Themenbereich: Gesundheit

"Ringelröteln"

Anonym

Frage vom 26.04.2004

Ringelröteln
Im Kindergarten meiner 2 Nichten gibt es Ringelrötelninfektionen. Die beiden Kinder sind erst seit 8 Tagen dort, man kann also noch nicht wissen ob sie infiziert sind. Am 4. Tag hatte ich sie zum Geburtstag besucht. Ich bin in der 14. SSW und am kommenden Wochenende steht eine weitere Familienfeier mit den Kindern an. Wie verhalte ich mich? Bleib ich der Feier besser fern?.

2. Frage:
Da unser erstgeborener recht groß ist und von Anfang an war gehen wir davon aus, daß das nächste Kind auch recht groß wird. Mit dem Maxi cosy kamen wir nur bis zu 1/2 Jahr. Dann mußten wir auf einen größeren Babysafe ausweichen, bis er richtig im 1. Autositz sitzen konnte. Die Babysafe`s waren geliehen und mittlerweile auch schon verkauft, so steht für uns also ein Neukauf ins Haus. Was könnten Sie uns als großen Babysafe empfehlen? Gibt es dafür auch ein Ökotestergebnis?

Vielen Dank für Ihre Mühe!
Mit freundlichen Grüßen Birgit Fiebiger

Anonym

Antwort vom 26.04.2004

-Ringelröteln, (Parvovirus B19) hat eine Inkubationszeit von 6 bis 17 Tagen.
Die Erkrankung verläuft sehr häufig unbemerkt bzw. uncharakteristisch. Das Examthem beginnt meist im Gesicht mit rötlich-livider Verfärbung der Wangen, dann besonders an den Streckseiten der Extremitäten (Arme, Beine) girlandenförmige Effloreszensen, die aus zentral abblassenden Flecken entstehen. Als Begleitsymptom können Gelenkbeschwerden auftreten. Eine Ansteckung in der Früh-SS kann zu Fehlgeburten führen, wenn der Embryo mit erkrankt. Später kann man ausgeprägte fetale Anämien beobachten, die bis zum Fruchttod führen können. Eine Infektion der Mutter ist kein Grund zum Abbruch, sollte aber besonders intensive Überwachungsmaßnahmen nach sich ziehen, um eine fetale Anämie (Blutarmut) zu erkennen und ggf. zu behandeln.
Wenn sich Ihre Nichten doch angesteckt haben sollten, was man nicht weiß, weil die Inkubationszeit 6 bis 17 Tage dauert, wäre Ihnen zu empfehlen, in der Zeit keinen Kontakt zu ihnen zu haben. Dann wären Sie auf der sicheren Seite und müssten sich keine Gedanken machen, was passieren würde wenn. Wenn Ihre Nichten doch angesteckt sind, wäre Ihnen zu empfehlen, Ihren Arzt zu Rate zu ziehen. Grüsse

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