Themenbereich: Abstillen

"Kind lehnt Flaschennahrung ab"

Anonym

Frage vom 04.05.2004

Hallo,

meine Tochter ist jetzt 6 monate alt und ichn möchte sie jetzt langsam abstillen. Nachmittags bekommt Sie bereits seit 3 Wochen entweder Gemüse- oder Obsthäppchen und danach die Brust. Seit gestern versuche ich sie auch die Flasche zu geben, aber das klappt nicht. Braucht sie überhaupt künstliche Milch oder kann man auf feste Nahrung direkt umsteigen (das isst sie nämlich gern) und braucht sie dann wasser oder Tee um den Flüssigkeitsbedarf zu stillen?

Anonym

Antwort vom 04.05.2004

-Die Umstellung vom Stillen auf feste Nahrung sollte in langsamen Schritten und mit viel Zeit erfolgen. Ein komplettes Umsteigen auf feste Nahrung ist noch viel zu früh. Als Grundregel für die Einführung der festen Nahrung gilt, dass in jedem Monat eine Milchmahlzeit durch eine Beikostmahlzeit ersetzt wird. In den kommenden Wochen sollte Ihre Tochter noch überwiegend Milchmahlzeiten erhalten bei langsamer Steigerung der Breimengen. Ihre Tochter benötigt keine künstliche Säuglinsnahrung, wenn Sie sie bis zur vollständigen Umstellung auf Beikost zusätzlich stillen. Sie können allmählich beginnen, mit ihr das Trinken aus einem offenen Becher oder einer Trinktasse zu üben. Als Getränke eignen sich ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee und Wasser. Es kann sein, dass es noch einige Zeit dauert, bis sie das Trinken sicher beherrscht. Zunächst bekommt sie noch ausreichend Flüssigkeit über die Muttermilch und den Gemüsebrei. In der Broschüre „Gesunde Ernährung von Anfang an “ (Verbraucherzentrale Hamburg, Tel. 040/24832-20, E-Mail: info@vzhh.de ) finden Sie wertvolle und ausführliche Informationen und Hintergründe zur schonenden und gesunden Einführung der Beikost.

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