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Themenbereich: Stillen allgemein

abpumpen nach Frühgeburt

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Hallo liebes Team!
Ich habe am 3.Mai 2004 meinen Sohn in der 33.SW
mit 2130g u. 46 cm zur Welt gebracht.Da es mit dem Stillen nicht klappen wollt wurde er schon im Krankenhaus an die Flasche gewöhnt und ich habe abgepumt. Jetzt bin ich nach 4 Wochen Krankenhaus zu Hause mit dem Kleinen. Da ich Alleinerziehend bin ist alles ziemlich schwierig unter einen Hut zu bringen da ich auch keine anderweitige Hilfe habe. Ich denke auch das meine Ernährung nicht so optimal ist, da ich nicht zum Kochen komme.Habe deshalb Angst das der Kleine nicht die nötigen Nährstoffe bekommt. Möcht nun auf Pre-Nahrung umstellen und Abstillen. Wie gelingt mir das am besten?Pumpe momentan 3 Mal am Tag ca.100 ml pro Mahlzeit ab. Habe auch noch reichlich eingefrorene Milch und würde diese erstmal verwenden wollen.Danke für die Antwort.

Frage vom 02.06.2004

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Hebamme
-Zunächst rate ich Ihnen dazu, vor Ort mit einer Hebamme Kontakt aufzunehmen, die Wochenbettbetreuung anbietet. Sie kann Sie bei allen Fragen z.B. zur Ernährung, dem gesunden Gedeihen, dem Umgang mit dem Stillen und der Eingewöhnung in den Alltag beraten und unterstützen. Vielleicht klappt es mit ein wenig Hilfe, dass Sie Ihren Sohn an der Brust stillen können. Selbst wenn Sie sich im Moment nicht ganz optimal ernähren, ist die Muttermilch gerade für Ihr frühgeborenes Kind das Wertvollste, das Sie ihm an Nahrung bieten können. Wenn Sie ihn ausschließlich an der Brust stillen, haben Sie auch nicht mehr die Mühe mit dem Abpumpen, und die Situation könnte sich entspannen. Wenn Sie dennoch abstillen möchten, besprechen Sie bitte zunächst mit Ihrer Kinderärztin/Arzt, welche Nahrung Sie füttern sollen (Spezielle Frühgeborenennahrung oder Pre-Nahrung). Ersetzen Sie dann erst einmal nur eine Muttermilchmahlzeit am Tag und beobachten Sie die Reaktion Ihres Sohnes. Der Stuhlgang kann durch die andere Nahrung fester werden und seinen Geruch verändern. Nach einigen Tagen können Sie dann die nächste Stillmahlzeit ersetzen. Das Tempo der Nahrungsumstellung hängt davon ab, wie lange Sie Muttermilch abpumpen, bzw. stillen wollen. Wenn Sie nach und nach die Pumpabstände vergrößern und die Brust nicht mehr vollständig entleeren, wird sich die Milchmenge schnell reduzieren, ohne dass Sie Abstillmedikamente einnehmen müssen. Sobald Sie ein Stauungsgefühl in der Brust wahrnehmen, sollten Sie die entsprechende Seite abpumpen, bis Sie Erleichterung spüren. Kühlende Umschläge können den Abstillprozess unterstützen. Die Gesamttrinkmenge pro Tag beträgt 1/6 seines Körpergewichts, kann aber auch von Tag zu Tag etwas schwanken. Wenn Ihr Sohn gut gedeiht und altersentsprechend zunimmt, müssen Sie ihn nachts nicht zum Trinken wecken. Er sollte am Tag wenigstens fünf Mahlzeiten erhalten. Sie können Ihren Sohn auch zwiemilchernähren. In diesem Fall bekommt er Muttermilch und künstliche Säuglingsnahrung. Damit stehen Sie nicht so sehr unter Druck, für jede Mahlzeit abzupumpen, und Ihr Sohn kommt noch längere Zeit in den Genuss Ihrer Muttermilch. das einfachste wäre aber, wenn Sie ihn so bald wie möglich direkt an der Brust stillen.

Antwort vom 03.06.2004


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