgen machen können Sie über Ihre Ernährung auf eisenreiche Kost achten.

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