Themenbereich: Geburt allgemein

"Angst vor Wochenbettdepression"

Anonym

Frage vom 22.03.2004

Hallo,ich habe in einer Woche meinen Kaiserschnitt-Termin.
Da ich eher ein empfindlicher Typ bin habe ich Angst das ich nach der Geburt in eine Wochendepression fallen kann.Was kann ich dagegen unternehmen?Danke für die Antwort

Anonym

Antwort vom 23.03.2004

-Es ist gut zu wissen, dass es die Wochenbett Depression gibt, zumal ich gerne lieber von den kurzfristigen Verstimmungen (Baby-Blues, Heultage) reden würde. Man ist bestimmt hellhöriger und kann bei Auffälligkeit sofort mit jemandem darüber reden. Der Partner sollte deshalb auch informiert werden, dass es Veränderungen geben kann und sollte mit einbezogen werden. Am wichtigsten ist das aufklärende Gespräch (mit der Hebamme, Partner oder Arzt) über diesen vorübergehenden normalen Zustand. Sie und Ihr Partner sollten sofern Ihnen möglich ist, viel miteinander reden auch sollten die Veränderungen in der Partnerschaft mit Kind besprochen werden. Mehr als die Hälfte der Wöchnerinnen ist davon betroffen. Die Verstimmung tritt zwischen dem 3. und 10. Tag nach der Geburt auf. Symptome wären Traurigkeit, Schwermütigkeit, rapider Stimmungswechsel von hemmungslosem Weinen zu herzlichem Lachen und Pessimismus. Als Auslöser wird vor allem die hormonelle Umstellung gesehen. Grüsse

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