Themenbereich: Stillen allgemein

"abstillen nach 3 Wochen"

Anonym

Frage vom 11.06.2004

Hallo,
meine Tochter ist jetzt reichliche drei Wochen alt und ich möchte gern abstillen. Ich habe nämlich folgende Probleme:
tagsüber ist die Milchmenge normal, aber nachts, wenn sie bis zu sechs Stunden hintereinander schläft, dann schießt die Milch so heftig ein, daß ich entweder abpumpen muß oder mich ans Waschbecken stelle, um nicht zu explodieren ;-) Ich habe Phytolacca D6 zu Hause und nehme 3x4 Kügelchen täglich, leider hat sich noch nichts getan. Es ist so viel Milch in der Brust, daß die Stellen, die sehr voll waren, noch den ganzen Tag weh tun. Ich kühle mit Kühlakkus, sollte ich mir noch Quark für Quarkwickel besorgen?
Es ist ja auch ganz toll, daß ich so viel Milch habe, allerdings habe ich jetzt beim Abpumpen wegen diverser Feierlichkeiten gemerkt, daß meine Milch nicht mehr so aussieht wie am Anfang, soll heißen, sie ist nur noch eine dünne bläuliche Plürre. Ich kenne das von meinem Sohn, da sah die Milch auch nach kurzer Zeit so aus und er hat dann Folgemilch bekommen.
Jetzt also meine Frage: wie stille ich am besten ab? Weiterhin Phytolacca D6 in der angegebenen Dosierung oder etwas anderes?
Vielen Dank bereits im Voraus für Ihre Antwort.

Anonym

Antwort vom 11.06.2004

Hallo ersteinmal zu Ihrer angeblich bläulichen Plürre: reife Muttermilch sieht IMMER GENAU SO AUS!!! Dies wäre also kein Grund zum Abstillen. Vielleicht würde es ja helfen, wenn Sie Abends nach der letzten Stillmahlzeit einen Quarkwickel beidseitig auflegen und somit die Milchproduktion für die Nacht vorneherein reduzieren.
Aber nun zum Abstillen, außer Quarkwickel, die besser helfen als Kühlakkus, ausschließlich Salbeitee trinken und Phytolacca in der tiefsten Potenz nehmen, die Sie bekommen (D2/D3) anfänglich stündlich einnehmen und dann reduzieren.

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