Themenbereich: Gesundheit

"Ringelröteln in der 12. Woche"

Anonym

Frage vom 02.06.2004

Hallo!
Ich bin in der 12. Schwangerschaftswoche und habe laut Untersuchungsergebnis keinen ausreichenden Rötelntiter. Daher hat mir mein Arzt geraten, mich von Kindern im Vorschul- und Grundschulalter fern zu halten. Am vergangenen Wochenende hatte ich Kontakt zu einem 6-jährigen Kind, bei dem der Arzt heute Morgen Ringelnröteln diagnostiziert hat (wir waren kurzzeitig im selben Raum und auch nebeneinander im Freien, ich habe sie aber wegen der Warnungen meines Arztes möglichst gemieden und sie auch nicht angefasst). Wie hoch ist das Risiko einer Infektion und sollte ich mich an meinen Arzt wenden? Ich bin total verunsichert und komplett panisch! Vielen Dank im Voraus.

Antwort vom 03.06.2004

Hallo,
Ringelröteln haben mit Röteln nur einen ähnlichen Namen, werden aber von einem völlig anderen Virus verursacht, so dass es ganz egal ist für die Infektionsgefahr mit Ringelröteln ob Sie einen ausreichenden Rötelntiter haben oder nicht. Ringelröteln sind jedoch auch ansteckend. Sie können bei Ihrem Arzt eine Untersuchung auf Parvovirus-Immunität vornehmen lassen. Eventuell sind ja Antikörper gegen Ringelröteln vorhanden. Eine Imfung ist nicht möglich. Es ist insgesamt eher unwahrscheinlich, dass Sie sich angesteckt haben, weil ja kein intensiver Kontakt vorhanden war. Bei Ringelröteln kommt es auch nicht zu den Missbildungen, die für Röteln typisch sind, die Gefahr dass die Infektion aufs Kind übergeht besteht aber bis Ende der Scvhwangerschaft, weshalb eine Untersuchung des Titers schon Sinn macht. Alles Gute, Monika

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