Themenbereich: Abstillen

"abstillen wegen Abwesenheit"

Anonym

Frage vom 04.03.2004

Hallo nochmal, liebes Hebammenteam,
vielen Dank erst einmal für die Beantwortung meiner letzten Frage zum Thema Abstillen (ich wollte bis 15.4. abstillen). Jetzt habe ich, wie empfohlen, dem Kindsvater nachts die Milchflasche überlassen. Leider nimmt unser Sohn (6 1/2 Monate) diese überhaupt nicht. Wir haben es dann mit abgepumpter Muttermilch versucht - Fehlanzeige. Auch löffelweises Füttern hat er strikt abgelehnt (Gemüsebreie ißt er mittags bereits und abends einen milchfreien Obstbrei, alles selbstgemacht). Er nimmt weder Wasser noch Tee noch Wasser verdünnt mit Apfelsaft. Ich bin langsam am Verzweifeln. Gibt es Argumente gegen eine Roßkur (Ich verschwinde einen Tag und mein Mann verabreicht nur die Flasche)?
Merkwürdigerweise hat mein Sohn im Januar schon mal eine ganze Flasche Säuglingsmilch getrunken.
Vielen Dank für Eure Hilfe!

Anonym

Antwort vom 04.03.2004

Das einzige Argument gegen eine Roßkur spricht,ist, dass wir nicht wissen, was mit der Psyche eines Kindes passiert und ob er nicht eine Leben lang an einer solchen Roßkur zu knabbern hat. Ich weiß es nicht, aber mein persönliches Gefühl sagt mir, dass dies nicht das Mittel der Wahl sein kann, sondern, dass Ihr Kind Sie einfach nocht nicht loslassen kann, dass er noch "seine" Brust braucht. Da er ja ansonsten gut ißt, haben Sie ja schon eine Menge Spielraum. Ich denke je mehr Sie abstillen wollen, desto mehr klammert Ihr Sohn.

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