Themenbereich: Geburtseinleitung / Geburtsbeginn

"Einleitung bei Gestationsdiabetes"

Anonym

Frage vom 11.06.2004

Hallo, ich bin jetzt in der 39+1. SSW. Seit der 20. SSW bin ich aufgrund vorzeitiger Wehen krankgeschrieben. Seit einigen Wochen leide ich unter einem insulinpflichtigen Gestationsdiabetes den ich aber sehr gut im Griff habe. Das Baby ist laut Ultraschall dennoch ziemlich groß die Frucktwassermenge jedoch nicht erhöht. Aufgrund des Diabetes wird die Geburt wohl spätestens am Termin künstlich eingeleitet, in manchen Kliniken aus Sicherheitsgründen schon eine Woche zuvor. Natürlich würde ich das gerne vermeiden. Nach "einem gemütlichen Abend" mit meinem Partner habe ich seit ca. 5 Tagen ca. alle 10 Minuten Wehen, am Muttermund hat sich jedoch noch nicht viel getan (1cm, Cervix 3 cm. Im CTG Wehen alle 10 Minuten, kindliche Herztöne bestens, auch die Kindsbewegungen sind sehr rege. Was können Sie mir empfehlen um eine künstliche Geburtseinleitung zu umgehen? Mein 1. Kind ist mittlerweile 9 Jahre alt (ich selbst 42). Die 1. SS endete mit einem Blasensprung 10 Tage vor Termin, die Geburt wurde eingeleitet und verlief sehr chaotisch aber ich konnte mich gegen einen Kaiserschnitt erfolgreich zur Wehr setzen. Vielen Dank für Ihre Antwort.

Antwort vom 11.06.2004

Hallo,
setzen Sie sich am Besten mit einer Hebamme in Verbindung, die Sie akupunktieren oder Ihnen ein für Sie passendes homöopathisches Mittel geben kann. Sie können auch Frauenmantel und Himbeerblättertee trinken. Einer Einleitung vor Termin müssen Sie nicht zustimmen. Vom Gewicht her macht die Einleitung vor Termin kaum einen Unterschied und wenn es dem Baby gut geht, ist eine Einleitung vor Termin auch nicht sicherer für Mutter und Kind sondern erhöht lediglich die Wahrscheinlichkeit weiterer Eingriffe. Wenn Sie schon ein Kind normal bekommen haben, ist die Wahrscheinlichkeit aber auch bei einer Einleitung sehr hoch, dass auch dieses Kind normal kommen kann. Beim zweiten Kind verlaufen auch eingeleitete Geburten in der Regel unkompliziert, so dass Sie eine Einleitung nicht wirklich fürchten müssen, auch wenn einer normalen Geburt natürlich der Vorzug zu geben ist.
Alles Gute für die Geburt,
Monika

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